Elbow

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Watch elbow performing 'The Bones of You' at @TheEdenSessions this summer: https://t.co/r7NLSPxwFY


Biografie

Seit fünf Jahren zählen Elbow nun schon zu den erfolgreichsten Bands, die Großbritannien zu bieten hat – und das Inselreich ist immerhin die zweite Supermacht des Pop. 2008 gewannen sie den renommierten Mercury Music Prize für das Album des Jahres, gefolgt vom Preis in der Kategorie "Best British Group" bei den kommerzielleren BRIT Awards; dazu räumten Elbow auch noch die Preise für "Best Contemporary Song" und "Best Song Musically" (und "Lyrically", mit zwei verschiedenen Songs) bei den Ivor Novello Awards ab. In Ländern wie Holland und Belgien füllen sie Stadien, in den Staaten beobachtet ... Lesen Sie mehr

Seit fünf Jahren zählen Elbow nun schon zu den erfolgreichsten Bands, die Großbritannien zu bieten hat – und das Inselreich ist immerhin die zweite Supermacht des Pop. 2008 gewannen sie den renommierten Mercury Music Prize für das Album des Jahres, gefolgt vom Preis in der Kategorie "Best British Group" bei den kommerzielleren BRIT Awards; dazu räumten Elbow auch noch die Preise für "Best Contemporary Song" und "Best Song Musically" (und "Lyrically", mit zwei verschiedenen Songs) bei den Ivor Novello Awards ab. In Ländern wie Holland und Belgien füllen sie Stadien, in den Staaten beobachtet man ihr Schaffen mit Neugierde (und hat viel Lob für sie übrig), und auf den ganz großen europäischen Festivals haben sie längst einen Stammplatz. Ihr viertes Studioalbum "The Seldom Seen Kid" wurde mehrfach Platin ausgezeichnet, das letzte Album "Build A Rocket Boys!" durchbrach ebenfalls die Platin-Schallmauer.
Mit „The Seldom Seen Kid“ waren Elbow zu einer der größten Bands in Großbritannien und weit darüber hinaus avanciert. Songs wie „One Day Like This“, gleichermaßen WM- und Olympia-Soundtrack in UK, und schier endloses Airplay hatten Elbow ein für alle Mal ins Rampenlicht bugsiert, und mit jedem Tag, der verging, wuchs die Schar ihrer Anhänger.
Für ihre Musik wurden Elbow schon immer geschätzt und immer wieder abgefeiert: Sie sind die einzige Band überhaupt, die gleich vier Mal hintereinander 9 von 10 Punkten bei den Albumrezensionen des NME bekommen hat; dazu hatten die Redakteure von The Guardian die Band schon sehr viel früher als „Nationalschatz“ bezeichnet, während Kollegen der Zunft wie John Cale (der „Switching Off“ sogar auf seine „Desert Island Discs“-Bestenliste wählte; auf die Nummer also selbst auf einer einsamen Insel auf keinen Fall verzichten würde) und Michael Stipe keinen Hehl daraus gemacht hatten, dass sie Fans von Elbow waren. Nachdem sie den Mercury Prize 2001 für ihr Debütalbum „Asleep In The Back“ nur ganz knapp an PJ Harvey verloren hatten, und es auch für den BRIT-Award in der Kategorie „Best New British Band“ nur bei der Nominierung geblieben war, waren Elbow mit „The Seldom Seen Kid“ in vielerlei Hinsicht wieder dort angekommen, wo sie angefangen hatten – allerdings mit einem erheblichen Unterschied: Dieses Mal waren die ewigen Beinahe-Kandidaten die Gewinner und standen ganz oben auf dem Treppchen.
Pläne für den Nachfolger von „The Seldom Seen Kid“ existierten schon seit geraumer Zeit. Während Elbow auf Tour waren und Promo-Termine für die „Seldom“-LP wahrnahmen, entstanden bereits erste Demoaufnahmen von denjenigen Songs, die schließlich auf „build a rocket boys!“ landen sollten. Um bloß keine Ideen wieder zu vergessen, ließen sie sogar bei jedem einzelnen Konzertstopp ein Mini-Studio aufbauen, wo sie jederzeit Melodien und sonstige Einfälle festhalten konnten. Nach einer kurzen Auszeit, die sie sich im September und Oktober 2009 gegönnt hatten, trafen sich Elbow ganz klassisch auf der Isle Of Mull und begannen damit, die besagten Demoaufnahmen zu sichten. Bedenkt man, wie groß die Erwartungshaltungen schon zu diesem Zeitpunkt waren, wirkt der kollektive Ansatz, auf dem ihr neues Album basiert, unwahrscheinlich simpel, wie Guy Garvey auf die für ihn typische Art berichtet:
„Wir haben uns wie jedes Mal darauf konzentriert, ein Album aufzunehmen, das einen mitnimmt auf eine Reise, das einen im Idealfall nach dem Anhören an einen anderen Ort transportiert hat. Wir sind in erster Linie noch immer eine Band, die Alben macht, und wenn wir dabei doch mal nicht weiterkamen, stellten wir uns eine ganz simple Frage: ‘Nun, was wollen wir als nächstes hören?’“
Die ersten beiden Songs, die während dieser Sessions entstanden, sowie ein erster Aufenthalt im Doves-Studio in Cheshire gaben in vielerlei Hinsicht die inhaltliche Stoßrichtung des neuen Albums vor. Die zentralen Themen waren somit schon nach kürzester Zeit abgesteckt: Während Guy auf „Jesus Is A Rochdale Girl“ in seine Jugend zurückblickt, in jene Tage, als Elbow nach und nach zu einer ernst zu nehmenden „Angelegenheit“ wurden, dreht sich der Text von „High Ideals“ ums Hier und Jetzt; es ist gewissermaßen ein „Porträt des Künstlers als erwachsener Mann“, um es mit Joyce zu sagen. Von der wunderschönen Blauäugigkeit, den endlosen Möglichkeiten der Jugend, bis hin zum sehr viel fester verankerten und zugleich sehr viel weiter entwickelten Tatendrang des Reiferen, Erwachseneren. Zwischen diesen beiden Polen sollte sich die thematische Palette entfalten, die Guy Garvey und seine Kollegen auf „build a rocket boys!“ präsentieren. Was den Sound des Albums angeht, blicken Elbow ebenfalls in die Vergangenheit – Stimmungen und Rhythmen, die man schon auf ihrem Debütalbum „Asleep In The Back“ vernehmen konnte, tauchen hier beispielsweise wieder auf; nirgends wird das so deutlich wie im Fall von „Lippy Kids“ und dem abschließenden Song der LP, „Dear Friends“.
Einen Monat nach dem eingangs erwähnten Auftritt in Manchester kehrte die Band an denjenigen Ort zurück, den man wohl als ihr spirituelles Zuhause bezeichnen muss: den „Big Room“ in den Blueprint Studios von Salford, wo sowohl „The Seldom Seen Kid“ als auch „Leaders Of The Free World“ entstanden waren. Nachdem sie ihren Instrumentenpark unter anderem um eine Orgel erweitert hatten – das gute Stück war zufällig gerade in einem Clubhaus in Manchester im Angebot –, die nun auf „Lippy Kids“ den Ton angibt, begann die Band schließlich die eigentlichen Aufnahmen, wobei Keyboarder Craig Potter wiederum die Rolle des Produzenten übernahm. Dann tauchten ein paar alte Freunde auf und neue waren natürlich auch willkommen: Der Jugendchor des Hallé-Orchesters steuerte z.B. für sechs der insgesamt 11 Tracks Gesang bei, was perfekt ins Bild passt, wo doch die Tatsache, dass es sich um einen Jugendchor aus Manchester handelt, gleich mehrere Kernthemen der LP aufgreift – die Heimat(-stadt), die Gemeinschaft, die Jugend...
Die Kreativköpfe von The Soup Collective, ebenfalls aus Manchester und schon seit geraumer Zeit für visuelle Fragen bei Elbow zuständig, schauten ebenfalls vorbei, um die Entstehung des Albums zu dokumentieren: die ersten Früchte dieser Aufnahme-Sessions wurden bereits am zweiten Weihnachtstag des vergangenen Jahres hochgeladen, und zwar quasi die „Blueprint Studios Version“ von „Lippy Kids“. Dieser erste Track, den die Fans vom neuen Album zu hören bekamen, vergewisserte ihnen zugleich, dass Elbow beim Komponieren nicht „einfach nur an die Stadien dachten, die da schon nach ihnen riefen.“
Oliver East, noch so ein Mann aus Manchester und zudem derjenige, der schon den Bahnhof Manchester Piccadilly für das Cover von „The Seldom Seen Kid“ neu interpretiert hatte, wurde wiederum ins Boot geholt, um das Artwork beizusteuern.
Die Reaktionen auf „build a rocket boys!“ sind überwältigend positiv ausgefallen; so war im Q Magazine beispielsweise zu lesen, dass „es einfach wieder mal eine herausragende Elbow-Platte“ geworden ist. Und das stimmte auch.

2014 melden sich Elbow nun endlich mit ihrem neuen Album „The Take Off And Landing Of Everything“ zurück. Die preisgekrönten Geschichtenerzähler legen auch mit ihrem neuen Werk die Meßlatte höher: „Experimentell“ und mit „großen Themen“ soll sich die Platte beschäftigen, wie Guy Garvey im Interview berichtet.
Zur Inspiration für die Songtexte des Albums reiste Sänger und Kopf der Band, Guy Garvey, für sechs Monate nach New York. „Während ich in New York herumlaufe, habe ich das Gefühl, dass meine Antennen ausgefahren sind. Meine Ohren sind offen für Fetzen wundervoller Gespräche“, erklärt Guy Garvey im Gespräch mit dem Q Magazine. Und fügt hinzu: „In Manhattan fühlt es sich die ganze Zeit an, als ob jeden Moment jemand diese Sache in Umlauf bringt, die die Welt verändern wird.“

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Seit fünf Jahren zählen Elbow nun schon zu den erfolgreichsten Bands, die Großbritannien zu bieten hat – und das Inselreich ist immerhin die zweite Supermacht des Pop. 2008 gewannen sie den renommierten Mercury Music Prize für das Album des Jahres, gefolgt vom Preis in der Kategorie "Best British Group" bei den kommerzielleren BRIT Awards; dazu räumten Elbow auch noch die Preise für "Best Contemporary Song" und "Best Song Musically" (und "Lyrically", mit zwei verschiedenen Songs) bei den Ivor Novello Awards ab. In Ländern wie Holland und Belgien füllen sie Stadien, in den Staaten beobachtet man ihr Schaffen mit Neugierde (und hat viel Lob für sie übrig), und auf den ganz großen europäischen Festivals haben sie längst einen Stammplatz. Ihr viertes Studioalbum "The Seldom Seen Kid" wurde mehrfach Platin ausgezeichnet, das letzte Album "Build A Rocket Boys!" durchbrach ebenfalls die Platin-Schallmauer.
Mit „The Seldom Seen Kid“ waren Elbow zu einer der größten Bands in Großbritannien und weit darüber hinaus avanciert. Songs wie „One Day Like This“, gleichermaßen WM- und Olympia-Soundtrack in UK, und schier endloses Airplay hatten Elbow ein für alle Mal ins Rampenlicht bugsiert, und mit jedem Tag, der verging, wuchs die Schar ihrer Anhänger.
Für ihre Musik wurden Elbow schon immer geschätzt und immer wieder abgefeiert: Sie sind die einzige Band überhaupt, die gleich vier Mal hintereinander 9 von 10 Punkten bei den Albumrezensionen des NME bekommen hat; dazu hatten die Redakteure von The Guardian die Band schon sehr viel früher als „Nationalschatz“ bezeichnet, während Kollegen der Zunft wie John Cale (der „Switching Off“ sogar auf seine „Desert Island Discs“-Bestenliste wählte; auf die Nummer also selbst auf einer einsamen Insel auf keinen Fall verzichten würde) und Michael Stipe keinen Hehl daraus gemacht hatten, dass sie Fans von Elbow waren. Nachdem sie den Mercury Prize 2001 für ihr Debütalbum „Asleep In The Back“ nur ganz knapp an PJ Harvey verloren hatten, und es auch für den BRIT-Award in der Kategorie „Best New British Band“ nur bei der Nominierung geblieben war, waren Elbow mit „The Seldom Seen Kid“ in vielerlei Hinsicht wieder dort angekommen, wo sie angefangen hatten – allerdings mit einem erheblichen Unterschied: Dieses Mal waren die ewigen Beinahe-Kandidaten die Gewinner und standen ganz oben auf dem Treppchen.
Pläne für den Nachfolger von „The Seldom Seen Kid“ existierten schon seit geraumer Zeit. Während Elbow auf Tour waren und Promo-Termine für die „Seldom“-LP wahrnahmen, entstanden bereits erste Demoaufnahmen von denjenigen Songs, die schließlich auf „build a rocket boys!“ landen sollten. Um bloß keine Ideen wieder zu vergessen, ließen sie sogar bei jedem einzelnen Konzertstopp ein Mini-Studio aufbauen, wo sie jederzeit Melodien und sonstige Einfälle festhalten konnten. Nach einer kurzen Auszeit, die sie sich im September und Oktober 2009 gegönnt hatten, trafen sich Elbow ganz klassisch auf der Isle Of Mull und begannen damit, die besagten Demoaufnahmen zu sichten. Bedenkt man, wie groß die Erwartungshaltungen schon zu diesem Zeitpunkt waren, wirkt der kollektive Ansatz, auf dem ihr neues Album basiert, unwahrscheinlich simpel, wie Guy Garvey auf die für ihn typische Art berichtet:
„Wir haben uns wie jedes Mal darauf konzentriert, ein Album aufzunehmen, das einen mitnimmt auf eine Reise, das einen im Idealfall nach dem Anhören an einen anderen Ort transportiert hat. Wir sind in erster Linie noch immer eine Band, die Alben macht, und wenn wir dabei doch mal nicht weiterkamen, stellten wir uns eine ganz simple Frage: ‘Nun, was wollen wir als nächstes hören?’“
Die ersten beiden Songs, die während dieser Sessions entstanden, sowie ein erster Aufenthalt im Doves-Studio in Cheshire gaben in vielerlei Hinsicht die inhaltliche Stoßrichtung des neuen Albums vor. Die zentralen Themen waren somit schon nach kürzester Zeit abgesteckt: Während Guy auf „Jesus Is A Rochdale Girl“ in seine Jugend zurückblickt, in jene Tage, als Elbow nach und nach zu einer ernst zu nehmenden „Angelegenheit“ wurden, dreht sich der Text von „High Ideals“ ums Hier und Jetzt; es ist gewissermaßen ein „Porträt des Künstlers als erwachsener Mann“, um es mit Joyce zu sagen. Von der wunderschönen Blauäugigkeit, den endlosen Möglichkeiten der Jugend, bis hin zum sehr viel fester verankerten und zugleich sehr viel weiter entwickelten Tatendrang des Reiferen, Erwachseneren. Zwischen diesen beiden Polen sollte sich die thematische Palette entfalten, die Guy Garvey und seine Kollegen auf „build a rocket boys!“ präsentieren. Was den Sound des Albums angeht, blicken Elbow ebenfalls in die Vergangenheit – Stimmungen und Rhythmen, die man schon auf ihrem Debütalbum „Asleep In The Back“ vernehmen konnte, tauchen hier beispielsweise wieder auf; nirgends wird das so deutlich wie im Fall von „Lippy Kids“ und dem abschließenden Song der LP, „Dear Friends“.
Einen Monat nach dem eingangs erwähnten Auftritt in Manchester kehrte die Band an denjenigen Ort zurück, den man wohl als ihr spirituelles Zuhause bezeichnen muss: den „Big Room“ in den Blueprint Studios von Salford, wo sowohl „The Seldom Seen Kid“ als auch „Leaders Of The Free World“ entstanden waren. Nachdem sie ihren Instrumentenpark unter anderem um eine Orgel erweitert hatten – das gute Stück war zufällig gerade in einem Clubhaus in Manchester im Angebot –, die nun auf „Lippy Kids“ den Ton angibt, begann die Band schließlich die eigentlichen Aufnahmen, wobei Keyboarder Craig Potter wiederum die Rolle des Produzenten übernahm. Dann tauchten ein paar alte Freunde auf und neue waren natürlich auch willkommen: Der Jugendchor des Hallé-Orchesters steuerte z.B. für sechs der insgesamt 11 Tracks Gesang bei, was perfekt ins Bild passt, wo doch die Tatsache, dass es sich um einen Jugendchor aus Manchester handelt, gleich mehrere Kernthemen der LP aufgreift – die Heimat(-stadt), die Gemeinschaft, die Jugend...
Die Kreativköpfe von The Soup Collective, ebenfalls aus Manchester und schon seit geraumer Zeit für visuelle Fragen bei Elbow zuständig, schauten ebenfalls vorbei, um die Entstehung des Albums zu dokumentieren: die ersten Früchte dieser Aufnahme-Sessions wurden bereits am zweiten Weihnachtstag des vergangenen Jahres hochgeladen, und zwar quasi die „Blueprint Studios Version“ von „Lippy Kids“. Dieser erste Track, den die Fans vom neuen Album zu hören bekamen, vergewisserte ihnen zugleich, dass Elbow beim Komponieren nicht „einfach nur an die Stadien dachten, die da schon nach ihnen riefen.“
Oliver East, noch so ein Mann aus Manchester und zudem derjenige, der schon den Bahnhof Manchester Piccadilly für das Cover von „The Seldom Seen Kid“ neu interpretiert hatte, wurde wiederum ins Boot geholt, um das Artwork beizusteuern.
Die Reaktionen auf „build a rocket boys!“ sind überwältigend positiv ausgefallen; so war im Q Magazine beispielsweise zu lesen, dass „es einfach wieder mal eine herausragende Elbow-Platte“ geworden ist. Und das stimmte auch.

2014 melden sich Elbow nun endlich mit ihrem neuen Album „The Take Off And Landing Of Everything“ zurück. Die preisgekrönten Geschichtenerzähler legen auch mit ihrem neuen Werk die Meßlatte höher: „Experimentell“ und mit „großen Themen“ soll sich die Platte beschäftigen, wie Guy Garvey im Interview berichtet.
Zur Inspiration für die Songtexte des Albums reiste Sänger und Kopf der Band, Guy Garvey, für sechs Monate nach New York. „Während ich in New York herumlaufe, habe ich das Gefühl, dass meine Antennen ausgefahren sind. Meine Ohren sind offen für Fetzen wundervoller Gespräche“, erklärt Guy Garvey im Gespräch mit dem Q Magazine. Und fügt hinzu: „In Manhattan fühlt es sich die ganze Zeit an, als ob jeden Moment jemand diese Sache in Umlauf bringt, die die Welt verändern wird.“

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Seit fünf Jahren zählen Elbow nun schon zu den erfolgreichsten Bands, die Großbritannien zu bieten hat – und das Inselreich ist immerhin die zweite Supermacht des Pop. 2008 gewannen sie den renommierten Mercury Music Prize für das Album des Jahres, gefolgt vom Preis in der Kategorie "Best British Group" bei den kommerzielleren BRIT Awards; dazu räumten Elbow auch noch die Preise für "Best Contemporary Song" und "Best Song Musically" (und "Lyrically", mit zwei verschiedenen Songs) bei den Ivor Novello Awards ab. In Ländern wie Holland und Belgien füllen sie Stadien, in den Staaten beobachtet man ihr Schaffen mit Neugierde (und hat viel Lob für sie übrig), und auf den ganz großen europäischen Festivals haben sie längst einen Stammplatz. Ihr viertes Studioalbum "The Seldom Seen Kid" wurde mehrfach Platin ausgezeichnet, das letzte Album "Build A Rocket Boys!" durchbrach ebenfalls die Platin-Schallmauer.
Mit „The Seldom Seen Kid“ waren Elbow zu einer der größten Bands in Großbritannien und weit darüber hinaus avanciert. Songs wie „One Day Like This“, gleichermaßen WM- und Olympia-Soundtrack in UK, und schier endloses Airplay hatten Elbow ein für alle Mal ins Rampenlicht bugsiert, und mit jedem Tag, der verging, wuchs die Schar ihrer Anhänger.
Für ihre Musik wurden Elbow schon immer geschätzt und immer wieder abgefeiert: Sie sind die einzige Band überhaupt, die gleich vier Mal hintereinander 9 von 10 Punkten bei den Albumrezensionen des NME bekommen hat; dazu hatten die Redakteure von The Guardian die Band schon sehr viel früher als „Nationalschatz“ bezeichnet, während Kollegen der Zunft wie John Cale (der „Switching Off“ sogar auf seine „Desert Island Discs“-Bestenliste wählte; auf die Nummer also selbst auf einer einsamen Insel auf keinen Fall verzichten würde) und Michael Stipe keinen Hehl daraus gemacht hatten, dass sie Fans von Elbow waren. Nachdem sie den Mercury Prize 2001 für ihr Debütalbum „Asleep In The Back“ nur ganz knapp an PJ Harvey verloren hatten, und es auch für den BRIT-Award in der Kategorie „Best New British Band“ nur bei der Nominierung geblieben war, waren Elbow mit „The Seldom Seen Kid“ in vielerlei Hinsicht wieder dort angekommen, wo sie angefangen hatten – allerdings mit einem erheblichen Unterschied: Dieses Mal waren die ewigen Beinahe-Kandidaten die Gewinner und standen ganz oben auf dem Treppchen.
Pläne für den Nachfolger von „The Seldom Seen Kid“ existierten schon seit geraumer Zeit. Während Elbow auf Tour waren und Promo-Termine für die „Seldom“-LP wahrnahmen, entstanden bereits erste Demoaufnahmen von denjenigen Songs, die schließlich auf „build a rocket boys!“ landen sollten. Um bloß keine Ideen wieder zu vergessen, ließen sie sogar bei jedem einzelnen Konzertstopp ein Mini-Studio aufbauen, wo sie jederzeit Melodien und sonstige Einfälle festhalten konnten. Nach einer kurzen Auszeit, die sie sich im September und Oktober 2009 gegönnt hatten, trafen sich Elbow ganz klassisch auf der Isle Of Mull und begannen damit, die besagten Demoaufnahmen zu sichten. Bedenkt man, wie groß die Erwartungshaltungen schon zu diesem Zeitpunkt waren, wirkt der kollektive Ansatz, auf dem ihr neues Album basiert, unwahrscheinlich simpel, wie Guy Garvey auf die für ihn typische Art berichtet:
„Wir haben uns wie jedes Mal darauf konzentriert, ein Album aufzunehmen, das einen mitnimmt auf eine Reise, das einen im Idealfall nach dem Anhören an einen anderen Ort transportiert hat. Wir sind in erster Linie noch immer eine Band, die Alben macht, und wenn wir dabei doch mal nicht weiterkamen, stellten wir uns eine ganz simple Frage: ‘Nun, was wollen wir als nächstes hören?’“
Die ersten beiden Songs, die während dieser Sessions entstanden, sowie ein erster Aufenthalt im Doves-Studio in Cheshire gaben in vielerlei Hinsicht die inhaltliche Stoßrichtung des neuen Albums vor. Die zentralen Themen waren somit schon nach kürzester Zeit abgesteckt: Während Guy auf „Jesus Is A Rochdale Girl“ in seine Jugend zurückblickt, in jene Tage, als Elbow nach und nach zu einer ernst zu nehmenden „Angelegenheit“ wurden, dreht sich der Text von „High Ideals“ ums Hier und Jetzt; es ist gewissermaßen ein „Porträt des Künstlers als erwachsener Mann“, um es mit Joyce zu sagen. Von der wunderschönen Blauäugigkeit, den endlosen Möglichkeiten der Jugend, bis hin zum sehr viel fester verankerten und zugleich sehr viel weiter entwickelten Tatendrang des Reiferen, Erwachseneren. Zwischen diesen beiden Polen sollte sich die thematische Palette entfalten, die Guy Garvey und seine Kollegen auf „build a rocket boys!“ präsentieren. Was den Sound des Albums angeht, blicken Elbow ebenfalls in die Vergangenheit – Stimmungen und Rhythmen, die man schon auf ihrem Debütalbum „Asleep In The Back“ vernehmen konnte, tauchen hier beispielsweise wieder auf; nirgends wird das so deutlich wie im Fall von „Lippy Kids“ und dem abschließenden Song der LP, „Dear Friends“.
Einen Monat nach dem eingangs erwähnten Auftritt in Manchester kehrte die Band an denjenigen Ort zurück, den man wohl als ihr spirituelles Zuhause bezeichnen muss: den „Big Room“ in den Blueprint Studios von Salford, wo sowohl „The Seldom Seen Kid“ als auch „Leaders Of The Free World“ entstanden waren. Nachdem sie ihren Instrumentenpark unter anderem um eine Orgel erweitert hatten – das gute Stück war zufällig gerade in einem Clubhaus in Manchester im Angebot –, die nun auf „Lippy Kids“ den Ton angibt, begann die Band schließlich die eigentlichen Aufnahmen, wobei Keyboarder Craig Potter wiederum die Rolle des Produzenten übernahm. Dann tauchten ein paar alte Freunde auf und neue waren natürlich auch willkommen: Der Jugendchor des Hallé-Orchesters steuerte z.B. für sechs der insgesamt 11 Tracks Gesang bei, was perfekt ins Bild passt, wo doch die Tatsache, dass es sich um einen Jugendchor aus Manchester handelt, gleich mehrere Kernthemen der LP aufgreift – die Heimat(-stadt), die Gemeinschaft, die Jugend...
Die Kreativköpfe von The Soup Collective, ebenfalls aus Manchester und schon seit geraumer Zeit für visuelle Fragen bei Elbow zuständig, schauten ebenfalls vorbei, um die Entstehung des Albums zu dokumentieren: die ersten Früchte dieser Aufnahme-Sessions wurden bereits am zweiten Weihnachtstag des vergangenen Jahres hochgeladen, und zwar quasi die „Blueprint Studios Version“ von „Lippy Kids“. Dieser erste Track, den die Fans vom neuen Album zu hören bekamen, vergewisserte ihnen zugleich, dass Elbow beim Komponieren nicht „einfach nur an die Stadien dachten, die da schon nach ihnen riefen.“
Oliver East, noch so ein Mann aus Manchester und zudem derjenige, der schon den Bahnhof Manchester Piccadilly für das Cover von „The Seldom Seen Kid“ neu interpretiert hatte, wurde wiederum ins Boot geholt, um das Artwork beizusteuern.
Die Reaktionen auf „build a rocket boys!“ sind überwältigend positiv ausgefallen; so war im Q Magazine beispielsweise zu lesen, dass „es einfach wieder mal eine herausragende Elbow-Platte“ geworden ist. Und das stimmte auch.

2014 melden sich Elbow nun endlich mit ihrem neuen Album „The Take Off And Landing Of Everything“ zurück. Die preisgekrönten Geschichtenerzähler legen auch mit ihrem neuen Werk die Meßlatte höher: „Experimentell“ und mit „großen Themen“ soll sich die Platte beschäftigen, wie Guy Garvey im Interview berichtet.
Zur Inspiration für die Songtexte des Albums reiste Sänger und Kopf der Band, Guy Garvey, für sechs Monate nach New York. „Während ich in New York herumlaufe, habe ich das Gefühl, dass meine Antennen ausgefahren sind. Meine Ohren sind offen für Fetzen wundervoller Gespräche“, erklärt Guy Garvey im Gespräch mit dem Q Magazine. Und fügt hinzu: „In Manhattan fühlt es sich die ganze Zeit an, als ob jeden Moment jemand diese Sache in Umlauf bringt, die die Welt verändern wird.“

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