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Kathryn will sich an einem ehemaligen Freund rächen, der sie sitzen gelassen hat. Sie freundet sich mit dessen neuer Auserwählten an, der staksigen Cecile (Selma Blair), und bringt Sebastian dazu, die jungfräuliche Unschuld zu deflorieren. Das Kernstück ihres bösen Spiels ist jedoch Sebastians geplante Verführung des "braven Mädchens" Annette (gespielt von einer sehr nüchternen Reese Witherspoon), die ein landesweit veröffentlichtes Essay mit dem Titel "Warum ich es vorziehe zu warten" geschrieben hat. Wenn es ihm nicht gelingt, bekommt Kathryn sein kostbares Oldtimer-Kabriolett; und wenn er erfolgreich ist, bekommt er Kathryn -- und zwar ins Bett. Solange der Film beim lustigen Ruinieren von Kathryns und Sebastians Spielfiguren bleibt, ist er außerordentlich unterhaltsam: Gellar insbesondere ist eine Manipulantin der Extraklasse, und Phillippe sorgt als hipper Hengst durchaus für Spaß. Die angenehmste Überraschung von allen ist jedoch Witherspoon, die einer Figur, die für gewöhnlich als verletzbar und gequält dargestellt wird (siehe Michelle Pfeiffer in Gefährliche Liebschaften von 1989), eine bemerkenswert selbstsichere Note verleiht. Leider untergräbt der Regisseur und Drehbuchautor Roger Kumble alles, was er aufgebaut hat, indem er dem Film einen falschen Schluß verpasst, der weder den überarbeiteten Figuren noch der Originalgeschichte entspricht. Rache ist ein Gericht, das am besten kalt serviert wird, nicht aufgewärmt mit unnötigen Wendungen. --Mark Englehart
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Darstellerisch erlebt man Sarah Michelle Gellar in einer ungewohnt verführerischen und fast schon diabolischen Rolle. Einerseits spielt sie die gute, vertrauenswürdige Freundin, die wohlerzogene Tochter aus reichem Elternhaus und vorbildliche Schulsprecherin, andererseits denkt sie sich eine Hinterhältigkeit nach der anderen aus, genauso wie Sebastian, der seine unzähligen Affären in einem Tagebuch verewigt. Doch letzten Endes muss jeder dafür bezahlen, der einen Pakt mit dem Teufel schließt...
Neben den guten schauspielerischen Leistungen hat mir auch besonders der abwechslungsreiche Soundtrack gefallen, der die jeweilige Szene perfekt untermalt. Der unerwartete Schluss ist meiner Ansicht nach auch sehr gelungen und hebt den Film angenehmerweise aus dem Einheitsbrei des Genres "Teeniefilm" heraus. Alles in allem ein absolut sehenswerter Beziehungsthriller, der sehr gutes Hollywood-Entertainment verspricht.
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