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Electric Circus

Common Audio CD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (31. März 2003)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Mca Records (Universal)
  • ASIN: B00007FGLT
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 35.846 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
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Anhören  5. The Hustle [Explicit] 4:19EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  6. Come Close [Explicit] 4:35EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  7. New Wave [Explicit] 5:08EUR 0,89  Kaufen 
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Anhören10. Between Me, You & Liberation [Explicit] 6:23EUR 0,99  Kaufen 
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Anhören12. Jimi Was A Rock Star [Explicit] 8:32EUR 0,89  Kaufen 
Anhören13. Heaven Somewhere [Explicit]10:24Nur Album


Produktbeschreibungen

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2002 war ein komisches HipHop-Jahr. Gangsta-Rap ist endgültig zur Karikatur verkommen, die alten Helden (Naughty By Nature, LL Cool J ) blamierten sich bis auf die Knochen, während sich etablierte Kräfte (Busta Rhymes, Jay-Z) immerhin einigermaßen schadlos hielten. Feuerwerke wurden -- wie auch in der Gitarren-Indie-Szene -- durch Acts wie 7L & Esoteric oder das Antipop Consortium im Underground abgefeuert. Wären da nicht zwei, behaupten wir jetzt einmal hier und heute, stilprägende Meilensteine des Genres: Phrenology von The Roots und Electric Circus von Common.

Geboren in der HipHop-Branche und Elektro-Metropole Chicago als Lonnie Rashied Lynn tauchte er 1992 erstmals mit Can I Borrow A Dollar auf, damals noch als Common Sense. Schon damals waren die Texte des ehemaligen Balljungen der Chicago Bulls intelligent, seine jazzige und soulige Musik feinfühlig. 1997 zog er nach New York um, nannte sich nach der Klage einer Ska-Band schlicht Common und schaffte mit Like Water For Chocolate den endgültigen Durchbruch. Die stetige Qualitätssteigerung erfährt mit Electric Circus einen neuerlichen Höhepunkt. Wie nur wenige Platten vorher, dehnt dieses Meisterwerk die Grenzen des HipHops aus. Die im Rap obligatorische Gästeliste liest sich diesmal besonders exquisit: Zap Mama, Bilal, P.O.D., Mary G. Blige, Stereolab, Cee-Lo, Jill Scott, Erykah Badu, Omar, The Neptunes und ein Keyboarder namens Prince! Die Produzenten heißen Roots-Drummer ?uestlove sowie Common himself.

Von den vielen Reisen durch die Welt brachte Common nicht nur Wissen, Erfahrungen, neue Musik und unterschiedliche Gefühle mit, er hat sie in Electric Circus auch verarbeitet. Bis auf das etwas schwache R&B-Duett "Come Close" mit Frau Blige ist jeder der 13 Tracks ein Volltreffer. Himmlische, wummernde Beats, versponnene Sounds, dramatische Piano-Klänge heben "New Wave" in den Pop-Himmel. Psychedelische Keyboards und brillante Gitarren-Riffs lassen das aus E. Badus Feder stammende "Aquarius" tief in die 70er-Jahre eintauchen. Der Song wurde wie einige mehr in den legendären New Yorker Electric Lady Studios von Jimi Hendrix aufgenommen. Nicht zufällig befindet sich mit "Jimi Was A Rock Star" eine Hommage an die Gitarren-Legende auf Electric Circus. Jeder Song wäre eine Rezension wert, zusammen ergeben sie einen schier unglaublichen "Mindblower"! --Sven Niechziol

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Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Electric Circus" 2. Mai 2003
Von S. Hiller
Format:Audio CD
Common gehört zu den eher unaufälligen Rappern. Seit seinem Debut in den frühen 90ern hat er sich keine Skandale geleistet, sondern weiter an seiner Karriere geschraubt. Der Mann aus Chicago hat jetzt seinen 5. Longplayer vorgelegt: "Electric Circus" heisst die Scheibe.
Common hat in den letzten Jahren eine Wandlung vom roughen Hip Hopper zum spirituellen Retrorapper vollzogen. Seine weiten Hosen und Kapuzenpullis sind engen Lederjacken und schmalen Cordhosen gewichen und das verleiht ihm manchmal den Charme eines lässigen 70er Jahre-Pimps. Zu diesem Aussehen passt auch der Sound von "Electric Circus": das Album ist bunt, knallig, soulig und vorallem sehr, sehr funky. Bestes Beispiel: der Song "Electric Wire Hustler Flower" zusammen mit Sonny von P.O.D.

"Electric Circus" wurde im "Electric Lady" aufgenommen. Das ist ein Studio in downtown Manhattan, in dem auch schon Jimmy Hendrix zu gange war. Es könnte sich also ein bisschen seines Geistes auf Commons Album gelegt haben. Die schrägen fast schon experimentellen Sounds gehen aber wahrscheinlich auf das Konto der vielen kreativen Produzenten, die an "Electric Circus" mitgearbeitet haben. Unter ihnen die allgegenwärtigen Neptunes und Roots-Mastermind und -drummer ?stlove. Der ist verantwortlich für "Jimi was a Rockstar" mit Commons Lebensgefährtin Erykah Badu.

Zu viele Features verderben, ja verfälschen ein Album manchmal. Commons hat die Gäste für "Electric Circus" so sorgfältig ausgesucht, dass jeder zu dem Song, auf dem er zu hören ist, perfekt passt. Mit dabei Omar, Cee-Lo von Goodie Mob, Bilal, Jill Scott, Mary J. Blige, Erykah Badu und Lonnie Lynn. Alle zusammen singen den Track "Heaven Somewhere".

"Electric Circus" ist nicht jiggy: es geht nicht um Frauen, kein Wort von Autos, Geld oder Bling Bling, also Schmuck. Und trotzdem strahlt das Album wie bunte Farben in einem Kaleidoskop. Common hat mit seinem 5. Album ein mutiges und ungewöhnliches Stück Hip Hop abgeliefert, dass jeden irgendwie berühren wird.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein erneutes Soundspektakel 30. Dezember 2002
Format:Audio CD
Über Geschmack lässt sich streiten,...
...doch über Qualität nicht!? Ich denke dieser Satz beschreibt dieses Album gut. Den Common wird mit diesem Album wieder etlichen Leuten auf den Schlipps tretten, denn die so geliebten Soulelemente wurden hier gröstenteils duch Rockelemente ausgetauscht. Das Produzententeam(Jay Dee, ?uestlove &James Poyser) bleibt uns zwar erhalten, doch die Inspiration kamm diesmal von Jimi Hendrix in dessen ehemaligen Studio produziert und recordet wurde. Es war eigentlich nicht anders zu erwarten das Common wieder mit etwas völlig neuem Durchstartet. Zwar gibt es Rap-Rock Kombinationen nicht erst seit Gestern, doch eine so gewaltige Mischung aus so vielen Eiflüssen deren Resultat so gut klingt ist neu. Der Soul geht natürlich auch nicht völlig verloren doch wird perfect ergänzt. Etwas geschockt hat micht, das die Neptunes noch mitmischten. Kaum ein Album wo sie nicht zu hören sind und der damals noch so frische Sound klinkt langsam ausgelutscht, jedoch können sich die mit Common eigespielten Songs sehen lassen. Doch soviel neues lässt Commen Reime in den Hintergrund fallen, genauer betrachtet sind diese aber überzeugend wie immer.
Fazit: Da kommen wir wieder zum Anfang. Mag sein das einige mit diese Art von Musik nichts anfangen können, doch qualitativ gut ist sie allemal. Wem es nich gefällt, Meinetwegen. Aber wer es sich nicht anhört verpasst etwas!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen experimentell 31. Januar 2003
Format:Audio CD
Nach dem hervorragenden "Like Water for Chocolate" kommt Common mit einem Album, mit dem keiner gerechnet hatte: eine bunte stilistische Mischung aus Rock, Soul, Jazz und Funk. Diese Experimentierfreude führt zu hervorragenden Ergebnissen auf Tracks wie "New Wave" oder "Aquarius", geht aber leider voll daneben im abgedrehten "Jimi was a Rock Star", das mit 8:42 viel zu lang ist und bei dem ein gutes Konzept schmerzlich vermisst wird. Das gleiche gilt für das 11 min (!) lange Heaven Somewhere, auf dem diverse Soul-Künstler ihre Sing-Sang Künste zum Besten geben. Das vielleicht beste Stücke ist die - für einen Rapper wie Common überraschende - Zusammenarbeit mit den Neptunes auf "Come Close". Wenn man die letzten drei Stücke einfach ignoriert, bleibt insgesamt doch ein gutes Album.
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