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El Camino
  

El Camino [Import]

The Black Keys Audio CD
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD (5. Dezember 2011)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Import
  • Label: Import
  • ASIN: B006FC4MDS
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)

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23 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
10 Jahre Black Keys: das sind 8 Longplayer, dazu zwei Projektplatten: die famose Blakroc (2009) und die Solo-LP von Dan Auerbach (2009). El Camino heißt sie, diese achte LP der beiden Herren. Hmmmmmmmmmmm...

Wenn alles jubiliert, treppauf treppab, und man sich trotzdem dafür nicht erwärmen kann, sagt man im Angloamerikanischen gern mal: "I'm not buying." Das kann ich mir schon nicht mehr leisten, denn das Vinyl - im Klappcover mit geschmackvollem Nonsense strotzend, also Poster, etc. pp. - steht und dreht sich schon bei mir. The Black Keys klingen auf ihrem neuen Album so vielseitig und versiert wie nie zuvor - nur eben kaum nochmal nach den Black Keys. Ganz klar eine Platte für alle, die Glamrock sonst verabscheuen, und sich hier dank Hipster-Produzent Danger Mouse so richtig dran berauschen dürfen: Gary Glitter, Slade, Mud, Phillysound, Power Pop und frühes Disco-Zeug standen Pate für diesen 76er Hipster-Cocktail mit Sound-Gimmicks aus der Sampling-Wundertüte, dass es nur so fiept und zischt und rauscht. Alles sehr, sehr verführerisch, hinreißend clever inszeniert, noch siedend heiß vom Datastick ins Feuilleton und die - lieben es! Jaha, von der Zeit, vom Spiegel, der Frankfurter Allgemeinen, etc. pp. hagelt es nur beste Kritiken, die Welt (der "Hochkultur") ist schier begeistert von dieser Melange aus retrospektiver Populärkultur mit ach so tiefen Wurzeln und barocken Blüten.

Nur kriege ich davon Blähungen. Komisch! Woran liegt's? Ganz einfach: War Brothers (2010) noch eine exakt bemessene Gratwanderung, die Danger Mouse in der Produzentenrolle beließ, steht er jetzt ganz am Ruder, dieser so schillernd moderne Produzenten-Derwisch - vor 15, 20 Jahren hieß er Moby, vor 30 Brian Eno, vor (über) 40 war's Phil Spector. El Camino ist ein Kunstprodukt von einer Band, die vor zehn Jahren böse bärtig, fettig, dreckig für das Gegenteil dieser Hipster-Schaustellerei einstand und sich mit dem Produkt El Camino - clever: logisch, subtil, ja schon, und sogar stilsicher! - darin verloren hat. Ich hasse sie deswegen nicht, finde die Musik keinesfalls richtig schlecht oder übel, gebe schon gar nicht die Hoffnung auf, dass sie sich nochmals berappeln, doch... schade ist es allemal.

So werde ich den Verdacht nicht los, dass wir in über zwanzig Jahren auf dieses Produkt zurückblicken wie heute auf Speaking In Tongues (1983) von den Talking Heads oder Big Science (1982) von Laurie Anderson. Das waren damals die Sensationen der Feuilletons, ob apolitisch oder deutlich links, die Musik für den radikal-individualistischen Akademiker mit Nietengürtel und Ray Ban. Darüber schrieb alle Welt, das hörte jeder, das lief überall, das waren die Standards gehobenen Alltagserlebens schlechthin, die Speerspitzen hyperclever inszenierter Gegenkultur - äh, und heute? Kennt das überhaupt irgend jemand unter Vierzig? Erinnert sich wirklich noch eine verlorene Seele, wenn sie diese Dinger in den Ramschkisten der Second-Hand-Läden routiniert überblättert, an einen einzigen signifikanten Song, eine einzige relevante Textzeile? Nicht dass ich wüsste. Und so geht es mir dieser Tage mit den Black Keys. El Camino ist auf unheimliche Weise bloß ein sahnedickes Schaumkrönchen dieser Zeit - von Leuten, die schon mehr zu bieten hatten. Deshalb: Schade.
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40 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Um es gleich vorwegzunehmen: Ich bin ein absoluter verehrer der Black Keys oder um es abgedroschen zu formulieren "Fan der ersten Stunde", trotzdem kann ich mich den bisher angestimmten Lobeshymnen nicht anschließen.

Wie kaum eine Band ihres Genres haben es die Black Keys in den letzten Jahren verstanden ihrem Sound ständig neue Noten und Nuancen hinzuzufügen. Die Entwicklung vom krachenden Lo-Fi Garage/Blues der Anfänge hin zum groovenden Album "Brothers" hatte zwar eine gewisse Logik, war aber immer aufregend und überraschend. Kurzum: Sie wurden immer besser. Und so haben Dan Auerbach und Patrick Carney die Messlatte für ein Black Keys Album, vorallem mit dem mehrfach ausgezeichneten Vorgänger, entsprechend hoch gelegt. Beachtlich an diesem Erfolg war in erster Linie die Tatsache, den Mainstream mit nicht mainstreamtauglicher Musik erreicht zu haben. Doch dieser Erfolg schürt eben auch Erwartungen. Mit "El Camino" legt die Band nun nach einem Jahr ein neues Album vor und nimmt gleichzeitig den Druck aus dem Kessel. Die Entscheidung ist zugunsten des Massenpublikums gefallen und "El Camino" klingt nun eher nach einer Scheibe die allen gefallen soll. Nudeln mit Tomatensoße! Das schmeckt jedem, ist aber irgendwie auch langweilig.

"El Camino" ist gewiss kein schlechtes Album, aber eben auch keine Offenbarung. Das Tempo wurde merklich erhöht und so wirkt der ein oder andere Song etwas lieblos runtergespielt. Dan Auerbachs Stimme hängt zwischen zu hymnenhaft geratenen Arrangements fest und kann sich nicht wie gewohnt entfalten. Insgesamt ist mir die Produktion einfach zu glatt geraten. Es groovt nicht, es fließt so vor sich hin. Die beiden vorab veröffentlichten Songs "Lonley Boy" und "Run Right Back" gehören sicher zu den besseren Songs des Albums. In der Summe kann das Niveau von "Brothers" jedoch nicht gehalten werden. Ich hätte mir ein Album mit mehr Tiefe und Kraft gewünscht, stattdessen geht man auf Nummer sicher und hat durchweg chart- und radiotaugliche Songs kreiert. Etwas mehr kreativer Mut hätte dem Album gut getan. Mangelnde Produktivität kann man den Herren aus Akron trotzdem nicht vorwerfen und so wird der Nachfolger nicht lange auf sich warten lassen.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Frontaler Sturmangriff... 15. Dezember 2011
Format:Audio CD
... mit allen Instrumenten. Das trifft es ziemlich gut; finde ich jedenfalls. Allerdings ein Angriff mit musikalischen Waffen und phonetischen Geschossen. Das ist mein Eindruck vom The Black Keys Album -El Camino-.

Wenn Radioeins aus Berlin ein Album zur besten Platte des Jahres kürt, dann ist das schon ein außerordentliches Qualitätsmerkmal für sich. Die Musiker Dan Auerbach und Patrick Carney aus Akron/Ohio können Werbung gut vertragen. Hierzulande sind sie relativ unbekannt. Seit 2010 gehören sie in den Staaten zu den festen Musikgrößen. Jetzt könnte -El Camino- auch für den Durchbruch in Europa sorgen. Oft wird die Band mit den White Stripes verglichen. Mir persönlich kam -El Camino- jedoch eher wie ein gewagter Mix aus den Red Hot Chilli Peppers, The Black Crows und Lenny Kravitz vor. Allerdings erst, nachdem auch das letzte Popmolekül aus diesem Konstrukt entfernt wurde. Auf -El Camino- werden die Gitarren bis zum Abwinken unter Strom gesetzt. Erst wenn sie schrammeln und der Sound fast zerfleddert, scheint Dan Auerbach zufrieden zu sein. Nebenbei drischt Patrick Carney auf das Schlagzeug ein, wie das Tier aus der Muppet Show. Als Instrument hat man es bei diesen Jungs ganz sicher nicht leicht...
Doch gerade dieser Hang zum Unperfekten machen die Black Keys so unwiderstehlich sympathisch. Da dürfen sich auch ein paar Nebengeräusche in die Aufnahmen schleichen und die Technik muss kein Vermögen kosten. Es ist vor allem die Musik die zählt. Allein das gebührt höchsten Respekt.

Der Opener -Lonely Boy- bläst sofort zur Attacke. Ein Song, der Hitqualitäten hat und nicht mehr aus dem Ohr will. -Dead and Gone- wird mit hammerhartem Rhythmus durch die Spielzeit gedroschen. Ein Mix, der nicht einzuordnen ist, irgendwo zwischen Blues, Rock und Sonstwas ist die Seele von -Gold on the Ceiling-. Völlig aus der Rolle fällt der Anfang von -Little Black Submarines-. Einschmeichelnd und behaglich startet das Lied, bis die Black Keys nach zwei Minuten den Status Quo elementarer Rockmusik wieder herstellen. Bluesig rauh schwingt -Money Maker- durch den Äther. -Run right back- besticht durch seine Gitarrenriffs. Grungig und fast schon mit einem Ska-Touch kommt -Sister- daher. -Hell of Seasons- lebt von einem zerhackten Gittarenton und dem Schlagzeug Carneys. Wenn sie einen Song suchen, der sie schnell und komplett einfängt, dann ist -Stop Stop- ganz sicher ihr Lied. -Nova Baby- hört sich am Anfang ein wenig nach verstimmten Instrumenten an, besticht dann aber durch seine Geradlinigkeit. Der Rausschmeißer -Mind Eraser- ist dann noch einmal ein Sahnehäubchen für eine große Schallwelle von über 100 Dezibel. Das gesamte Album ist dabei nicht nur tanzbar; nein: Es verlangt regelrecht danach, die Beine zu schwingen...

The Black Keys sind eine Band, deren Namen sie sich merken sollten; jedenfalls wenn sie sich für Musik interessieren. Wenn sie sich einmal von einem Album überfallen lassen wollen, lege ich ihnen -El Camino- ans Herz. Selten war es so schön, im Sturmangriff erobert zu werden. Ob Carney und Auerbach auch noch so einen Independent Rock der Extraklasse auf einen Silberling bannen, wenn sie die großen Hallen füllen, wird die Zeit zeigen. Ich drücke schon jetzt die Daumen...
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Von der Garage ins Stadion
Die berühmteste Blues-Rock Band dieser Tage, The Black Keys, hat es geschafft. Das anfangs im Garagerock angesiedelte aus Akron/Ohio stammende Duo hat sich vom Lo-Fi... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von jan veröffentlicht
Hammermäßig!
viel besser geht's nicht - das Album fesselt von der ersten bis zur letzten Minute! Schon der Opener "Lonley Boy" hat's mächtig in sich und diese Power zieht sich durch das... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von joge69 veröffentlicht
sofort kaufen, Hammer
ich muss einfach mal Werbung machen für diese geile Band. Ich bin auch eher durch Zufall auf die Band gestoßen durch den Song "just got to be" vom Album "Magic Potion"... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Ecke veröffentlicht
Nicht schlecht!
Endlich mal wieder ein saugutes Indy Album!

Der Smashhit gleich am Anfang - Lonely Boy ist der Überhammer und vermittelt einfach gute Laune und unheimlich Lust zu... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von OlSycamore veröffentlicht
klasse gute Stimmungs Musik die ins Ohr geht und im Kopf hängen...
vorweg, ich kannte die Band nicht und bin im Radio durch den Song "Lonely Boy" aufmerksam geworden.
Dank Internet gleich mal in die ganze CD reingehört und gekauft. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von islandbrunhilde veröffentlicht
Eingelegt, mitgetanzt und mitgegröhlt!
Ich kann ohne Musik nicht leben und bin sehr froh, dass ich diese CD zu Weihnachten bekommen habe. Schon mehrmals gehört, die Lieder laut gröhlend, bin ich der Meinung,... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Susanne Bersdorf-Wolf veröffentlicht
Wer kann kauft die LP
Ich habe mir dieses Black Keys Album auf Vinyl gekauft (so wie die anderen auch...).
Die LP ist nicht gerade billig. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Luke veröffentlicht
Von mir fünf Sterne, aber...
es war meine erste Scheibe von den Black Keys und habe mir bewusst etwas Zeit gelassen sie zu bewerten. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von TheLennonFan veröffentlicht
Play loud!!!
El Camino ist ein Album, daß unglaublich Spaß macht. Nur soviel dazu, auf der CD Folie war ein Aufkleber, auf dem stand:"Play loud". Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Stratos veröffentlicht
Sechs Sterne
Klasse, super, spitze. Sechs Sterne von mir. Das beste Album, das ich seit sehr langer Zeit gekauft habe. Retro und nagelneu. Bodenständig und abgehoben. Kräftig. Satt. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von jaromil@gmx.net veröffentlicht
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