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Electric Cafe
 
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Electric Cafe

16. Dezember 1986 | Format: MP3

EUR 5,94 (Alle Preisangaben inkl. MwSt.)
Auch als CD verfügbar.
Song
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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 16. Dezember 1986
  • Erscheinungstermin: 16. Dezember 1986
  • Label: EMI UK
  • Copyright: 1986 EMI Music Germany GmbH & Co. KG. Kling Klang Produkt 1986 - Rolf Hütter / Florian Schneider. This Labelcopy Information Is The Subject Of Copyright Protection. All Rights Reserved. (C) 1986 EMI M
  • Erforderliche Metadaten des Labels: Musik-Datei enthält eindeutiges Kauf-Identifikationsmerkmal. Weitere Informationen.
  • Gesamtlänge: 35:38
  • Genres:
  • ASIN: B001QJQLM0
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 12.584 in MP3-Alben (Siehe Top 100 in MP3-Alben)

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Kundenrezensionen

4.3 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 9. April 2000
Format: Audio CD
Ende 1986 veröffentlichten KRAFTWERK mit "Electric Cafe" ihr bis heute letztes Album mit wirklich neuem Material. Ursprünglich hätte die Platte bereits 1983 inclusive der Single "Tour De France" unter dem Titel "Techno Pop" erscheinen sollen. Sie hatte eine Katalognummer, und diverse Anzeigen waren schon geschaltet. Durch Ralf Hütters Fahrradunfall jedoch verzögerte sich die Produktion deutlich, und da sich KRAFTWERK gerade die revolutionären Möglichkeiten der (damals brandneuen) Digital-Technik erschlossen, wurde die LP kurzerhand zurückgezogen. (Von "Techno-Pop" und "Sex-Objekt" gibt es übrigens tatsächlich Demo-Versionen aus dem Jahr 1983, da können die Herren dementieren, wie sie wollen.) In den folgenden drei Jahren wandelte sich der Albumtitel zu "Electric Cafe", und die Songs wurden deutlich rhythmusbetonter. Leider liegt dem Album kein festes Konzept mehr zugrunde, es wirkt in seiner Gänze etwas unentschlossen. Die beiden LP-Seiten unterscheiden sich deutlich voneinander: Während Seite 2 einige nette Kompositionen im alten Stil (aber eben nichts Neues) bietet, lebten die "elektrischen Vier" auf der A-Seite ihre Vorliebe für Stakkato-Beats und Minimal-Elektronik aus und sollten ein letztes Mal musikalisch Maßstäbe setzen - die drei Titel wirken deutlich innovativer und sind aus heutiger Sicht wegweisend für die Tekkno-Musik. KRAFTWERK experimentierten zu jener Zeit viel mit Sprachcomputern, die Resultate kommen in "Boing Boom Tschak" und "Musique Non-Stop" besonders zum Vorschein.Lesen Sie weiter... ›
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34 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von A. Humphreys am 21. Januar 2005
Format: Audio CD
„Electric Cafe" ist nicht nur eines der kommerziell unerfolgreichsten Alben Kraftwerks, es gilt, wenn man verschiedensten Polls unter sog. „Kraftwerk-Fans" Glauben schenken möchte, auch als eines der unbeliebtesten Alben der Band überhaupt. Es ist das letzte Album, das die Band im „klassischen" Lineup (Hütter, Schneider, Bartos, Flür) aufnahm - und war für sehr lange Zeit das letzte wirklich kreative Output der Kraftwerker. Indessen polarisiert es wie kein anderes Kraftwerk-Opus. Selbst die Ex-Bandmitglieder Flür und Bartos haben sich bereits öffentlich von diesem Werk distanziert: bei Flür heißt es wortwörtlich „nur noch kalter Kaffee", bei Bartos sinngemäß „die ursprünglichen Versionen der Tracks waren viel besser, wir hätten sie behalten sollen". Flür verließ 1986, kurz nach der Produktion, frustriert die Band, Bartos tat es ihm kurz vor der Veröffentlichung von „The Mix" gleich.
Um das Album ränken sich viele Mythen - immerhin 5 Jahre waren seit „Computerwelt" vergangen, zwischenzeitlich war von neu produziertem Material nur die Single „Tour de France" erschienen, der aber keine unmittelbare Alben-Veröffentlichung folgte, unter anderem, weil die Band nach einem schweren Fahrradunfall Hütters umdisponieren musste. Indessen kursierten immer wieder Gerüchte über ein mögliches Kraftwerk-Release namens „Technopop", das 1983 bereits im EMI-Katalog verzeichnet war, für welches sogar Werbeplakate gedruckt worden sind. Erschienen ist es in der geplanten Form freilich nie, angeblich, weil Ralf Hütter mit dem klanglichen (noch analogen) Ergebnis nicht zufrieden gewesen sei.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von robotgeorgie #1 HALL OF FAME REZENSENT am 4. Dezember 2002
Format: Audio CD
Als Kraftwerk anno 1986 "Electric Cafe" veröffentlichten, machte sich bei manchen Kritikern - Kraftwerkl ohnehin viel zu selten wohlgesonnen (u.a. Der Spiegel 1981: "...die Knöpfchendreher vom Rhein...") Ernüchterung breit - "mehr" hatte man erwartet von jener inzwischen lenegdären Band aus Düsseldorf, die mit "Autobahn" und "Trans Europa Espress" Musikgeschichte schrieben mit "Radioaktivität" und "Die Roboter" ein postindustrielles Zeitalter heraufbeschwörten.
Die Zeit ging, und heute, 16 Jahre später zeigt sich, wie falsch die Kritiker damals lagen: "Electric Cafe" kling mehr nach Zukunft denn je, ist soundtechnisch schlichtweg perfekt und in seiner komponisatiorischen Rafinesse einfach unübertroffen: Feine, gezielt gesetzte Beats, diffus im Raum umhergleitende Sound, und selbetverständlich die unnachahmlichen Vocoder-Voices von Hütter & Schneider. Jede aktuelle Produktion der "Neuzeit" wirkt dagagen lieb- und einfallslos.
Es ist nur eine Frage der Zeit, bis uns Kraftwerk wieder an einer Veröffentlichung ihres Klang-Imperiums teilhaben lassen, ein neues Album steht im Raum, bis es soweit ist, kann man sich mit "Electric Cafe" die Zeit ganz relaxed vertreiben.
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Format: Audio CD
Wenn man von Härte sprechen kann, so ist "Electric Café" wohl das härteste Kraftwerk-Album. Und es ist gleichzeitig mein Favorit. Die Vorgänger beinhalteten Tracks, die z.T. sehr verspielt waren, dies nahm mit "Computerwelt" dann schon etwas ab und wurde schließlich auf "E.C." noch mehr in den Hintergrund gedrängt. Wenngleich bereits die ersten Kraftwerkveröffentlichungen als Vorreiter der elektronischen Musik (mit all seinen Richtungen) galten, so ist "Electric Café" für mich DER Grundstein für die moderne elektronische Musik. Was hier aus dem Drumcomputer förmlich herausgekitzelt wird ist bis heute unerreicht und kann schonmal die Boxen entschärfen, aus denen diese Drums tönen. Auch sind es gerade die Drums & Bässe, die dieses Album tragen - mehr als bei den Vorgängern und Nachfolger(n). Ich habe keinen Lieblingstrack auf diesem Album - ich höre es eh immer von Anfang bis Ende durch. Es gibt im Gegensatz zu den anderen Veröffentlichungen keinen Track, der tempomäßig völlig vom Rest abweicht, deswegen ist es wunderbar durchzuhören. Außerdem ist "Electric Café" sicher nicht so facettenreich wie bspw. "Menschmaschine", sondern monotoner, kälter.
Kraftwerk waren immer Trendsetter und selbst mit diesem (für viele eingefleischte Fans eher durchschnittlichem) Album sind die Maßstäbe fast unerreichbar hoch gelegt worden. Das Album klingt auch heute noch sagenhaft kraftvoll und modern! Einziger Kritikpunkt ist die recht kurze Gesamtlänge des Albums (nicht mal 40 Minuten...).
Für mich ganz klar ein Standardwerk der modernen elektronischen Musik und eindeutig 5 Sterne wert!
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