Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Unausgereifter Genre-Mix mit tollem Szenario und Humor, 27. Oktober 2009
Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Ich habe mich sehr auf Brütal Legend gefreut, bin aber letztendlich von der spielerischen Qualität enttäuscht.
Alles fängt wunderbar an: ein herrlich abgedrehtes Intro, welches jedem Metaller ein Lächeln aufs Gesicht zaubern wird. Mit Axt und Gitarre gehts dann im Prolog zur Sache, und man könnte den Eindruck bekommen, dass hier ein herrlich spaßiges, lineares Hack´n´Slay auf der Spieler zukommt. Doch weit gefehlt.
Nach dem Prolog und der Fahrt ins True-Metaller-Refugium Bladehenge eröffnet sich dem Spieler ein OpenWorld-Hack´n´Slay, mit all seinen Vor- und Nachteilen. Die ganze Welt wirkt wie eine wunderbare Collage aus Covern von Metal-Alben - der comichaft-überzogene Grafikstil sitzt perfekt. Die Charaktere, der Look und der Humor machen schnell klar: Brütal Legend ist eine wunderbare Persiflage - aber auch eine Hommage - an den Heavy Metal. Ein Liebesbekenntnis mir Augenzwinkern. Wunderbar. Aber was passiert spielerisch?
Nun teilt sich das Spiel ins bekannte Hauptquest/Nebenquest-Schema auf. Die Hauptquest bleibt vorerst spaßig (zB extra dicke Bass-Seiten für den Killmaster aka Lemmy Kilmister besorgen inklusive Bosskampf - herrlich). Die Nebenquests allerdings wirkten auf mich einfach nur aufgesetzt. Am Anfang erledigt man größtenteils "Hinterhalt"-Quests, in welchen man verrückte Headbanger mit monströser Nackenmuskulatur unterstützt (später die Standard Infantrie der eignenen Armee). Später variieren die Nebenquests und ziehen auch im Schwierigkeitsgrad an. Durch Nebenquests (und Hauptquests) gibts übrigens Punkte, die man beim "Guardian of Metal" (Ozzy) gegen Upgrades für Waffen, Fahrzeug, etc. eintauschen kann.
Dann kommt der große Bruch - die Stage Battles. Nachdem man im Laufe der Quests schon einige "Einheiten" rekrutiert hat, gibt es nun einen RTS-mäßigen Kampf, in dem eine große Bühne als Basis dient und Merchandise-Stände als "Ernter", um den Rohstoff "Fans" zu sammeln. Eigentlich ganz witzig, wenn es bei einem oder zwei solcher Battles geblieben wäre. Denn die Steuerung ist fummelig und unübersichtlich ist das ganze auch noch. Diese Battles werden nun fester Spielbestandteil, aufgelockert durch öde Nebenquests dazwischen und noch brauchbaren Vorquests für die Battles.
Hätte das Spiel nicht seinen einzigartigen Humor, diese wundervolle Thematik und abgedrehte Story, hätte ich nach dem zweiten Battle aufgehört zu spielen. So habe ich mich nun letztendlich durch den Rest den Spiels hindurchgequält. Wer nun Angst vor minimalen Spoilern hat, mal kurz zum nächsten Absatz springen: der Endkampf zeigt eigentlich ganz gut, dass BL weder Fisch noch Fleisch ist und setzt dem Spieler das Fazit direkt vor die Augen. Ohne Anspruch und ohne Geschick und Hirn lässt sich das Finale meistern - jedes Zelda-Spiel bietet schon im ersten Dungeon tollere Bosskämpfe. Ich hatte nicht das Gefühl, einen wirklichen "Gegner" besiegt zu haben. Komischerweise bietet grad der letzte sonst nervige Stage-Battle mehr frische Ideen und Spaß als das "Finalduell".
Brütal Legend hat eine wundervolle Präsentation - da stimmt einfach alles. Alleine schon dass Metal-Größen wie Lemmy, Halford und Ozzy den Charakteren ihre Stimme leihen ist schon fantastisch. Spielerisch weiss BL nicht, was es sein will - es versucht einfach von jedem etwas. Ein Metal-Hack´n´Slay-RPG-RTS-Racer - und außer dem tollen Szenario meistert es keine dieser Disziplinen zufriedenstellend. Und im Rückblick betrachtet wirkt auch die schicke Welt mit den vielen tollen Details doch zu oberflächlich, zu wenig interaktiv, zu steril.
Wer eine Schwäche für Jack Black, Heavy Metal und ungewöhnliche Spiele hat, sollte hier mal reinschauen. Der Rest sollte mal Probespielen oder den Kauf direkt meiden.
Brütal Legend ist meine persönliche Enttäuschung 2009. Double Fine hätte sich lieber darauf konzentrieren sollen, ein dynamisches, reinrassiges Hack´n´Slay in diesem Szenario zu kreieren. Drei Sterne gibts von mir trotzdem für Szenario, Charaktere, Story und dem Soundtrack. In diesen 4 Punkten ist BL nämlich ziemlich einzigartig.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ich bin hellauf begeistert!, 14. Oktober 2009
Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Ich habe mir das neu erschienene und lang erwartete Spiel "Brütal Legend" zugelegt, und was soll ich sagen? Es ist der Hammer, noch besser, als ich es mir erhofft hatte! Man wütet mit dem Roadie Eddie Riggs (Anspielung auf Iron Maiden: Deren Maskottchen Eddie und dessen Erfinder Derek Riggs), verkörpert von einer cartoonhaft aufgepumpten Version von Jack Black, durch eine Parallelwelt, in der einfach alles unfassbar Heavy Metal ist; von den Landschaften über die Charaktere und deren Outfits bis hin zu den Waffen (Eddie benutzt unter anderem eine E-Gitarre als Waffe). Es treten auch namhafte Nebendarsteller auf, wie z.B. Lemmy von Motörhead. Allein deswegen lohnt es sich, das Spiel mit Originalsynchro zu spielen. Die deutsche Synchro ist zwar okay (Jack Black wird von Tobias Meister gesprochen, der diese Rolle auch in den meisten seiner Filme übernimmt), doch Lemmy und Konsorten sind eben nur im Original zu hören.
Das Spielprinzip selber ist im Grunde ein Hack and Slay im Open-World-Prinzip, in dem man Aufträge erfüllt, Krieger befreit und diese auch befehligen kann und lange Strecken in einem Hot Rod zurücklegt. Man kann allerlei neue Techniken erlernen und auch das Fahrzeug aufrüsten. Wäre dies alles ein weiteres Fantasy-Mittelalter-Game geworden, wäre es herzlich unoriginell; das Ganze auf Heavy-Metal-Basis aber ist einfach nur grandios! Wo kann man seiner Armee schon mal den Befehl geben, in Form eines Moshpits anzugreifen?
Zusätzlich aufgewertet wird das Spiel durch den schrägen Humor und natürlich den Soundtrack, bei dem Ozzy Osbourne, Slayer, Emperor und viele, viele weitere Bands zu hören sind.
Was soll ich noch sagen? Für mich ist "Brütal Legend" definitiv das Spiel des Jahres. Rock and Roll!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Kein Fan..., 19. Oktober 2009
Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
von Jack Black oder Heavy Metal, aber dieses Spiel hat mich bekehrt, allein die Atmosphäre und das Setting sind
der reine Wahnsinn. Gute Story hervorragend erzählt,spitzenmässiger Soundtrack, schräge Charaktere, flotte Sprüche und sehr gutes Gameplay.
Es gibt nichts schöneres als mit dem aufgemotzten Druidenpflug durch eine Horde von Gegnern zu pflügen und dabei Heavy metal zu hören.;)
Leider werden die Nebenmissionen mit der Zeit etwas eintönig, was denn Spielspass etwas bremst aber das ist eigentlich nur ein kleiner Kritikpunkt,
was mir persönlich nicht wirklich gefallen hat waren die Bühnenschlachten(Strategie light) hätte man vielleicht besser lösen können.Eigentlich kann man nur jedem
empfehlen dieses Game zumindest anzuspielen, da auch die Demo keinen wirklichen Einblick gewährt. Wer eine der aktuellen Konsolen zu Hause hat und sichs nicht holt ist selber Schuld.
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2115|R2I6WZT98OBVUO;2115|R37IYHV8R82DP;2115|RBBC0Y59RIXVB;
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