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Jennifer Garner hat schon als Hauptdarstellerin bei Alias bewiesen, dass sie ordentlich austeilen kann, und einige der Spezialeffekte sind beeindruckend, aber die Actionsequenzen sind eher unspannend, und die Geschichte gibt auch nicht viel her. Fans werden einige Anspielungen auf die Comics von Frank Miller erkennen, aber es gibt nicht viele Ähnlichkeiten mit Millers kaltblütiger Auftragsmörderin (Elektra hat einen Manager? Elektra bezeichnet sich selbst als 'soccer mom'?) Ist Elektra besser als Daredevil? Nicht wirklich selbst in Bezug darauf, dass man hier nur Garner und keinen Ben Affleck präsentiert bekommt. Die größte Enttäuschung dieses Ablegers könnte folgendes sein: nachdem Spiderman 2 die Messlatte für Comicverfilmungen sehr hoch angesetzt hatte, senkte Elektra sie wieder auf Daredevil-Niveau. Regie führte Rob Bowman (der X-Files-Film), und es spielen Terence Stamp als der mysteriöse Mentor Stick, Will Yun Lee (James Bond 007 Stirb an einem anderen Tag) als der Oberbösewicht und der ehemalige NFL-Footballspieler und jetzige Martial-Arts-Champion Bob Sapp als der unbeweglich Stone.--David Horiuchi
"Elektra" ist von der Kritik und wohl auch vom Publikum nicht besonders gut angenommen worden. Eigentlich unverständlich, bietet der Film neben einer sehr guten Jennifer Garner eine ganze Menge gelungene Martial Arts Einlagen, interessante Bösewichte und jede Menge schöner Bilder. Auch die innere Zerissenheit von Elektra wird deutlich. Sicher fehlt dem Film der Tiefgang und wirklich Neues wird auch nicht geboten. Sehenswert ist "Elektra" aber auf jeden Fall - insbesondere wenn man die wirklich gelungene DVD betrachtet. Das sehr gute Bild wird von einem noch besseren Ton unterstützt. Die Bonusmaterialien sind überdurchschnittlich. Neben einem "Elektra"-Trailer und einer Trailershow finden sich ein durchaus interessantes ca. 12-minütiges Making-of sowie eine Dokumentation "Vom Comic zum Film" auf der DVD. Letztere umfasst ca. 53 Minuten Interviews mit dem Schöpfer Elektras, Frank Miller, sowie weiteren an den Comics Beteiligten (Klaus Janson - Penciler/Inker, Bill Sienkiewicz - Illustrator, Brian Michael Bendis - Writer, Greg Rucka - Writer). Die Interviews sind sicherlich nicht nur für Fans der "Elektra"-Comics interessant. Last but not least sind noch 3 geschnittene Szenen vorhanden, die wahlweise mit Kommentar (mit/ohne UT) angesehen werden können. Die Menüs sind animiert. Der Abspann ist mit netten Songs hinterlegt.
Fazit: Sehenswerte Actionkost allerdings ohne Tiefgang. Technisch gelungen.
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