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Elbisch: Grammatik, Schrift und Wörterbuch der Elben-Sprache von J.R.R. Tolkien
 
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Elbisch: Grammatik, Schrift und Wörterbuch der Elben-Sprache von J.R.R. Tolkien [Taschenbuch]

Helmut W. Pesch
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 510 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag); Auflage: OA (10. November 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 340420476X
  • ISBN-13: 978-3404204762
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 12,6 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 66.259 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Als J.R.R. Tolkien mit der Fantasy-Saga Der Herr der Ringe bewies, dass er ein brillanter Erzähler war, hatte er sich längst einen Namen als Professor für englische Sprachwissenschaft gemacht und unter anderem ein Wörterbuch des Mittelenglischen veröffentlicht. So ist es kein Wunder, dass seine linguistischen Fachkenntnisse auch in seine literarischen Werke eingeflossen sind und er für die Elfen, Zwerge, Orks und viele andere Völker eigene Sprachen mitsamt Grammatik erfand.

In jahrelanger Kleinarbeit trug der ausgewiesene Tolkien-Kenner Helmut W. Pesch zusammen, was an Material insbesondere über die Sprachen der Elben verfügbar ist, und fasste seine Erkenntnisse in dem Band Elbisch. Grammatik, Schrift und Wörterbuch der Elben-Sprachen von J.R.R. Tolkien zusammen. Herausgekommen ist ein ungewöhnliches Buch, eine interessante Ergänzung zu den Geschichten aus Mittelerde, eine zugleich wissenschaftlich fundierte und unterhaltsam geschriebene Lektüre.

Pesch stellt die beiden Elbensprachen Quenya und Sindarin vor, zu denen Tolkien das meiste Material hinterlassen hat, nicht nur mit Konjugationen, Deklinationen und ungewöhnlichen Sonderformen, sondern auch mit den verblüffend logisch aufgebauten Lautschriften. Allerdings sind schon gewisse grammatische Grundkenntnisse nötig, um seinen Ausführungen folgen zu können. Aber wer nicht mehr alles präsent hat, muss nicht verzweifeln, weil Pesch immer noch einmal erklärt, was ein Aorist, ein Partizip oder eine Kardinalzahl ist.

Neben Marc Okrands Das offizielle Wörterbuch Klingonisch-Deutsch/Deutsch-Klingonisch ist Helmut W. Peschs Elbisch ein weiterer Beitrag zur fiktiven Sprachwissenschaft, ein Sachbuch, wie man es sich wünscht und das den interessierten Leser weder über- noch unterfordert. --Martin Eilers

Kurzbeschreibung

Sprich "Freund" und tritt ein! Die Erfindung von Sprachen ist die Grundlage von J. R. R. Tolkiens Werk. Der Herr der Ringe spielt vor dem Hintergrund der Geschichte der unsterblichen Elben und ihrer Sprachen, die eine Zeit von mehr als zehntausend Jahren umfasst. - Lernen Sie die Sprachen der Elben des Dritten Zeitalters kennen, das feierliche Quenya und die anmutige Sindarin. - Schreiben Sie in der Schrift der Elben, in Tengwa-Buchstaben und Certhas-Runen. - Verstehen Sie, was sich hinter den Namen der Wesen, Orte und Dinge verbirgt. Die Sprachen von Mittelerde sind der Schlüssel zum Buch des Jahrhunderts.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
156 von 157 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Buch 'Elbisch' verspricht auf der Rückseite: 'Lernen Sie die Sprache der Elben des Dritten Zeitalters kennen!' - und es löst dieses Versprechen ein! Nach einer längeren allgemeinen Einführung in die Rolle der Sprachen in Tolkiens Werk und die Darstellung der Sprachentwicklung in Mittelerde legt der Autor in zwei längeren Kapiteln die wesentlichen Punkte der Grammatik der Elbensprachen Sindarin und Quenya dar. Anschließend folgt ein längerer Abschnitt über die elbische Schrift, der zweite Teil des Buchs wird von Wortlisten Quenya-Deutsch und Sindarin-Deutsch eingenommen.

Obwohl sich in die Grammatikteile wenige Flüchtigkeitsfehler und ein paar gewagte Interpretationen eingeschlichen haben, die nicht als solche zu erkennen sind, bietet das Werk dem Einsteiger doch einen guten Zugang zur elbischen Grammatik. Ein besonderer Pluspunkt sind die Wortlisten - sie geben nicht nur die Übersetzung eines Worts an, sondern wenn relevant auch die Belegstelle bei Tolkien, die urelbische Wurzel und unregelmäßige Formen. Konsequent sind sie auf das elbisch des 3. Zeitalters standardisiert. Schade ist allerdings das Fehlen von Deutsch - Elbischen Wortlisten, was einem Neueinsteiger das wirkliche Erlernen der Sprache sehr schwer macht - denn ohne selbst elbische Sätze zu bilden kann man die Sprache kaum üben.

Trotz dieses bedauernswerten Mangels und kleinerer Probleme in der Darstellung der Grammatik (die den Anfänger kaum betreffen werden) - ein empfehlenswertes Buch! Wer zwischen Pesch und Krege schwankt - auf jeden Fall ist 'Elbisch' die bessere Wahl!

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45 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Dieses Buch gibt einen guten Einblick in die beiden bedeutendsten Kunstsprachen aus Tolkiens Werken: Sindarin und Quenya.
Eine ausführliche Grammatik, ein dickes Wörterbuch sowie Informationen über fiktive Herkunft und Geschichte der Sprachen machen aus diesem Buch ein nahezu komplettes Lehrwerk für die elbischen Sprachen. Auch die entsprechenden Schriftzeichen werden ausführlich und verständlich erklärt.
Allerdings fehlt ein Deutsch-Quenya/Sindarin Bereich im Wörterbuch. Man sollte allerdings beachten, dass die Grammatiken ähnlich komplex wie bei echten Sprachen sind. Deshalb erfordert es auch etwas Arbeit, sie zu erlernen.
Leider sind Sindarin und Quenya nicht vollkommen entschlüsselt, weswegen der Autor diese Lücken an manchen Stellen mit eigenen Ideen vervollständigt hat. Dies hat er aber in der Regel an der entsprechenden Stelle vermerkt.

Fazit:
Wer sich wirklich für Tolkien und seine Nebenschöpfung interessiert, ist mit diesem Buch gut beraten. Diese Sprachen waren schließlich der Grund dafür, Mittelerde zu schaffen.
Jedoch ist das Buch nicht unbedingt für die Zielgruppe gedacht, die Tolkien nur aus dem Kino kennt und mal eben mit ein paar Sprüchen auf Elbisch begeistern möchte. Dazu ist das Thema zu komplex.

Anmerkung: Es gibt zwar keine Sprache, die Elbisch heißt, allerdings ist es aus verkaufstechnischen Gründen angebracht, dieses Wort als Buchitel zu verwenden. Das sollte man dem Verlag nicht anlasten.

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108 von 119 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von the_clairevoyant TOP 1000 REZENSENT
Nach Meinung vieler zählt John Ronald Reuel Tolkien (1892-1973) zu den kreativsten Autoren des 20. Jahrhunderts. Der geborene Südafrikaner mit einem Lehrstuhl für Englisch an der britischen Eliteuniversität Oxford liebte es zeitlebens Geschichten epischer Dimension zu erfinden und diese mit fiktiven Sprachen auszuschmücken. Selbst Experte für Alt- und Mittelenglisch konstruierte Tolkien neuartige Grammatiken und Vokabeln, die er seinen zu Papier gebrachten Helden oder Schurken in den Mund legte. 1937 veröffentlichte J.R.R. "Der kleine Hobbit", 1954/55 die Trilogie "Der Herr der Ringe". Beide Werke sind in einer mythischen Welt namens Mittelerde angesiedelt, die nebst vielen anderen Wesen von Menschen, Halblingen, Zwergen, Orks, Trollen und natürlich Elben bewohnt ist. Elben haben bei Tolkien wenig mit den aus Kindermärchen bekannten, an Blütenkelchen nippenden geflügelten Däumlingen, den Elfen, zu tun. Nein, das spitzohrige Volk der Elben beschreibt J.R.R. als das edelste und vollkommenste, das je auf Mittelerde lebte. Anmutig in Gestalt und Wesen verfügten sie über Weisheit, Tapferkeit und ein inniges Verlangen nach Ästhetik, welche auch in ihren Sprachen wohlklingend Eingang fand.

Helmut W. Pesch machte sich die mühevolle Aufgabe, ein Kompendium mit dem Titel "Elbisch: Grammatik, Schrift und Wörterbuch der Elben-Sprache von J.R.R. Tolkien" zusammenzustellen. Ein nicht leichtes Unterfangen, zumal Altmeister Tolkien in all seinen literarischen Schaffensjahren recht widersprüchliche Angaben über das elbische Idiom machte, sei es was Grammatik, Aussprache oder Dialekte angeht. Pesch merkt im Vorwort ehrlicher Weise auch an, daß er keine endgültige Interpretation des Elbischen abliefern kann, sondern eben nur seine subjektive.

Alles Elbische nahm seinen Anfang irgendwo im Osten Mittelerdes am See Cuiviénen. Dort erweckte die Königin der Valar, überirdischer Wesen, 144 Elben. Beim Anblick des Sternenhimmels war "Ele!", ein Bewunderungsruf, das erste überlieferte Wort der Elben. Doch schon bald entwickelte das Volk der Sterne seine eigene Sprache; noch mit wenigen Vokabeln, aber bereits sehr wohlklingend, das Quendisch. Nach 520 Jahren an den Gestaden des Cuiviénen brach der Großteil der Elben, unterteilt in die drei Stämme der Vanyar, Noldor und Teleri gegen Westen auf, um das Land ihrer Erwecker zu suchen. Nur die Avari blieben zurück; ihre Sprache geriet in Vergessenheit. 270 Jahre dauerte die so genannte Große Wanderung der Eldar, wie sich die drei Stämme als Volk nannten. Eldarin war ihre gemeinsame Sprache. Ein Teil der Teleri blieb auf halbem Weg zurück und wurde zu den Waldelben (Nandor) des Düsterwaldes. Ein kleiner Teil ihres Stammes, die Lindar, zogen mit den Vanyar und Noldor über das Meer ins Land Aman, wo es schließlich zu einer sprachlichen Aufsplittung in Vanyarin, Noldorin und Lindarin kam. Aus dem Noldorin entwickelte sich das Quenya, eine der beiden in Peschs Buch beschriebenen elbischen Hauptsprachen. Als die Noldor unter ihrem Anführer Feanor nach 3.500 Jahren im Westen wieder nach Mittelerde zurückkehrten, brachten sie neben einer Schrift das Quenya mit. Die in Mittelerde alteingesessenen Elben sprachen mittlerweile ein dazu sehr unterschiedliches Idiom, das Sindarin, die zweite von Pesch angeführte Hauptsprache. Soweit ein kurzer Aufriß der komplexen elbischen Sprachgeschichte.

Das Quenya wird von den Elben bei Zeremonien und in Kunst und Wissenschaft verwendet. Es klingt äußerst melodisch, wie Gesang. Die poetisch verbrämten Sätze bestehen aus Wörtern, die außer auf Vokale nur auf l,n,r,s,t enden, so daß der Sprecher jedes Wort mit leicht offenem Mund beenden muss, wie bei einem Lächeln. Das r wird gerollt, das w wie im Englischen als Zwielaut gesprochen. Pluralbildungen geschehen durch Anhängen eines i, wenn die Vokabel auf einen Konsonanten endet bzw. durch r bei Vokalendungen. Als Uniartikel fungiert "i", c ist immer als k zu artikulieren. Zehn Fälle stehen für die Deklination zur Verfügung. J.R.R. Tolkien lehnte viele Elemente des Quenya dem Altfinnischen an.

Das Sindarin dient als elbische Umgangssprache und wurde auch von Königshäusern und Adel der Menschen verwendet. Im Unterschied zum Quenya kommen im Sindarin der Lispellaut "th" vor bzw. so genannte Lenierungen, Abschwächungen hart gesprochener Buchstaben, wenn sie z.B. einem Artikel nachgestellt sind. Lenierungen sind typisch für viele keltische Sprachen wie etwa das Walisische, an welches das Sindarin stellenweise stark erinnert. Ein Beispiel zur Illustration: Aus "tawar" (= Wald) wird "i dawar" (= der Wald), aus "mellon" (= Freund) "i vellon" (= der Freund). Die Mehrzahlbildung nach a und e geschieht durch Addition eines i (Edhel = Elbe; Edhil = Elben), o und u werden durch ein y ersetzt (Orch = Ork, Yrch = Orks).

Auf den ersten Blick mag das Elbische noch verwirrend klingen, bei näherem Hinsehen verläuft die Grammatik jedoch nach sehr logischen Regeln. In der über Mittelerde hinaus erfolgreichen Filmtrilogie "Der Herr der Ringe" spricht Elbenprinzessin Arwen zu ihrem Geliebten Aragorn Liebesgeflüster in Sindarin;. auf der Leinwand in der Menschensprache untertitelt. Pesch lässt die Eigennnamen der Heldinnen und Helden des Ring-Zyklus in seinem "Elbisch" natürlich nicht unerklärt. Arwen heisst "noble/hohe Frau", Aragorn steht für "königlicher Mut" bzw. Galadriel bedeutet "baumbekränzte Maid".

Zugegeben, das Elbisch-Wörterbuch hat wenig Nutzwert im Berufsleben oder während der Reise; es sei denn, man unterhält auf unerklärliche Weise enge Beziehungen zur Anderswelt. Wie dem auch sei, für Freundinnen und Freunde der Ästhetik, des Phantastischen, bleiben Quenya und Sindarin eine Fundgrube; ein Freizeitvergnügens mit Kurzweil. 2004 scheint ohnehin das Jahr der Elben zu sein, wie elf Oscars bei elf Nominierungen für "The Lord of the Rings" beweisen.

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Sehr speziell und erfordert eine ungeteilte Hingabe zu diesem Thema.
"Elen síla lúmenn´ omentiëlvo - Ein Stern leuchtet über der Stunde unserer Begegnung". Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Redaktion Literaturtipp.com veröffentlicht
GUT FÜR ELBENFANS!!! SCHLECHT FÜR DEN REST!!!!
Ich habe das Buch noch nicht ganz durch, konnte mir aber schon einen guten

Eindruck von dem Buch machen:

Für alle wirklich fanatischen Elbenfans kann ich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Februar 2007 von U. Orlowski
ausführlich
Ich lese dieses Buch mit Begeisterung. Es ist wirklich außerordentlich interessant. Zwar ist es in der Tat ein Manko, daß die Übersetzung deutsch-elbisch fehlt,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Februar 2004 von "cathania"
Nicht schlecht... aber Nutzlos...
Ok wie kann man schon von nutzen bei einer erfundenen Sprach sprechen ? Richtig gut beginnt das Buch, denn es wird nur stupide Vokabeln gelernt sondern auch ein richtiger... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Januar 2004 von Martin Leimbach
zwiespältig
1. Das Buch enthält Fehler und Ungenauigkeiten, z.B. werden Vermutungen und Theorien als Fakten präsentiert. Anderes Beispiel: der Titel. Lesen Sie weiter...
Am 31. Dezember 2003 veröffentlicht
Ein lohnender Kauf, auch für Sprachwissenschaftler
Im Großen und Ganzen kann man über dieses Buch nur erfreut sein. Endlich gibt es einen deutschsprachigen Überblick über diese gerne vergessene bzw. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Dezember 2003 von Andreas Fink
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FRAGE ZU ELBISCH 0 09.03.2008
Mit welchem buch fängt man am besten an??? 0 28.07.2007
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