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Electric Cafe Import


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Produktinformation

  • Audio CD (1. September 1988)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Import
  • Label: EMI
  • ASIN: B000026GAT
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 108.498 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. Boing Boom Tschak
2. Techno Pop
3. Musique Non Stop
4. Telephone Call
5. Sex Object
6. Electric Cafe

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Kundenrezensionen

4.3 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

35 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von A. Humphreys am 21. Januar 2005
Format: Audio CD
„Electric Cafe" ist nicht nur eines der kommerziell unerfolgreichsten Alben Kraftwerks, es gilt, wenn man verschiedensten Polls unter sog. „Kraftwerk-Fans" Glauben schenken möchte, auch als eines der unbeliebtesten Alben der Band überhaupt. Es ist das letzte Album, das die Band im „klassischen" Lineup (Hütter, Schneider, Bartos, Flür) aufnahm - und war für sehr lange Zeit das letzte wirklich kreative Output der Kraftwerker. Indessen polarisiert es wie kein anderes Kraftwerk-Opus. Selbst die Ex-Bandmitglieder Flür und Bartos haben sich bereits öffentlich von diesem Werk distanziert: bei Flür heißt es wortwörtlich „nur noch kalter Kaffee", bei Bartos sinngemäß „die ursprünglichen Versionen der Tracks waren viel besser, wir hätten sie behalten sollen". Flür verließ 1986, kurz nach der Produktion, frustriert die Band, Bartos tat es ihm kurz vor der Veröffentlichung von „The Mix" gleich.
Um das Album ränken sich viele Mythen - immerhin 5 Jahre waren seit „Computerwelt" vergangen, zwischenzeitlich war von neu produziertem Material nur die Single „Tour de France" erschienen, der aber keine unmittelbare Alben-Veröffentlichung folgte, unter anderem, weil die Band nach einem schweren Fahrradunfall Hütters umdisponieren musste. Indessen kursierten immer wieder Gerüchte über ein mögliches Kraftwerk-Release namens „Technopop", das 1983 bereits im EMI-Katalog verzeichnet war, für welches sogar Werbeplakate gedruckt worden sind. Erschienen ist es in der geplanten Form freilich nie, angeblich, weil Ralf Hütter mit dem klanglichen (noch analogen) Ergebnis nicht zufrieden gewesen sei.
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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 9. April 2000
Format: Audio CD
Ende 1986 veröffentlichten KRAFTWERK mit "Electric Cafe" ihr bis heute letztes Album mit wirklich neuem Material. Ursprünglich hätte die Platte bereits 1983 inclusive der Single "Tour De France" unter dem Titel "Techno Pop" erscheinen sollen. Sie hatte eine Katalognummer, und diverse Anzeigen waren schon geschaltet. Durch Ralf Hütters Fahrradunfall jedoch verzögerte sich die Produktion deutlich, und da sich KRAFTWERK gerade die revolutionären Möglichkeiten der (damals brandneuen) Digital-Technik erschlossen, wurde die LP kurzerhand zurückgezogen. (Von "Techno-Pop" und "Sex-Objekt" gibt es übrigens tatsächlich Demo-Versionen aus dem Jahr 1983, da können die Herren dementieren, wie sie wollen.) In den folgenden drei Jahren wandelte sich der Albumtitel zu "Electric Cafe", und die Songs wurden deutlich rhythmusbetonter. Leider liegt dem Album kein festes Konzept mehr zugrunde, es wirkt in seiner Gänze etwas unentschlossen. Die beiden LP-Seiten unterscheiden sich deutlich voneinander: Während Seite 2 einige nette Kompositionen im alten Stil (aber eben nichts Neues) bietet, lebten die "elektrischen Vier" auf der A-Seite ihre Vorliebe für Stakkato-Beats und Minimal-Elektronik aus und sollten ein letztes Mal musikalisch Maßstäbe setzen - die drei Titel wirken deutlich innovativer und sind aus heutiger Sicht wegweisend für die Tekkno-Musik. KRAFTWERK experimentierten zu jener Zeit viel mit Sprachcomputern, die Resultate kommen in "Boing Boom Tschak" und "Musique Non-Stop" besonders zum Vorschein.Lesen Sie weiter... ›
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von robotgeorgie #1 HALL OF FAME REZENSENT am 4. Dezember 2002
Format: Audio CD
Als Kraftwerk anno 1986 "Electric Cafe" veröffentlichten, machte sich bei manchen Kritikern - Kraftwerkl ohnehin viel zu selten wohlgesonnen (u.a. Der Spiegel 1981: "...die Knöpfchendreher vom Rhein...") Ernüchterung breit - "mehr" hatte man erwartet von jener inzwischen lenegdären Band aus Düsseldorf, die mit "Autobahn" und "Trans Europa Espress" Musikgeschichte schrieben mit "Radioaktivität" und "Die Roboter" ein postindustrielles Zeitalter heraufbeschwörten.
Die Zeit ging, und heute, 16 Jahre später zeigt sich, wie falsch die Kritiker damals lagen: "Electric Cafe" kling mehr nach Zukunft denn je, ist soundtechnisch schlichtweg perfekt und in seiner komponisatiorischen Rafinesse einfach unübertroffen: Feine, gezielt gesetzte Beats, diffus im Raum umhergleitende Sound, und selbetverständlich die unnachahmlichen Vocoder-Voices von Hütter & Schneider. Jede aktuelle Produktion der "Neuzeit" wirkt dagagen lieb- und einfallslos.
Es ist nur eine Frage der Zeit, bis uns Kraftwerk wieder an einer Veröffentlichung ihres Klang-Imperiums teilhaben lassen, ein neues Album steht im Raum, bis es soweit ist, kann man sich mit "Electric Cafe" die Zeit ganz relaxed vertreiben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von RoHLand am 24. September 2011
Format: Audio CD
Das Album ist vielleicht nicht das Beste von Kraftwerk; es hat aber immer noch seine Momente, gute Ideen, und zumindest auf der originalen Seite Eins sogar ein ziemlich stringentes Konzept.

"Boing Boom Tschack" ist eine nette Idee und ganz lustig (mit einer Länge von 2:58 auch nicht zu lang); da imitieren tiefe Männer-Stimmen einen für 'Technopop' recht typischen Drumcomputer-Rhythmus.

"Techno Pop" hat (zumindest am Anfang) angenehme Synth-Streicher, zahlreiche gesampelte Stimmen, aber auch echten Gesang von Ralf Hütter (wovon mir die Botschaft sehr gefällt: 'Es wird immer weitergehn, Musik als Träger von Ideen'). Daneben gibt es zwischendurch rein perkussive Parts mit zahlreichen metallischen/Industrial Sounds. Der Track ist mir nur am Ende etwas lang/gleichförmig/wiederholend.

"Musique Non Stop" hat wieder zahlreiche gesampelte Stimmen (männlich und weiblich), jedoch keinen richtigen Gesang. Der Beat ist etwas peppiger als bei "Techno Pop", dafür fehlt hier jeglicher Bass (der bei der Version von The Mix hinzugefügt wurde).

"Der Telefon Anruf" ist vielleicht einer der Highlights des Albums, eine Rückkehr zu alter Klasse, zumindest der erste Teil: der erinnert mich sehr an "Computer Liebe", von der leicht melancholischen Stimmung her, eingängigen Synth-Melodien und einem ambivalenten Songtext (einzigartig diesmal gesungen von Karl Bartos).
Der zweite Teil von "Der Telefon Ruf" erinnert eher an "Nummern" von Computerwelt: zahlreiche gesampelte Geräusche und Stimmen von alles was mit Telefon/Telekommunikation zu tun hat, und nur sehr wenig Melodie (das einzige melodische Element ist hier der Bass-Riff, der mich entfernt an "People are People" von Depeche Mode erinnert).
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