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Electronic Meditation
 
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Electronic Meditation

30. Mai 2011 | Format: MP3

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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 30. Mai 2011
  • Label: Esoteric Recordings
  • Copyright: 2011 Esoteric Recordings
  • Gesamtlänge: 36:46
  • Genres:
  • ASIN: B00533MG10
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 18.510 in MP3-Alben (Siehe Top 100 in MP3-Alben)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Tobias am 4. Juni 2007
Format: Audio CD
"One of the first electronic punk albums in history!", so steht es auf dem Aufkleber des 2003er Earmark Reissues geschrieben und der echte Tanerine Dream Fan kann seinen Augen nicht trauen. Nicht nur das andere namhafte Progressive Rock Gruppen versuchen sich in den Punk zu retten, nein jetzt auch noch Tangerine Dream. Gibt es eigentlich in diesem Universum eine Gruppe die weiter vom Punk entfernt ist (Ja Mike Oldfield und sonst?)?

Electronic Meditation von Tangerine Dream ist aus vielen Gründen ein Klassiker. Zum Einen ist da einmal die kultige Besetzung: Edgar Froese (Gitarre, Orgel, Klavier, Glasscherben), Claus Schultze (Schlagwerk, Peitsche, Metallstäbe, brennendes Pergament) und Conny Schnitzler (Cello, Geige, Addiator, 2. Gitarre). Zum anderen ist es das erste wirklich völlig freie Experimental Album der Pop Musik. Vor Electronic Meditation gab es in Deutschland nur Volksmusik und Schlagerplatten. Das einzige Manko ist das Tangerine Dream hier noch sehr viel improvisiert haben und die Kompositionen noch nicht richtig ausgearbeitet wurden.

Die LP ist ein, völlig instrumentales, Konzeptalbum über ein Menschenleben unter Milliarden. Von der Geburt (Genesis), die Reise durch ein brennendes Gehirn (Journey Through A Burning Brain), Kalter Rauch (Cold Smoke), Asche zu Asche (Ashes To Ashes) und die Auferstehung (Resurrection) reist man mit Tangerine Dream auf ihrem Debut. Hier merkt man noch den sehr starken Einfluss der frühen Pink Floyd aus der A Saucerful Of Secrets Phase. Der einzige unterschied ist das Tangerine Dream noch ein wenig verrückter und abgedrehter sind (Siehe Instrumentalisierung). Glasscherben und ähnliche Dinge wurden mit einem Mikrophon aufgenommen und Verzerrt und mit Echo versetzt.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 8. Januar 2000
Format: Audio CD
1970 waren Tangerine Dream Edgar Fröse, Klaus Schulze und Conrad Schnitzler. Die drei veröffentlichten ein Album zwischen experimenteller Musik und den ersten Anfängen der deutschen Elektronik. Für unzählige Nachfolger war dieses Album der Beginn ihres musikalischen Denkens, Quelle zur Inspiration und Vorbild im kompromißlosen Ausleben von Ideen. In fünf Titeln sollte sich ein Kreis schließen. Im Text zur 5. Ohr-Platte hieß es: "Im Zeitalter der elektronischen experimentellen Musik geht alles. Wenn Du diese Platte hörst, zieht ein seziertes menschliches Leben an dir vorbei. Eins unter Milliarden. Geburt: ein Gehirn kommt zur Welt, noch nicht fähig zum denken, Nach und nach, Zelle für Zelle, wird es sich seiner selbst bewußt." Es wird "Zeit, die Reise durch ein brennendes Geghirn anzutreten. Das Gehirn absorbiert seine Umwelt wie einen Extrakt. ... Was entsteht ist kalter Rauch. Das Gehirn kapselt sich ab, es baut sich innerhalb seiner engen Schale eine Traumwelt. ... irgendwann wird der Druck von außen zu stark .... Asche zu Asche" Am Ende steht die Auferstehung und der neue Beginn des Zyklus. Genauso schwierig, kompliziert wie sich das anhört, ist es nicht. Die Musik ist teilweise richtig eingängig, auch wenn Fröse u.a. Glasscherben, Schulze brennendes Pergament, Peitsche und Metallstäbe sowie Schnitzler Addiator (?) spielt. Vor allem ist es aber der festgehaltene Ursprung von den drei Musikern, die anschließend unglaublichen Erfolg auch auf ihren Solo-Wegen hatten. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von silberknoedel am 10. Juli 2006
Format: Audio CD
Das Debüt der Tangs von 1970, damals in der Besetzung der Elektronik-Urväter Edgar Froese, Conrad Schnitzler (später Kluster und danach solo) und Klaus Schulze (später Ash Ra Tempel und danach solo). Mit anderen zeitgleich erschienen Alben (z.B. Popol Vuhs Affenstunde", Kraftwerks Erster, oder Monster Movie" von Can) half diese LP mit bei der Geburt der elektronischen Musik.

Allerdings war das Elektronische auf diesen ersten Alben zumeist die Art der Produktion und das Ausnutzen der technischen Möglichkeiten des Studioequpiments (Filter, Vary Speed, Reverse, usw.), da die Synthesizer erst noch zu teuer und wenig verbreitet waren.

Auf Electronic Meditation" wurde daher herkömmliches Instrumentarium (Gitarren, Orgel, Cello, Drums) verwendet. Die Kompositionen der 5 Songs sind noch stark geprägt vom improvisierenden und experimentellen Charakter der Rockmusik, wie sie z.B. auch Amon Düül machten. Freie, ungezügelte, spontane Rhythmen und Geräusche erklingen, mal disharmonisch und eruptiv, mal meditativ und schwebend. Beim meinen ersten Annäherungen an diese Platte war ich vor den Kopf gestoßen, denn es benötigt doch einiger Durchläufe, um die Originalität und durchaus vorhandene Schönheit der Musik zu verstehen.

Ansonsten gilt hier, was Stefan Wekler in seiner Rezension sagt. :-)

Wovon ich weniger begeistert bin, ist das 1995 vorgenommene Digital Remastering, das im Gegensatz zur älteren CD-Version die Aufnahmen zu dumpf und undifferenziert klingen lässt.
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Format: Audio CD
Das verflixte Debüt...
Schnitzler, Froese und Schulze, kurz bevor er wieder ausstieg.
Von den Dream wenige Jahre später ist eigentlich nichts zu hören.
Eher freie Improvisationen wie Pink Floyd im langen Titelstück der A Saucerful Of Secrets 1968 schon gemacht haben.
Ein bisschen freien Rock, ähnliches gab es zu der Zeit auch im Debüt der Guru Guru.
Dazu noch ein paar Effekte wie brennendes Papier oder Glas.

Unterm Strich typisches dieser Zeit aus Berlin?

Nein, eher neue Töne. Nichts für normale Hörer, aber für Leute, die mal was wirklich neues (naja, damals, 1970 jedenfalls) hören wollen.

Ich finde es gut.
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