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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Mehr Mysterie als Thriller, mit kitschigem Ende,
Von
Rezension bezieht sich auf: Eisiges Blut (Broschiert)
Nach den vielen Rezensionen war ich mir nicht ganz sicher, ob ich das Buch lesen wollte, bekam es dann geschenkt und begann dann doch mit Neugier an zu lesen. Und... es fängt wirklich gut an. Im Gegensatz zu einigen hier beschriebene Langeweile fand ich den Anfang kurzweilig. Allerdings stehe ich auch auf Bücher, in denen sich die Handlung im "Heute" mit einer Erzählung aus dem "Gestern" abwechselt - ist einfach interessant und kurzweilig. Mich stört es auch nicht, dass es länger dauert, bis es zu dem Fund im Eis kommt - jede gute Geschichte baut nunmal auf und hat nicht gleich am Anfang den Plot.Ich kann jedoch die Skepsis einiger Rezensenten gut verstehen, denn man muss sich auf die Geschichte schon ein bißchen einlassen und darf sich nicht davon abschrecken lassen, dass es von einer interessanten, geschichtlich durchaus angelehnten Geschichte zur Mystik übergeht. Wer keine unrealistischen Geschichten/Krimis/Thriller mag, der hat an diesem Buch ganz sicher keinen Spaß. Punktabzug gibt es daherfür die Bezeichnung "Thriller", denn in der Tat weckt das evtl. falsche Erwartungen. Der Hinweis "Mystery" wäre eine klärende Ergänzung, die dem Käufer/Leser die Richtung angibt. Und ein weiterer Punkt wird abgezogen für das doch sehr kitschige und sehr amerikanisch angehauchte Ende. Trotzdem durchaus lesenswert! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eisige Spannung - genau das Richtige für kalte Herbst-/Wintertage,
Von
Rezension bezieht sich auf: Eisiges Blut (Broschiert)
Robert Masello hat mit EISIGES BLUT einen fantastischen Thriller geschrieben, welcher anfangs einen Teil des Schicksals von Sinclair und Eleanor aus dem Jahre 1856 parallel zum Leben von Michael Wilde der Jetztzeit beschreibt, bis sich ihre Wege in gewisser Weise kreuzen.Sinclair und Eleanor, auf dem Weg nach Christchurch, wurde seinerzeit die Schuld zugeschrieben, dass sich die Coventry im Südmeer verirrt hat und Schiff wie Mannschaft dadurch arg zusetzt wurde. Da ohnehin Frauen an Bord als "Unglücksbringer" gelten, Eleanor zum allen Unheil auch noch schwer erkrankt ist, wird das Paar im Dezember 1856 aneinander gekettet von der Crew der Schaluppe Coventry im Südmeer über Bord geworfen - und später von Michael Wilde während seiner journalistischen Tätigkeit im Polarmeer auf Point Adélie gefunden. Fortan wendet sich sein Interesse, nicht mehr nur als Journalist über die Tätigkeit, Sinn und Zweck von Point Adélie zu berichten hin zum Schicksal von Sinclair und Eleanor, macht er sich auf die spannende Recherche, wieso das Paar diesen grausamen Tod finden musste. Diese Nachforschungen werden von unglaublichen und an Spannung kaum noch zu überbietenden Geschehnissen begleitet, die EISIGES BLUT zu einem außerordentlich spektakulären Thriller machen und Robert Masello durchaus zu Recht mit dem großartigen Michael Crichton vergleichen wird - er steht diesem im Nichts nach und muss sich hinter dem Namen seines berühmten wie erfolgreichen Kollegen keinesfalls verstecken. Die ersten fast hundertzwanzig Seiten habe ich in einem Rutsch durchgelesen und konnte es kaum erwarten, wieder zum Buch greifen und weiter lesen zu können. Für mich volle Punktzahl für das Gesamtwerk: toll geschrieben, sehr lebendig, sehr authentisch, egal ob zurückversetzt ins Jahr 1856 oder in die Gegenwart, man hat irgendwie immer das Gefühl, dabei zu sein, kann sich alles fantastisch vorstellen, ohne dass der Autor sich zu sehr in Details verliert. Wer Michael Crichton mag, wird Robert Masello lieben! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Lektor mit besonderen Eigenschaften gesucht,
Rezension bezieht sich auf: Eisiges Blut (Broschiert)
Wer gern was über eine Klettertour mit Absturz hätte, der liest "Senkrecht gegen die Zeit" von Thomas Bubendorfer oder Eisiges Blut. Oder lieber was Populärwissenschaftliches? Dann lesen Sie "Eine kurze Geschichte von fast allem" von Bill Bryson. Oder Eisiges Blut. Wer es eher mit Schonern und Schaluppen, Briggs und Fregatten, Trawlern und Walfängern hat, der lese den "Seewolf" von Jack London oder Eisiges Blut. Oder ist Ihnen eher nach rauer See und Action? Dann lesen Sie "Die letzte Fahrt der Andrea Gail" von Sebastian Junger. Oder, genau: Eisiges Blut.Nichts von all dem? Lieber was Historisches? Wie wär's mit einem Krieg im 19. Jahrhundert inklusive eingebautem Drama? Gucken Sie mal bei Tolstoi. Oder Robert Masello. Oder steht Ihnen eher der Sinn nach Formalem? Nach Stereotypen, nervenden Dialogen, Schnäppchenjagd (statt 250 Seiten 600 Seiten fürs gleiche Geld)? Dann kaufen Sie einen Schätzing oder "Eisiges Blut" von Robert Masello. Das Buch erzählt parallel zwei Geschichten, eine aus der Gegenwart und eine aus dem Krimkrieg Mitte des 19. Jahrhunderts. Erstere ist an Langatmigkeit kaum zu überbieten, Letztere wäre ausreichend für ein separates und gar nicht mal so uninteressantes Buch gewesen. Ähnlich wie Frank Schätzing meint auch Robert Masello, eine Geschichte ließe sich anspruchsvoller erzählen, wenn ich den Roten Faden baumeln lasse und stattdessen endlos den Plot und dazu zig Nebenplots bediene, indem ich recherchiere, recherchiere, recherchiere. Aber nicht alles, was gut gemeint ist, ist auch gut gemacht, nicht alles, was mühsam recherchiert ist, muß ich als Leser auch wissen. Wie die allermeisten Unterhaltungsautoren quatscht auch Masello mich erst hunderte von Seiten zu, hat nach 600 Seiten aber nur noch Pulver für einen Showdown übrig und nichts mehr für ein Ende der Geschichte - plötzlich werden Lösungen aus dem Hut gezaubert und alles muß nur noch schnell gehen und krachen und abgehakt werden. Für meinen Geschmack kann ein Unterhaltungsliterat nur auf eine sichere Weise den Anspruch erhöhen, und zwar, indem er seine Geschichte radikal einkürzt und den Ausschuß twittert oder auf Facebook online stellt. Oder indem er seinem Lektor vertraut, der das Kürzen für ihn übernimmt. Entweder es fehlt an Vertrauen oder an starken Lektoren, ich tippe fast auf Letzteres. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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