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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
58 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Enorme Spieltiefe & Handlungsfreiheit:das Spiel = Geheimtip,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Knights of Honor (Computerspiel)
Da man die Features des Spiels in Magazinen, im Web oder einfach in den anderen Artikeln hier nachlesen kann, habe ich diese Rezension lieber als Erfahrungsbericht eines Vollblut- Strategiespielers geschrieben, der Knights of Honor auf der Games Convention 2004 gespielt hat.Angelockt durch einige Previews in einschlägigen Magazinen wurde ich erst auf der Games Convention 2004 so richtig vom Knights of Honor- Fieber gepackt. Da präsentierte es sich getreu dem Motto "stille Wasser sind tief" neben all dem hübschen Blendwerk der Spieleindustrie. Was sich mir daraufhin an Spieltiefe offenbarte, stellt so ziemlich jedes andere Echtzeitstrategiespiel, was auf dem Markt ist, in den Schatten. Zuerst widmete ich mich dem Tutorial. Selten habe ich so ein ausführliches Tutorial gespielt! Ich bin kein Handbuchleser, sondern will lieber ohne Umschweife das frisch installierte Produkt spielen. Bei einem Spiel mit solcher Tiefe hatte ich zugegeben bisschen Angst, dass das Tutorial alleine nicht genügen wird. Doch nachdem ich es durchgespielt habe fühlte ich mich gewappnet, um mit der Eroberung Europas zu beginnen (da es nicht nur die Oberfläche des Spieles zeigte, sondern auch in die Feinheiten des Spiels erklärte - außerdem hat in dem Spiel alles, was ich bis jetzt gesehen habe, einen Tooltip, der noch einmal zusammenfasst, was das Feld unter meinem Cursor gerade bedeutet). Ob einem die 2D Grafik zusagt ist definitiv Geschmackssache. Mir jedenfalls sagt sie voll und ganz zu. Sie hat einen nicht zu unterschätzenden Wuselfaktor und wirkt sehr lebendig durch die, von vielen Menschen und Tieren bevölkerte, detaillierte Europakarte. Aber Detailreichtum hin oder her, Grafik alleine ist nicht alles. Was das Spiel vor allem von anderen unterscheidet sind die schier unendlichen Möglichkeiten das Spiel zu bewältigen. Ich konnte mich entscheiden, ob ich lieber Handel betreiben möchte, mir mit diplomatischem Geschick Länder „erarbeite" oder hinterrücks durch Spionage den Gegner sabotiere. Abgesehen davon gibt es noch die traditionelle Kriegsführung mit duzend verschiedener Einheiten, darunter die verschiedensten Schwertkämpfer, Bogenschützen und jede Menge Kriegsmaschinerie- jeweils Landestypisch (sprich in Nordafrika gibt's Kamelreiter während sich in Schottland die Highlander tummeln). Für die Kämpfe zoomt das Spiel ganz nah an das geschehen. Hier sieht man, mit wieviel Liebe zum Detail die Entwickler die mittelalterliche Zeit eingefangen haben. Die Gebäude sind sehr detailliert und die Burgen machen einen sehr guten Eindruck. Hauptaugenmerk liegt in dieser Ansicht jedoch auf den Kämpfen, wobei man das ob der gelungen Grafik manchmal verdrängen mag! Wer will schon (s)eine schöne, ausgebaute Burg in Flammen aufgehen sehen? Das Spiel war mein Highlight auf der GC2004. Es ist kein Spiel, das erst "gehyped" werden muss, um sich später als Haufen heißer Luft zu entpuppen (ich gebe zu, ich wurde dieses Jahr zu oft enttäuscht). Es bietet eine detaillierte, lebendige Optik, sowie eine enorme Spieltiefe und Handlungsfreiheit. Allein die Auswahl aus über 40 Ländern pro Zeitepoche (davon gibt es 3) sorgen dafür, dass man lange Freude an diesem Spiel hat. Eine für mich noch sehr wichtige Tatsache ist, dass es einen sehr fertigen Eindruck gemacht hat- also keinerlei Abstürze oder sonstige Makel während ich gespielt habe (und ich habe sehr lange gespielt). Ich kann jedem nur raten sich die bald erscheinende Demo anzuschauen und selbst ein Bild davon zu machen. Oder es gleich zu bestellen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
gute Simulation für jeden Mittelalterhistoriker,
Von Christian (Mannheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Knights of Honor (Computerspiel)
Es mag sicherlich bessere Echtzeitstrategiespiel geben, dass ist richtig.Aber es kommt doch immer darauf an, was man sucht und erwartet. Wer Hochanspannung und Dauerstress in Echtzeitgefechten sucht, in denen der Sieg irgendwo zwischen wildem Hin- und Hergeklicke und endlosen Produktionsaufträgen in Sekundenbruchteilen entschieden wird, der ist hier falsch. Nein, Knights of Honor ist nichts weiter als eine schön und liebevoll gestaltete Simulation der politischen Machtstrukturen im Mittelalter. Ziel ist immer, das höchste Prestige ganz Europas zu erhalten, sprich „Kaiser“ zu werden (Die C 64er-Zeit lässt grüßen). Dabei kann man zu Beginn zwischen drei unterschiedlichen Zeitabschnitten (1000 / 1200 / 1350) und ca. 60 unterschiedlichen Herrschaftshäusern aus der katholischen, islamischen und heidnischen Welt wählen. Den König/Sultan/Khan können bis zu acht „Helden“ im Bereich Kriegwesen, Handel, Heilswesen, Spionage und Landverwaltung unterstützen, wobei die Loyalsten immer aus der eigenen Familie kommen. Daher ist es wichtig, neben den wirtschaftlichen Standardaufbauprozessen immer auch auf seine Familienpolitik zu achten. Zwar ist das ganze Menüsystem in der Tat etwas unübersichtlich geraten, aber es wirkt nach kurzer Gewöhnung nicht mehr störend. Und es ist einfach eine Freude, wenn beispielsweise die Ordensritter aus den Preußischen Ostseestaaten mit ihrem gemütlichen Schritt, die Zweihänder lässig auf der Schulter, auf dem Schlachtfeld erscheinen und den Gegnern das Fürchten lehren. Bei jeder gewonnen Schlacht bei Tages- oder Nachtzeit, die man auch Ausfechten lassen kann, sammelt der Feldherr Erfahrungspunkte, sofern er denn überlebt. Diese kann man in bis zu sechs Spezialfähigkeiten investieren, die sich auf dem Schlachtfeld bemerkbar machen. So kann es sein, dass ein Feldherr so sehr gefürchtet wird, dass der Gegner sofort bei dessen Anblick kampflos vom Schlachtfeld flüchtet. Dann muss man anfangen, sich Sorgen um den Helden zu machen, denn dem Papst könnte jetzt einfallen, ihn als Anführer eines Kreuzzuges einzufordern. Weigert man sich, sinkt das Prestige massiv und schlimmstenfalls muss man gegen die gesamte christliche Welt antreten. Stimmt man zu, verliert man seinen besten Feldherrn und sämtliche Truppen, die er gerade befehligt. - Es gibt natürlich noch viel mehr zu berichten, wie die Konvertierung oder das Vorteilssystem. Mag sein, dass die Diplomatie noch verbessert werden könnte, aber die Programmierer waren sicherlich bemüht, das Spiel spielbar zu halten. Eine vierte Schwierigkeitsstufe wäre wünschenswert. Insgesamt halte ich das Spiel aber doch für eine nahezu perfekte Ergänzung jedes Mittelalter-Geschichtsstudiums, in welchem man durch allen möglichen lateinischen und theoretischen Schnickschnack gelangweilt, gar nicht mehr nach den spannendsten Ereignissen dieser Zeit fragt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
78 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Facettenreich, aber Zugänglich. Ein ausgewogenes Spiel.,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Knights of Honor (Computerspiel)
Es ist sicherlich schwer Knights of Honor's Reiz in wenigen Sätzen zusammenzufassen, denn es bietet viele verschieden Facetten. Genauere Informationen sollten auf der Internetseite von Knight-of-Honor gesucht werden.Die Vorgeschichte ist schnell erzählt. Sie sind der König eines Landes im Mittelalter (Beispielsweise des Königreiches Ungarn), und haben das Ziel Herrscher über Europa zu werden. Alles in allem ist Knights of Honor ein komplexes, aber genauso eingängliches Spiel. Die Spielmechanik ist logisch, die Menüführung selbsterklärend und die Athmosphäre tief. Der Wiederspielwert ist durch die komplett dynamische Entwicklung der Partien extrem hoch und die Motivation durch die vielen Teilerfolge durchgängig sehr gut. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 2115|RCTHHO3KLSAW;2115|R1BHAVJY3GIX77;2115|R3AH96ZRWQ4GDH;
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