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Knights of Honor
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Knights of Honor

von Electronic Arts GmbH
Windows 2000 / 98 / Me  USK ab 12 freigegeben
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)

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Informationen zum Spiel

  • Plattform:   Windows 2000 / 98 / Me
  • USK-Einstufung: USK ab 12 freigegeben
  • Medium: Computerspiel
  • Sprache: Deutsch, Deutsch
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Produktinformation

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  • ASIN: B0002GDE6Y
  • Erscheinungsdatum: 29. September 2004
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 8.545 in Games (Siehe Top 100 in Games)

Produktbeschreibungen

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GamesMarkt

Mit Hilfe seiner wackeren Rittersleut' baut der Spieler seinen anfangs bescheidenen Einflussbereich zu einem florierenden Königreich aus. Wem Diplomatie und Wirtschaft als Mittel zur Machterweiterung zu aufwendig sind, der greift auf zahlreiche Militäreinheiten zurück und lässt seine Ritter in der Schlacht an Erfahrung gewinnen.

Produktbeschreibung des Herstellers

Ziehen Sie in die Schlacht! Entsenden Sie Spione, um andere Könige hinterrücks zu ermorden, oder verheiraten Sie Ihre Tochter mit einem einflussreichen König. Belagern Sie ein lästiges Königreich oder kämpfen Sie auf offenem Feld gegen die feindliche Armee. In Knights of Honor nutzen Sie Kriegsführung, Diplomatie und Spionage, um die Vorherrschaft über Europa zu erlangen. Ein ganzer Kontinent steht Ihnen als Schlachtfeld zur Verfügung. Alle Mittel sind erlaubt...

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58 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Enorme Spieltiefe & Handlungsfreiheit:das Spiel = Geheimtip, 16. September 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Knights of Honor (Computerspiel)
Da man die Features des Spiels in Magazinen, im Web oder einfach in den anderen Artikeln hier nachlesen kann, habe ich diese Rezension lieber als Erfahrungsbericht eines Vollblut- Strategiespielers geschrieben, der Knights of Honor auf der Games Convention 2004 gespielt hat.
Angelockt durch einige Previews in einschlägigen Magazinen wurde ich erst auf der Games Convention 2004 so richtig vom Knights of Honor- Fieber gepackt. Da präsentierte es sich getreu dem Motto "stille Wasser sind tief" neben all dem hübschen Blendwerk der Spieleindustrie. Was sich mir daraufhin an Spieltiefe offenbarte, stellt so ziemlich jedes andere Echtzeitstrategiespiel, was auf dem Markt ist, in den Schatten.
Zuerst widmete ich mich dem Tutorial. Selten habe ich so ein ausführliches Tutorial gespielt! Ich bin kein Handbuchleser, sondern will lieber ohne Umschweife das frisch installierte Produkt spielen. Bei einem Spiel mit solcher Tiefe hatte ich zugegeben bisschen Angst, dass das Tutorial alleine nicht genügen wird. Doch nachdem ich es durchgespielt habe fühlte ich mich gewappnet, um mit der Eroberung Europas zu beginnen (da es nicht nur die Oberfläche des Spieles zeigte, sondern auch in die Feinheiten des Spiels erklärte - außerdem hat in dem Spiel alles, was ich bis jetzt gesehen habe, einen Tooltip, der noch einmal zusammenfasst, was das Feld unter meinem Cursor gerade bedeutet).
Ob einem die 2D Grafik zusagt ist definitiv Geschmackssache. Mir jedenfalls sagt sie voll und ganz zu. Sie hat einen nicht zu unterschätzenden Wuselfaktor und wirkt sehr lebendig durch die, von vielen Menschen und Tieren bevölkerte, detaillierte Europakarte. Aber Detailreichtum hin oder her, Grafik alleine ist nicht alles. Was das Spiel vor allem von anderen unterscheidet sind die schier unendlichen Möglichkeiten das Spiel zu bewältigen. Ich konnte mich entscheiden, ob ich lieber Handel betreiben möchte, mir mit diplomatischem Geschick Länder „erarbeite" oder hinterrücks durch Spionage den Gegner sabotiere. Abgesehen davon gibt es noch die traditionelle Kriegsführung mit duzend verschiedener Einheiten, darunter die verschiedensten Schwertkämpfer, Bogenschützen und jede Menge Kriegsmaschinerie- jeweils Landestypisch (sprich in Nordafrika gibt's Kamelreiter während sich in Schottland die Highlander tummeln). Für die Kämpfe zoomt das Spiel ganz nah an das geschehen. Hier sieht man, mit wieviel Liebe zum Detail die Entwickler die mittelalterliche Zeit eingefangen haben. Die Gebäude sind sehr detailliert und die Burgen machen einen sehr guten Eindruck. Hauptaugenmerk liegt in dieser Ansicht jedoch auf den Kämpfen, wobei man das ob der gelungen Grafik manchmal verdrängen mag! Wer will schon (s)eine schöne, ausgebaute Burg in Flammen aufgehen sehen?
Das Spiel war mein Highlight auf der GC2004. Es ist kein Spiel, das erst "gehyped" werden muss, um sich später als Haufen heißer Luft zu entpuppen (ich gebe zu, ich wurde dieses Jahr zu oft enttäuscht). Es bietet eine detaillierte, lebendige Optik, sowie eine enorme Spieltiefe und Handlungsfreiheit. Allein die Auswahl aus über 40 Ländern pro Zeitepoche (davon gibt es 3) sorgen dafür, dass man lange Freude an diesem Spiel hat. Eine für mich noch sehr wichtige Tatsache ist, dass es einen sehr fertigen Eindruck gemacht hat- also keinerlei Abstürze oder sonstige Makel während ich gespielt habe (und ich habe sehr lange gespielt). Ich kann jedem nur raten sich die bald erscheinende Demo anzuschauen und selbst ein Bild davon zu machen. Oder es gleich zu bestellen!
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen gute Simulation für jeden Mittelalterhistoriker, 19. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Knights of Honor (Computerspiel)
Es mag sicherlich bessere Echtzeitstrategiespiel geben, dass ist richtig.
Aber es kommt doch immer darauf an, was man sucht und erwartet. Wer Hochanspannung und Dauerstress in Echtzeitgefechten sucht, in denen der Sieg irgendwo zwischen wildem Hin- und Hergeklicke und endlosen Produktionsaufträgen in Sekundenbruchteilen entschieden wird, der ist hier falsch.
Nein, Knights of Honor ist nichts weiter als eine schön und liebevoll gestaltete Simulation der politischen Machtstrukturen im Mittelalter.
Ziel ist immer, das höchste Prestige ganz Europas zu erhalten, sprich „Kaiser“ zu werden (Die C 64er-Zeit lässt grüßen). Dabei kann man zu Beginn zwischen drei unterschiedlichen Zeitabschnitten (1000 / 1200 / 1350) und ca. 60 unterschiedlichen Herrschaftshäusern aus der katholischen, islamischen und heidnischen Welt wählen. Den König/Sultan/Khan können bis zu acht „Helden“ im Bereich Kriegwesen, Handel, Heilswesen, Spionage und Landverwaltung unterstützen, wobei die Loyalsten immer aus der eigenen Familie kommen.
Daher ist es wichtig, neben den wirtschaftlichen Standardaufbauprozessen immer auch auf seine Familienpolitik zu achten. Zwar ist das ganze Menüsystem in der Tat etwas unübersichtlich geraten, aber es wirkt nach kurzer Gewöhnung nicht mehr störend. Und es ist einfach eine Freude, wenn beispielsweise die Ordensritter aus den Preußischen Ostseestaaten mit ihrem gemütlichen Schritt, die Zweihänder lässig auf der Schulter, auf dem Schlachtfeld erscheinen und den Gegnern das Fürchten lehren. Bei jeder gewonnen Schlacht bei Tages- oder Nachtzeit, die man auch Ausfechten lassen kann, sammelt der Feldherr Erfahrungspunkte, sofern er denn überlebt. Diese kann man in bis zu sechs Spezialfähigkeiten investieren, die sich auf dem Schlachtfeld bemerkbar machen. So kann es sein, dass ein Feldherr so sehr gefürchtet wird, dass der Gegner sofort bei dessen Anblick kampflos vom Schlachtfeld flüchtet. Dann muss man anfangen, sich Sorgen um den Helden zu machen, denn dem Papst könnte jetzt einfallen, ihn als Anführer eines Kreuzzuges einzufordern. Weigert man sich, sinkt das Prestige massiv und schlimmstenfalls muss man gegen die gesamte christliche Welt antreten. Stimmt man zu, verliert man seinen besten Feldherrn und sämtliche Truppen, die er gerade befehligt. - Es gibt natürlich noch viel mehr zu berichten, wie die Konvertierung oder das Vorteilssystem. Mag sein, dass die Diplomatie noch verbessert werden könnte, aber die Programmierer waren sicherlich bemüht, das Spiel spielbar zu halten. Eine vierte Schwierigkeitsstufe wäre wünschenswert. Insgesamt halte ich das Spiel aber doch für eine nahezu perfekte Ergänzung jedes Mittelalter-Geschichtsstudiums, in welchem man durch allen möglichen lateinischen und theoretischen Schnickschnack gelangweilt, gar nicht mehr nach den spannendsten Ereignissen dieser Zeit fragt.
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78 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Facettenreich, aber Zugänglich. Ein ausgewogenes Spiel., 23. Juli 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Knights of Honor (Computerspiel)
Es ist sicherlich schwer Knights of Honor's Reiz in wenigen Sätzen zusammenzufassen, denn es bietet viele verschieden Facetten. Genauere Informationen sollten auf der Internetseite von Knight-of-Honor gesucht werden.

Die Vorgeschichte ist schnell erzählt. Sie sind der König eines Landes im Mittelalter (Beispielsweise des Königreiches Ungarn), und haben das Ziel Herrscher über Europa zu werden.
Um dieses Ziel zu erreichen gibt es aber verschiedene Wege. Ein Weg ist natürlich der Krieg, der durch das ausgeklügelte Kampfsystem auch einige Reize bietet:
Man verschiebt auf einer Europa-Karte in Echtzeit Armeen, die unter der Leitung eines Ritters (Marschall) stehen. Diese Ritter haben, je nach Erfahrung, unterschiedliche Fähigkeiten, die positiv auf die eigenen Truppen wirken können (Beispielsweise "Führungsstärke", was den Truppen einen Moralbonus gibt), und vom Spieler ausgewählt werden. Treffen sich zwei feindliche Armeen, geht das Spiel in eine Nahansicht des Schlachtfeldes und man steuert die einzelnen Truppenregimenter. Jedes dieser Regimenter hat, neben einem Erfahrungswert, eine eigene Moral, die ihre Stärke im Kampf beeinflusst, oder sogar zur Flucht der eigenen Soldaten führen kann.
Die Truppentypen selbst sind recht zahlreich (53 an der Zahl), aber können nur in unter bestimmten Bedingungen rekrutiert werden. So können Langbogenschützen nur in England rekrutiert werden, und Kreuzritterkavallerie nur, wenn ein Kreuzzug ausgerufen wurde. Die Truppen haben alle eigene Vor- und Nachteile, weswegen der Spieler seine Truppen sehr gut auswählen muss.
Aber der Kampf ist nur ein kleiner Teil von Knight of Honor. Meistens spielt man auf der Europa-Karte, wo man Städte ausbaut (über ein sehr gut gelungenes Menü) oder Diplomatie betreibt. Diplomatie ist in diesem Spiel sehr wichtig, da der Spieler Verbündete braucht und sich immer gegen Mehrfrontenkriege absichern muss. Dazu kann der Spieler Hochzeiten Arangieren, Allianzen schmieden, Nicht-Angriffs-Vereinbarungen treffen, Handelsverträge abschließen und eine große Vielfalt an weiteren Vereinbarungen treffen.
Der Handelsteil von Knights of Honor basiert auf den Handelsverträgen. Wenn ein Handelsvertrag abgeschlossen wurde, können durch Händler Waren eingeführt werden. Diese Waren werden für die "königlichen Errungenschaften" benötigt. Wenn alle Komponenten (z.B. Salz, Seide, Farbe, Silber, Marmor, etc.) einer solchen Errungenschaft Importiert werden, bekommt das Königreich einen Bonus, wie Beispielsweise ein geringeres Revoltenrisiko.
Da zum Mittelalter auch Intrigen gehören, gibt es auch Spione, die entweder Missionen wie Meuchelmord durchführen können, oder sich als Ritter in ein anderes Königreich einschleichen. Dort können sie das Vertrauen des Königs gewinnen und z.B. zum Anführer seiner Armee werden, was ihm die Möglichkeit gibt, die Armee gerade dann führungslos zu lassen, wenn sie den Spieler angreifen soll. Der Spion kann sogar der König eines anderen Landes werden, wenn der dortige König keinen Tronfolger mehr hat.
Auch der Glaube ist in Knights of Honor vertreten. Kleriker können nicht nur den Glauben der Menschen bekehren, sondern auch zum Papst ernannt werden. Wenn ein Kleriker eines Spielers Papst ist, kann man ihm Befehlen einen Kreuzzug gegen ein nicht-christliches Land auszurufen.
Die Ritter (Marschall, Spion, Kleriker, Händler, Landherr, Baumeister) sind ein zentraler Punkt des Spiels. Ihnen Vertraut der Spieler, und sie führen seine Befehle aus. Ihre Fähigkeiten muss der Spieler geschickt nutzen um Herrscher über Europa zu werden.
Dies ist jedoch nur ein kurzer Ausschnitt aus dem Spiel Knights of Honor. Es gibt noch deutlich mehr Features in diesem Spiel, die eigentlich alle noch erwähnt werden sollten, da sie alle das Spiel bereichern.

Alles in allem ist Knights of Honor ein komplexes, aber genauso eingängliches Spiel. Die Spielmechanik ist logisch, die Menüführung selbsterklärend und die Athmosphäre tief. Der Wiederspielwert ist durch die komplett dynamische Entwicklung der Partien extrem hoch und die Motivation durch die vielen Teilerfolge durchgängig sehr gut.

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