Porncreep. Dieser Name macht neugierig. Und tatsächlich gelingt es den "Pornokriechern" dieser Neugier gerecht zu werden. 12 knackige Tracks, die allesamt direkt nach vorne gehen, rauben einem die Luft zum Atmen und machen den Hals staubtrocken, so dass sich der Wunsch nach einem eiskalten Bier und einem Tequilla kaum unterdrücken läßt. Stilistisch kann man Porncreep wahrscheinlich irgendwo zwischen Social Distortion und Turbo Negro wiederfinden, wobei sich die Männer um Frontmann Helltone jedoch auch vor allem bei der Coverversion des A-ha Klassikers "Take on me" und dem meiner Ansicht nach besten Stück der CD "Hard Working Man" durch eine eigene schweißverschmierte Handschrift auf dreckigem Papier auszeichnen. Meine Damen und Herren: DIES IST SCHMUTZIGER UND STINKENDER ROCK`N`ROLL. GENIESSEN SIE ES, ABER SEIN SIE VORSICHTIG!!!