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Elegy

Amorphis Audio CD
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Musik

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Fotos

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Biografie

Modernisierte Mythen

So sehr sich die Kritiker bei den beiden exzellenten Vorgängerepen auch vor Begeisterung überschlagen haben mögen, den ersten Superlativ konnte das jüngste AMORPHIS-Werk bereits Monate vor seiner Veröffentlichung einheimsen. Saitenhexer Esa Holopainen höchstselbst verlieh dem »Skyforger« betitelten Rundling das Prädikat, ... Lesen Sie mehr im Amorphis-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (31. Mai 1996)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Nuclearbl. (Warner)
  • ASIN: B000025WB5
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 72.470 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. Better Unborn
2. Against Widows
3. The Orphan
4. On Rich And Poor
5. My Kantele
6. Cares
7. Song Of The Troubled One
8. Weeper On The Shore
9. Elegy
10. Relief
11. My Kantele (Acoustic Reprise)

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Schon auf Tales From The Thousand Lakes ('94) wussten die Finnen Amorphis mit einer originellen Mischung aus heftigem Death Metal und folkloristischen Anleihen zu gefallen und auf dem Nachfolger Elegy ('96) erweiterten sie ihren Stil sogar noch um einige Elemente. Auf dem Album klingt's nicht nur manchmal folky, sondern teilweise auch recht sphärisch. Die Vorliebe der Todesblei-Gießer für sphärischen Siebziger-Rock ist deutlich herauszuhören und äußert sich u.a. in der großartigen Synthie-Arbeit von Keyboarder Kim Rantala. In den ruhigeren Passagen ist die Entfernung zu den deutlich freakigeren Landsleuten von Waltari gar nicht mehr so groß, was auch am neuen Sänger Pasi Koskinen liegt, der mit seinen cleanen Vocals viel zur sehr dichten, harmonischen Stimmung der Scheibe beiträgt. Harter Metal ist aber natürlich auch weiterhin der Hauptbestandteil des Amorphis-Sounds und bewahrt den Sechser davor, allzu poppig zu klingen. --Michael Rensen

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausgereift 23. November 1999
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Es war nach dem Erfolg des Vorgängers "Tales from the thousand lakes" fast selbstverständlich, dass die Finnen ihrer eingeschlagenen Richtung (nämlich die Verbindung von gereiftem Death Metal und folkigen Einsprengseln) nicht untreu werden würden. Ebenso war zu erwarten, dass dieser Weg vom einfachen Death Metal hin zu vielseitigeren Einflüssen führen würde. Diese Erwartungen bestätigten sich auch "Elegy" und erwiesen sich auch als Schritt in die richtige Richtung.
Auf diesem Longplayer schafften Amorphis den Spagat zwischen ihren metallischen Wurzeln und den immer stärker werdenden genrefremden Einflüssen. Auch diesmal basieren die Songs auf einem lyrischen Konzept; diesmal wurden sie an das weniger bekannte finnische Nationalepos "Kanteletar" angelehnt. Umgesetzt wurden die Episoden wesentlich vielseitiger als noch auf der Vorgängerplatte, was vor allem dem neuen Sänger Pasi zu verdanken ist, der mit seiner wesentlich variableren Stimme dem bisherigen Grunzer Tomi eine Menge Arbeit abnimmt.
Musikalisch wurde mehr Wert auf die Gitarrenarbeit gelegt und die Keyboardspielereien zugunsten schlüssigerer und kompakterer Songs zurückgenommen. Das macht die Tracks eingängiger; trotzdem werden sie dank vieler songwriterischer Finessen nicht auf Dauer langweilig. Insgesamt eine sehr durchdachte, gut produzierte und sowohl harte als auch melodische Platte, deren Geschlossenheit lediglich durch eine Akustikversion des auch in "Metal-Version" enthaltenen Stücks "My kantele" durchbrochen wird - was aber als Outro noch akzeptabel ist. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterwerk. 4. Dezember 2007
Von James Iba
Format:Audio CD
Dieses Album stellt für mich den Gipfel des Schaffes von Amorphis; denn was hier geboten wird ist unglaublich, abwechslungsreiche Songstruckturen intelligentes Songwriting gepaart mit sehr vielschichtigem Gesang von tiefen Growles bis cleanem melodischen Gesang.

Besondere Anspieltipps:

Cares:
Unglaublich! Klassische Kompositionskunst wurde hier angewendet es wird das Grundthema von Gitarren vorgegeben und im Laufe des Songs immer weiter varriert(diese Techink wird auf dem kompletten Album oft angewendet) bis es gegen Ende fast in richtung Rave geht; und so seltsam es klingen mag das stört die Harmonie dieser Metalnummer überhaupt nicht. Gesanglich variert man hier zwischen tiefen growls und clearen aber härterem Gesang.

Song of the troubled one:
Einfach nur ein eingängiger Klangteppich aus Gittarren und Keyboard wird hier zusammengezimmert, der gelegentlich unterbrochen wird für kurze Drum/Bass/Gitarren Soloparts. Dazu tiefe melodische Growls.

The Orphan:
Recht ruhige Nummer mir klarem Gesang aber einfach schön.

Elegy:
Zurecht der Titeltrack. Eine Großartige midtempo-Ballade. gegen Mitte Setzen growls ein die Gänsehaut verursachen und die Düstere Stimmng unterstreichen und dadurch auf keinen Fall störend wirken.

Ich könnte mich gerne weiter über die einzelenen Lieder auslassen, denn keiner der Tracks fäll ab. Aber eins sollte klar sein es ist keine Hintergrundmusik. Hier muss man zuhören. Alles in allem ein großartiges Album mit Melodien die man so schnell nicht vergisst und das trotz des alters immer noch frisch und inovativ wirkt. Für mich ein absoluter Gerne-Meilenstein.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Titanische Platte 26. November 2002
Von Tobias K.
Format:Audio CD
Wie viele Bands, haben auch Amorphis eine Entwicklung durchgemacht, die sich am besten umgekehrt U-förmig beschreiben lässt: durchwachsenes Debüt, dann fantastische Entwicklung, schließlich das Versinken in Bedeutungslosigkeit. "Elegy" ist für mich knapp vor "Tales from the Thousand Lakes" ihr bestes Album, das auf geniale Weise Metal- und Rockeinflüsse und klassische finnische Kompositionen verschmilzt. "The Orphan" ist dabei für mich einer der besten Songs, die jeweils geschrieben wurden, dazu die aus der Kalevala (finnisches Nationalepos) entnommenen Texte, die schlicht, aber auch unglaublich eindrucksvoll sind - Wahnsinn. Interessant die teilweise orientalisch anmutenden Melodien, die das Album aber weit vom Standardbrei entheben. Glänzend umgesetzt, wahnwitzige Spielfreude, diesmal fast ausschließlich klarer Gesang - wer auf Bands wie Therion steht, sollte sich diese Platte unbedingt anhören.
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