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am 27. September 2011
Zunächst das Positive: Format und Umfang finde ich für ein Buch zu diesem Themen sehr gut gewählt. Auch Titelbild und Einschlag wirken passabel. Beim flüchtigen Durchblättern gibt es auch das eine oder andere gute Foto zu entdecken. Als ich das Buch dann las' trat bei mir aber nach und nach die Ernüchterung ein. Die Fotos stammen zwar aus einem Teil der Welt, der den wenigsten Menschen aus eigener Betrachtung bekannt ist und damit können sie durchaus neue Impressionen vermitteln. Ich kann sie aber weder als "atemberaubend" noch als "sensationell" wahrnehmen. Sie wirken flach, zeigen z.T. Banales - vor allem am Anfang des Buches. Es ist für mein Empfinden nicht gelungen, Stimmungen und Emotionen einzufangen. Auch gelingt es den Bildkommentaren nicht, das zu kompensieren oder eine dritte Dimension hinzuzufügen. Das witzig Gemeinte ist nicht witzig - außer die Huber - Buam halten ihre Leser für geistig unterentwickelt. Das abschreckenste Beispiel dafür ist ein Foto des Abenteurers Huber mit wirrem Blick im selbstgebauten arktischen WC. Selbstverständlich wird auch passend kommentiert und es bleibt nicht unerwähnt, dass die gefüllten WC - Tüten nicht im arktischem Eis zugelassen werden. Man ist ja Naturfreund! Ganz ehrlich: So etwas muss nicht in ein Buch zum Thema Abenteuer.
Bei den Texten gewann ich einen ähnlichen Eindruck. In lose wechselnder Reihenfolge kommen die Expeditionsteilnehmer zu Wort. Es gibt gelungene Passagen aber zu oft wird Banales wieder als Füllmaterial herangezogen und es kommt beim Lesen Langeweile auf. Letztlich gewann ich den Eindruck, dass selbst das, was die Autoren als Einblick in ihre Gedanken und Gefühle zu Papier gebracht haben, lediglich Geschwafel ist und sich der Blick dabei weniger auf die tatsächliche eigene Wahrnehmung legt, sondern eher auf das Ziel, beim Leser gezielt bestimmte Eindrücke zur Gedankenwelt und Weltsicht der Autoren hervorzurufen. Es sieht allzu häufig nach affektierten Phrasen aus.
Auch sehe ich die im Buch erkennbaren eingeflossenen Anmerkungen zur Bergsteigerethik als inkonsistent. Einerseits wollen sie die kühnsten Wege freiklettern, andererseits haben sie offenbar säckeweise Bohrhaken dabei, um sich an den technisch schwierigsten Passagen hochzudübeln. Ja was denn nun? Geht es um den Weg? Geht es um den Gipfel? Ist das nicht letztlich auch nur Tourismus, der dem Gedanken des minimalistischem Alpinismus widerspricht?
In der "Nachfolge" eines Reinhold Messner sehe ich die Huber - Brüder nicht. Weder in Bezug auf ihren bisherigen Lebenslauf, noch in Hinsicht auf die publizierten ethischen Ansichten. Hinsichtlich des Marketings könnten sie es allerdings schaffen und ich würde es ihnen gönnen. Mögen sie ihren Lesern dafür bitte auch gute Bücher gönnen!
Zusammenfassend halte ich das Buch nicht für empfehlenswert. Es kann sich nicht mit wirklich guten Produkten zu diesem Thema messen. Als Referenz möchte ich hier "Erlebnis Berg: Zeit zum Atmen" von Reinhard Karl nennen.
Das alles ändert nichts daran, dass die Huber - Brüder hinsichtlich ihrer Bergsportleistungen meiner Meinung nach zur absoluten Weltspitze gehören.
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am 17. November 2010
Schon wochenlang war ich gespannt auf dieses Buch. Als ich es dann aber endlich in Händen hielt war ich durchaus überrascht über die hohe Qualität des Buches.

Wie schon bei so vielen Bildbänden erlebt, dachte ich nicht, dass die Fotos im inneren mit der tollen Ästhetik des Umschlages mithalten können. Aber weitgehfehlt. Zwei bis drei Bilder von weit über 100 Bildern weisen villeicht ein wenig Bildrauschen auf, aber der Rest ist nicht nur gestochen scharf, die Aufnahmen zeugen ausserdem von höchster Professionalität und sind einfach atemberaubend - romantisch, wild, schweißtreibend, furchteinflössend, abenteuerlich, mal witzig, mal nachdenklich, mal von betörender Schönheit. Insgesamt ist die gesamte Gestaltung des Buches sehr schön, ohne immer wiederkehrende Doppelseiten mit grossgezogenen Bildern, sondern mit tollen Bildformaten, die mit den aufgelockerten Texten eine klasse Einheit bilden.

Und auch inhaltich wirds einem nicht langweilig. Die Episoden sind von den verschiedenen Akteuren verfasst. Hierbei findet sich Allgemeines über die Antarktis, aber auch ein sehr spannender Bericht vom Kameramann und mit welchen Problemen er bei -50° Celsius zu kämpfen hat. Und das nicht nur im Zelt, auch beim Filmen in der Wand 8-)
Wenn man dann noch das wirklich witzige und durchaus charmante Tagebuch von Thomas Huber liest, welches immer mal wieder zwischen die anderen Episoden eingestreut ist, dann bleibt neben all dem Staunen auch das ein oder andere Lachen nicht aus.

Ein einfach tolles Buch von richtig sympathischen Burschen. Weiter so, ich freu mich schon auf das nächste Abenteuer mit den HuberBuam...
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am 10. November 2010
In diesem Buch findet man beeindruckende Bilder, faszinierende Panoramen und interessante Informationen zur Antarktis! Wissenswertes aus dem Tagebuch von Thomas Huber erweitert durch Erzählungen von Alexander Huber und Stephan Siegrist verleihen dem Buch eine persönliche Note. Ich bin von den einzigartigen Fotos, den wunderschönen Naturaufnahmen und den Bildern beim Extrembergsteigen einfach nur begeistert! Fazit: Ich kann das Buch mit bestem Wissen und Gewissen weiterempfehlen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. November 2010
Faszinierende, einzigartige Bilder, die die unendliche Weite und Einsamkeit der Eiswüste nur erahnen lassen; dazu interssante Informationen rund um die Antarktis sowie spannende, teils lustige Tagebuchauszüge von Thomas Huber und Erzählungen von Alexander Huber und Stephan Siegrist. Selbst der Fotograf und Kamermann Max Reichel erzählt auf lustige Weise von der Vorbereitung der Expedition bis zur Gipfelbesteigung. Ein rundum gelungenes Buch, nicht nur für Extremkletterer!
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Längst sind die "Huberbuam" nicht mehr nur Extremsportlern und Bergsteigern ein Begriff, sondern spätestens seit der Milchschnitte-Werbung auch der breiten Masse bekannt. Der abenteuerliche Reisebericht aus dem ewigen Eis kommt daher zur rechten Zeit und bietet nicht nur "Insidern" und Sportlern Sehens- und Lesenswertes mit vielen persönlichen Einblicken und Schilderungen der beiden Huber-Brüder, sondern kann auch Leser begeistern, die lieber vom gemütlichen Sofa aus in die Ferne schweifen.

"Eiszeit" ist eine ausgewogene Mischung aus Bild und Text; es ist kein reiner Bildband, obwohl das 160-seitige Hardcover im großzügigen Querformat eine Fülle an atemberaubenden Fotografien enthält. Neben den grandiosen Aufnahmen steht jedoch immer auch der Text im Vordergrund, der die Reise in eine der unwirtlichsten und am wenigsten vom Menschen besiedelten Regionen überhaupt dokumentiert. Die Antarktis, die flächenmäßig ganze 37-mal größer ist als Deutschland, beherbergt unfassbare 30 Millionen Kubikkilometer Inlandeis, welche etwa 75 Prozent der gesamten Süßwasservorräte der Erde ausmachen.

Dadurch, dass im Buch viele originale Tagebucheinträge von Thomas Huber enthalten sind, in denen der ältere der beiden Brüder die Reise der vierköpfigen Gruppe akribisch festhält, ist der Reisebericht sehr persönlich geraten, stellenweise auch in dezentem Dialekt verfasst, etwa wenn die Expedition zu Ende geht: "Schee war's, aber schee is, dass's vorbei is, oder besser I gfrei mi auf dahoam!"
Huber berichtet von Momenten der Anspannung, des Glücks, der Verzweiflung und sinkenden Motivation; von eisiger Kälte und schlechtem Wetter, von atemberaubend schönen Landschaften und, als Highlights, von der schwierigen Erstbesteigung der Holtanna-Westwand (2650 m), einem der Gipfel der antarktischen Drygalskiberge, und dem Bezwingen des schwierigsten Berges der Antarktis, dem Ulvetanna (2931 m).
In einigen Einträgen gibt es deutliche Kritik am Extremsport-Hype und diversen Expeditionsgruppen, die den Kletterern auf ihrem langen Weg begegnen: "Dann die andere Gruppe: Ihre Expedition hat die Überschrift 'Fight against Global Warming'. Ihr Beitrag dazu: mit ethanolbetriebenem Rucksack-Propeller und Gleitschirm lärmende Runden drehen! Der Mensch ist schon pervers. (...) Im Grunde sind es Kinder, die auf Millionen sitzen und sich als Extremsportler ausgeben." Aber auch zum Lachen und zum Schmunzeln gibt es durch die lockere Art des Reiseberichts immer wieder einiges.
Abgewechselt werden die Tagebuchberichte durch allerlei Wissenswertes rund um die Antarktis, etwa zum Klima, den Bergen, der Tierwelt oder der Schwierigkeit, bei minus 30 Grad zu filmen. Neben Alexander und Thomas Huber haben auch die beiden Mitreisenden Stephan Siegrist und Max Reichel Texte beigesteuert.

Als Leser hat man durch die individuelle und spannend geschriebene Dokumentation zu jedem Zeitpunkt das Gefühl, hautnah bei dieser extremen Reise dabei zu sein, was durch die qualitativ hochwertigen Fotos noch unterstrichen wird. Die Bilder sind gestochen scharf, die Seitenaufteilungen sehr abwechslungsreich und gut durchdacht, die Qualität von Papier und Druck einwandfrei, so dass der gesamte Band einen edlen Eindruck beim Betrachter hinterlässt. Viele Fotos zeugen von der eindrucksvollen Schönheit der Antarktis oder zeigen aus oft spektakulären Perspektiven, wie die Kletterer gerade in der Wand hängen, andere erinnern an Urlaubsfotos, etwa wenn man sich zum Gruppenfoto im Camp versammelt.

"Eiszeit - Expedition Antarktis" ist eine ansprechende Mischung aus spannendem, sympathisch erzähltem Reisebericht aus erster Hand, spektakulären Fotos und edler Aufmachung. Ein wunderschönes, qualitativ hochwertiges Buch, das seinen Preis definitiv wert ist!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. November 2010
Letztes Jahr habe ich in einem Vortrag von Alex Huber die Bilder der Antarktis-Expedition zum ersten Mal gesehen. Aber im Buch sind sie sogar noch besser! Vor allem die unglaublich schönen Panoramabilder lassen die Weite dieser Landschaft erst so richtig lebendig werden. Dazu noch die sehr persönlichen Erzählungen von den beiden Hubers - das Buch ist wirklich gelungen!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. November 2010
Hey, das sind doch die Jungs aus der Milchschnittenwerbung!
Hat Sie das Weiß der Milchschnittencremeschicht zu einer Reise in die Antarktis inspiriert oder war es eher andersherum?
Hab das Buch als Geschenk für einen kletterbegeisterten Freund gekauft und war selber total hingerissen, obwohl ich noch nie selbst geklettert bin. Wunderschöne Bilder von faszinierenden Bergen aus Eis und Gestein, dazu Berichte aller Expeditionsteilnehmer (neben den Huberbuam noch Extrembergsteiger Stephan Siegrist und Kameramann Max Reichel, dem man offensichtlich die grandiosen Fotos zu verdanken hat) und unterhaltsame Ausschnitte aus dem Tagebuch von Thomas Huber - einfach eine klasse Mischung aus Bildband und Reportage!
Vielleicht behalte ich es doch selber...
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