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Eishockey verständlich gemacht
 
 
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Eishockey verständlich gemacht [Taschenbuch]

Peter Kränzle , Margit Brinke
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Eishockey boomt und bei der diesjährigen in Deutschland stattfindenden Weltmeisterschaft gab es bereits im Ticket-Vorverkauf Rekordabsätze. Im vorliegenden Band klärt Fachautor Günter Klein alle Fragen rund um die wohl schnellste Mannschaftsportart der Welt.

Der Verlag über das Buch

Eishockey kompetent vermittelt: Ein topaktuelles, attraktives und preiswertes Handbuch für alle Eishockey- Interessierten. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Der Autor über sein Buch

Seit der WM 2001 in Deutschland und den Olympischen Spielen 2002 in Salt Lake City (USA) erlebt Eishockey eine Renaissance. Lange Zeit wegen Streitigkeiten und spektakulären Vereinskonkursen sowie einer miserablen sportlichen Bilanz belächelt, hat sich die »schnellste Mannschaftssportart« in Deutschland wieder erholt und neue Fans gewonnen. Zum Aufschwung trug auch bei, dass in Nordamerika Eishockey gegenwärtig einen hohen Ruf als das »Coolest Game on Earth« genießt und sich die NHL, mit den besten Spielern aller Nationen, auch aus Deutschland, neben den »Großen Drei« American Football, Baseball und Basketball etablieren konnte. Nach der NHL haben der Weltverband IIHF (International Ice Hockey Federation) und der deutsche Verband DEB (Deutscher Eishockey-Bund) erkannt, wie wichtig es ist, dass nationale »Dream Teams« um sportliche Lorbeeren kämpfen und für Aufsehen sorgen. Es wird schließlich Zeit, dass es sich herumspricht, was für ein attraktives und schnelles Spiel Eishockey ist. Blitzschnelle Situationswechsel, brillante Schlittschuhläufer und tolle Passkombinationen, spektakuläre Tore und katzengewandte Torhüter können die Fans durchaus hinter dem Ofen hervorlocken. Im vorliegenden Buch soll Eishockey populärwissenschaftlich vorgestellt werden, sollen Fans, die vom »Eishockey-Fieber« gepackt wurden und ein wenig hinter die Kulissen blicken möchten, dazu Gelegenheit erhalten: Nach welchen Regeln läuft das Spiel genau ab? Welche Ausrüstung ist nötig? Welche Spielpositionen gibt es? Warum gilt Nordamerika als das Mutterland des Eishockeys und was tut sich momentan in Europa und in Deutschland? Auf solche Fragen möchte das Buch Antworten geben. Also, Aufstellen zum ersten Bully! -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Peter Kränzle, Jahrgang 1957, Dr. phil., und Margit Brinke, Jahrgang 1959, Dr. phil., sind seit mehreren Jahren als freie Buchautoren und Journalisten tätig - unter anderem für mehrere Tages- und Sportfachzeitschriften wie "Eishockey-News", "Augsburger Allgemeine" und "Bravo Sport". Sie gehören zu den intimen Kennern der deutschen und internationalen Eishockey-Szene. Bei COPRESS erschienen von ihnen zuletzt "Faszination Eishockey" und "Streethockey verständlich gemacht".

Auszug aus Eishockey verständlich gemacht. Regeln, Ausrüstung, Stars. von Peter Kränzle, Margit Brinke. Copyright © 2001. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Jeder Eishockeyfreund kennt das Kürzel »NHL« für die National Hockey
League und schätzt es, denn dahinter verbirgt sich nicht einfach nur eine
beliebige Profiliga aus Nordamerika, sondern die absolut beste Liga im
schnellsten Mannschaftssport der Welt. In der NHL spielen die Topspieler aus
Kanada, den USA, Skandinavien, Russland, der Tschechei und sogar aus
Deutschland. In die Hallen der 30 Clubs in Nordamerika pilgern die meisten
Zuschauer – in der Regeln über 15 000 pro Spiel –, Geld scheint in Hülle und
Fülle vorhanden zu sein und in New York hat das beste Liga-Office, mit den
optimalsten Marketingstrategen im Eishockeysport seinen Sitz.
Doch bis das Eishockey und die NHL in diese Position kamen, war ein langer,
steiniger Weg zurückzulegen. »Erfunden« in Kanada breitete sich Eishockey
zunächst nur zögernd in den USA aus, wo die drei »Großen«, American Football,
Baseball und Basketball, dominierten. 1917 wurde die NHL ins Leben gerufen – bis
heute sind sechs der Teams aus den Gründertagen noch aktiv: die Montréal
Canadiens, Toronto Maple Leafs, Detroit Red Wings, Boston Bruins, New York
Rangers und Chicago Blackhawks.

Legendäre Mannschaften

Allein den Namen Montréal Canadiens lässt sich jeder Eishockeyfan mit Genuss auf
der Zunge zergehen. Keine andere Mannschaft hat über Jahrzehnte derart
hochklassiges Eishockey geboten, kein Verein im Berufssport so viele Titel
gewonnen – 23-mal ging der Stanley Cup in die frankokanadische Metropole – und
kein Club Superstars in so großer Zahl hervorgebracht. In jedem Jahrzehnt seit
der Gründung der NHL finden sich die Canadiens mindestens einmal auf der
Siegerliste, zwischen 1953 und 1979 dominierten die Frankokanadier die Liga fast
nach Belieben: 16 Stanley-Cup-Gewinne und drei Vizemeisterschaften konnten sie
in ihrer bisher glanzvollsten Epoche verbuchen.
Es gab Zeiten, da trennte sich Kanadas Eishockeywelt in zwei Lager: Einerseits
die (zumeist frankokanadischen) Anhänger der Montréal Canadiens, die »Roten«,
und andererseits diejenigen der Toronto Maple Leafs, die »Blauen«. Seit Gründung
der NHL, 1917, liefern sich diese beiden Teams packende Duelle und bis in die
Sechziger hinein galten die Leafs neben den Detroit Red Wings als die einzigen
ernst zu nehmenden Gegner der Canadiens. Während letztere immer wieder Grund zum
Feiern hatten, müssen die Fans der Leafs schon weiter zurückdenken, um sich an
den letzten Erfolg zu erinnern: 1967 war der vorläufig letzte der insgesamt 13
Titelgewinne gelungen. Inzwischen sind die Duelle zwar immer noch Prestige
trächtig, aber schon lange haben die beiden Teams nicht mehr um Meisterehren
gespielt. Eishockey bemüht sich im Mutterland des Sports um Anschluss, während
es beim südlichen Nachbarn boomt.
Neben Detroit sind die »Big Bad Bruins« aus Boston ein Traditionsclub. Mit
Härte, Schnelligkeit und Durchsetzungsvermögen strebte man nach Erfolg, genauso
wie die seit den 1970ern gefürchteten »Broad Street Bullies« aus Philadelphia.
Die Flyers waren es auch, die den damals übermächtigen Russen mit ihrer
Spielweise Angst und Schrecken einflößten. Bis heute geht die Mannschaft aus der
»Stadt der Brüderlichen Liebe« nicht zimperlich mit dem Gegner um.
Den europäisch-orientierten Spielfluss führten die Edmonton Oilers in der NHL
ein. 1978 sorgte dort ein 17-jähriger blonder Junge erstmals für Aufsehen, Wayne
Gretzky. Der damalige Manager Glen Sather baute in den 1980ern um den
bedeutendsten Eishockeyspieler aller Zeiten eine bereits heute als legendär
geltende Mannschaft auf. Schnelles, pass- und offensiv-orientiertes Eishockey
galt als Markenzeichen der Oilers, eine perfekte Mischung aus kanadischen und
europäischen Eigenschaften. Die glanzvolle Vorstellung der Oilers in den 1980ern
zeigt bis heute Auswirkungen, viele Mannschaften versuchen immer noch das
Erfolgsrezept des Meisters von 1984, 1985, 1987, 1988 und 1990 zu kopieren.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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