Als Howard Hawks "Rio Bravo" drehte, soll er sich an einem Punkt überlegt haben, ob er die Story in die eine oder die andere Richtung entwickeln soll. Er entschied sich dann für die eine Richtung und benutzte die andere Richtung in "El Dorado".
Tatsächlich ist die Konstruktion beider Filme sehr ähnlich, was nicht nur an dem Hauptdarsteller John Wayne liegt. In beiden Fällen müssen sich vier wackere Helden gegen eine Übermacht wehren und in beiden Fällen gibt es eine Männerfreundschaft, hier ist es die von Wayne und Robert Mitchum, wobei Mitchum dieses Mal der Sheriff und der Säufer ist. Die Versuche, Mitchum nüchtern zu machen, gehören zu den komischsten des ganzen Films.
Dagegen hat man im Gegensatz zu dem schnellen Schützen in "Rio Bravo" hier ein Charakter - von James Caan gespielt - der überhaupt nicht schießen kann. Also bekommt er ein Schrotgewehr verpasst, vor dem man nur einigermaßen sicher ist, wenn man direkt hinter ihm steht.
Fazit: Wem "Rio Bravo" gefallen hat, der kommt auch an "El Dorado" nicht vorbei.