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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
40 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
"Alt werden ist nichts für Weicheier!",
Von
Rezension bezieht sich auf: Elegy oder die Kunst zu lieben (DVD)
Dieses Zitat schreibt Literaturprofessor David Kepesh(Ben Kingsley) Betty Davis zu. Als Ich-Erzähler weiht er uns in die Tragödie des Altwerdens ein, bis eines Tages die bildhübsche Consuela Castillo(Penelope Cruz) in einer seiner Vorlesungen auftaucht. David verliebt sich. Und obwohl Consuela über dreißig Jahre jünger ist als er, wird seine Liebe erwidert. Die zärtliche Romanze zwischen dem alten Mann und der jungen Frau könnte jetzt glücklich zu Ende gehen, wenn...ja wenn da nicht Davids Eifersucht wäre. Obwohl er selbst eine langjährige Affäre mit der erfolgreichen Caroline weiterführt, fängt er an Consuela nachzuspionieren. Andererseits will Consuela David ihrer Familie vorstellen, aber David fürchtet sich vor Gerede und versetzt seine große Liebe. Daraufhin trennen sich die Wege der beiden Liebenden. Aber das Schicksal führt sie wieder zusammen, wenn auch unter völlig anderen Umständen...Isabel Colxet hat es geschafft Philip Roths Novelle The dying animal wunderbar ins Licht zu setzen. Mit gekonnten Kameraeinstellungen fängt Colxet die Affäre des ungleichen Paares ein. Das ist berührend, ergreifend, still und zart. Aber auch erotisch und leidenschaftlich. Gespickt mit interessanten Blickwinkeln auf New York, das Leben und die Liebe. Ben Kingsley spielt den David so zerrissen wie genial. Egal, ob er sich mit seinem Sohn streitet, sich eloquent als Interviewpartner gibt oder sich wie ein dummer Junge im Umgang mit Consuela aufführt. Penelope Cruz als Consuela ist ein Genuß. In einer Nebenrolle liefert Dennis Hopper, durch die Maske kaum wiederzuerkennen, ein Bravourstück der Spielkunst ab. Nebenbei gibt es Deborah Harry in einer kleinen Rolle zu sehen. Elegy ist weder Der letzte Tango von Paris, noch ein verquastes, langweiliges Moral-Rührstück. Der Film verbindet eine interssante Geschichte, hervorragende Kameraarbeit und erstklassige Schauspieler. Das Ergebnis ist sehens- und nachdenkenswert. Dafür gibt es fünf Sterne und von mir die Empfehlung: Unbedingt anschauen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ohne Mut keine Liebe,
Von
Rezension bezieht sich auf: Elegy oder die Kunst zu lieben [Blu-ray] (Blu-ray)
"Ars amandi" - die Kunst, zu lieben, beschäftigt nicht erst seit Ovid nicht nur die Römer. Aber der deutsche Titel führt, wie so oft, in die Irre, denn sowohl dem Autor Philip Roth lag mit seinem Buch "Das sterbende Tier" an einer anderen Fokussierung als auch der katalanischen Regisseurin Isabel Coixet mit ihrer 2008er Verfilmung "Elegy".David (Ben Kingsley, 65) ist Dozent für Literatur, hat selbst aber seit dem Scheitern seiner Ehe eher ein Faible für seine Studentinnen. Mit zunehmendem Alter jedoch verändert sich der Charakter seiner Beziehungen, deren Problematik er gerne mit seinem Freund George (Dennis Hopper, 72) diskutiert. Mit der Kubanerin Consuela (Penélope Cruz, 32) entwickelt sich ein komplexes Verhältnis, das es David nicht gestattet, sich weiter in seinem Kokon aufzuhalten. Doch als Consuela ein Bekenntnis fordert, kann er nicht über den Schatten seiner gescheiterten Beziehungen und seiner ängstlichen Haltung zur Liebe springen. Sie trennen sich. David leidet. Doch nach einigen Jahren taucht Consuela überraschend wieder auf - mit einer Mitteilung, die alles verändert. "Es ist, als wenn man mit 20-jährigen Fußball spielen würde", beschreibt David seinem Freund die kuriose Situation, die sich aus dem Zusammentreffen des Alterns und der Liebe zu einer jungen Frau ergibt. Aber sein Problem ist nicht wirklich ein Altersunterschied - David hatte es seit seiner Scheidung nie wieder geschafft, offen das Risiko einer echten Beziehung einzugehen. So lautet "ihre" Kernfrage denn auch: "Ich habe Dich nicht gefragt, was ich einmal tun werde - ich habe Dich gefragt, was Du von mir willst." Das vorzügliche Buch von Nicholas Meyer (Sommersby, Der menschliche Makel) und die reifen Schauspieler - Penélope Cruz ausdrücklich eingeschlossen - tragen den Film, der jenseits jeder Banalität und ohne überzogene Sentimentalität Themen berührt, die alle von uns früher oder später betreffen - ausgenommen die angeblich Glücklichen, die jung sterben. Die Bildqualität des 112 Minuten langen Films ("uncut") ist im Rahmen der Möglichkeiten des Analogfilms vorzüglich, das Format von 1,85:1 passt zum Charakter des Dramas. Der Ton wird wahlweise Deutsch oder Englisch in DTS-HD MA 5.1 angeboten. Zusätzlich enthält die BD ca. 42 Minuten Bonusmaterial. Bitte nicht verwechseln mit einer Import-BD: Die deutsche Blu-ray bietet auf 50 GB durchaus 1920 x 1080p @24 Hz. Ein ruhiger, nachdenklicher und ernsthafter Film, der reife Menschen, die für Liebe empfänglich sind, nicht unberührt lassen wird - mit einer wunderschönen Penélope Cruz in einer bravourösen Rolle. Der 2010 verstorbene Dennis Hopper beweist in einem seiner letzten Filme noch einmal nachdrücklich seine ungewöhnliche Ausdruckskraft und Ausstrahlung. jury 5* A0703 25.8.2011e 7A Genre: Drama Romanze Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wenn etwas verloren geht.,
Von
Rezension bezieht sich auf: Elegy oder die Kunst zu lieben (DVD)
Literaturprofessor David Kepesk lebt und unterrichtet New York. Er wohnt alleine und schätzt es von seinen Studentinnen angebetet zu werden. Mit fünfundfünfzig hat er sich eine gewisse Jugendlichkeit erhalten und wirkt auf Frauen anziehen. Diese Gabe lässt David nicht ungenutzt und gönnt sich von Zeit zu Zeit eine Liaison mit einer hübschen Studentin; selbstverständlich nach ihrem Abschluss. So beginnt er auch mit Consuela Castillo nach ihrem Abschluss eine Beziehung. Diese Frau kommt ihm gefühlsmäßig näher als ihm lieb ist und längst geglaubte Emotionen wie Eifersucht werden in ihm geweckt.David spricht mit einem alten Freund und dieser rät ihm sachlich, die Beziehung schnell zu beenden, Widerwillig geht David auf den Vorschlag seines Freundes ein und bereitet Consuela einige unangenehme Erlebnisse bis sie ihn endlich enttäuscht verlässt. Danach spürt David zum ersten Mal in seinem Leben eine Leere, die er mit nichts kompensieren kann. Zudem stirbt sein langjähriger Freund. Die letzten ihm nahe stehenden Menschen, sein Sohn und eine alte Freundin, können David nicht über seine Melancholie hinweg helfen. So vergehen Jahre, in denen David wie sein eigener Schatten lebt. Jahre später meldet sich Consuela wieder bei David und besucht ihn. Sie ist schwer erkrankt und muss sich einer Operation unterziehen. Betroffen steht David nun zu Consuela und besucht sie im Krankenhaus. Er verspricht ihr, sie nicht mehr allein zu lassen. Die Geschichte wird einfühlsam erzählt. Der große Altersunterschied der Protagonisten steht wie ein Damoklesschwert über der Beziehung und droht diese jederzeit zu beenden. Trennung und Wiederbegegnung werden als bittersüße Ereignisse aufgegriffen und pittoresk in Szene gesetzt. Zahlreiche filigrane Dialoge erschaffen eine ganz besondere Atmosphäre. Regie und Schauspieler leisten ausgezeichnete Arbeit. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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