Die hilfreichsten Kundenrezensionen
|
|
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Traumhaft schön, 18. Dezember 2006
... und trotz der teils recht pessimistischen Texte nie deprimierend. Man wird das Gefühl nicht los, dass dieses Album irgendwo ganz weit oben über uns oder irgendwo ganz weit weg entstanden ist. Beim Hören wird man von einem sanften Hauch umgeben, Elliotts Stimme klingt wie die eines Engels und die Töne aus der Gitarre klingen ungeheuer warm und gefühlvoll. Hier wird nicht pathetisch auf die Tränendrüse gedrückt - dieses Stück Musik kommt von ganzem Herzen und ganzer Seele, traumhaft!
|
|
|
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Einblick in die Seele des Elliott Smith, 2. Mai 2004
Elliott Smtih beweist einmal mehr, dass man nicht viele Instrumente braucht, um eine intensive Spannung zu erzeugen, die Zeiten der Spector'schen Wall Of Sound sind vorbei. In dieser CD lädt Smtih mehr noch als in seinen letzten LPs in die tiefen Abgründe seiner Seele ein, eine Reise voller erstaunlicher und wunderschöner Melodien, die einen verzaubern und traurig stimmen, besonders ,,Ballad Of Big Nothing'', das erst völlige Entscheidungsfreiheit anbietet, daraus aber die Konsequenz zieht, dass alles sinnlos ist. Was Elliott Smith aber mit diesem Album widerlegt hat, denn solch Vollkommenheit kann nicht ohne Sinn sein, leider erkannte er es nicht rechtzeitig, sondern brach unter seiner Verzweiflung zusammen, der er auf dieser CD ein Denkmal setzte, so wie er sich selbst eins setzte.
|
|
|
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Elliott Smith's Halbzeit, 20. April 2006
Nach "Roman Candle" und seinem selbstbetitelten Nachfolger war "Either/Or" das dritte Album vom 2003 verstorbenen Singer/Songwriter Elliott Smith, welches ihn mit Unterstützung von Filmemacher Gus van Sant (dieser wählte einige Stücke für seinen Film "Good Will Hunting" aus) bis auf die Bühne der Oscarverleihung katapultierte, nachdem sein Song "Miss Misery" für den Oscar nominiert wurde. Leider ist jener Song ausschliesslich auf dem Soundtrack des Films enthalten, aber nichtsdestotrotz bietet "Either/Or" (benannt übrigens nach einem Buch des Philosophen Kierkegaard, welches Smith während seines Philosophiestudiums offenbar besonders beeindruckt hatte) einige herzzerreissende Folk/Rock-Songs mit ebenso herzzereissenden Texten. Zeilen wie "when they clean the streets, I'll be the only shit that's left behind" bedürfen wohl keiner näheren Erklärung, und Titel wie "Ballad of Big Nothing", "Between the bars" oder "No Name #5" sprechen ebenfalls für sich. Die für mich schönsten Songs sind jedoch "Alameda" und "Angeles".
Wenngleich sich der Sound von Elliott Smith von Album zu Album stetig weiterentwickelt hat (speziell auf seinen späteren Major-Alben für Dreamworks schöpft er musikalisch wirklich aus dem vollen), geht es hier noch relativ ruhig zu, die Songs kommen ausschliesslich mit Gitarre, Bass und Schlagzeug aus, seine Grosstaten am Piano sollten erst auf den nächsten 3 Alben folgen... ausnahmslos vielseitige Meisterwerke, die zeigen dass der Mann auch durchaus sonnige Musik machen konnte.
|
|
|
Die neuesten Kundenrezensionen
|