Der heruntergekommene Händler alter amerikanischer Autos Yves (Bouli Lanners, auch Drehbuch und Regie) findet in seiner Bruchbude von Haus den noch abgehalfteteren jungen Einbrecher Elie (Fabrice Adde). Aus Mitleid nimmt er ihn schließlich in seinem Chevrolet zu dessen Eltern mit. Es beginnt eine Fahrt, bei der sich zwei Außenseiter langsam näher kommen und auf einige Misanthropen treffen.
So flach wie die Landschaften Belgiens ist auch der Spannungsbogen dieses nur ca. 65min langen Films. Ein paar komische und lakonische Szenen und die unkapriziöse Machart ergeben noch nichts Ganzes. Da fehlt z.B. ein wirkliches Thema wie bei dem plot-ähnlichen, großartigen "Indien"; so erfährt nicht, wohin Yves eigentlich unterwegs ist. "Eldorado" wirkt wie eine Abschlussarbeit an der Filmhochschule.