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Die Eiserne Lady [Blu-ray]

Meryl Streep , Jim Broadbent , Phyllida Lloyd    Freigegeben ab 6 Jahren   Blu-ray
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (71 Kundenrezensionen)
Statt: EUR 11,49
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Produktinformation

  • Darsteller: Meryl Streep, Jim Broadbent, Iain Glen, Richard E. Grant, Nicholas Farrell
  • Regisseur(e): Phyllida Lloyd
  • Format: Widescreen
  • Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: Concorde Video DVD
  • Erscheinungstermin: 19. Juli 2012
  • Produktionsjahr: 2011
  • Spieldauer: 105 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (71 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B007AQ1LFK
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 10.174 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Amazon.de

Eine alte Dame steht etwas verloren in einem kleinen Laden, um Milch zu kaufen. Sie wirkt etwas deplaziert, fast wie aus der Zeit gefallen, als wäre dies nicht mehr ihre Welt. Und in der Tat ist das England des 21. Jahrhunderts nicht mehr die Welt der Margaret Thatcher, die als erste Frau von 1975 bis 1990 Führerin der Konservativen Partei sowie von 1979 bis 1990 die erste weibliche Premierministerin Großbritanniens und damit eine der mächtigsten Frauen der Welt war. Als Tochter eines Kolonialwarenhändlers, der gleichzeitig auch das Bürgermeisteramt innehatte, kommt Thatcher schon in jungen Jahren in Berührung mit Politik und begibt sich nach ihren Studium in Oxford auf den Weg durch das politische Establishment, der sie schließlich bis an die Spitze des Landes führt.

Der Film, als intimes Kammerspiel inszeniert, gibt einen biografischen Abriss auf Thatchers Leben, indem er auf wesentliche Episoden ihres Werdegangs zurückblickt. Thatcher selbst, seit einigen Jahren an Demenz erkrankt, zeigt der Film als liebenswerte, wenn auch leicht schrullige alte Dame, die Zwiegespräche mit ihrem verstorbenen Mann Denis führt und sich an Begebenheiten aus ihrer Vergangenheit erinnert. Regisseurin Phyllida Lloyd musste sich deswegen einige Vorwürfe gefallen lassen, Thatcher zu unkritisch gezeigt zu haben: Thatchers politischen Wirken spielt nur am Rande eine Rolle und wird einzig und allein aus ihrer sehr persönlich gehaltenen Perspektive heraus gezeigt. Sie muss sich in einer von Männern dominierten Welt behaupten und sich auch innerhalb ihrer eigenen Partei ihre Führungsposition hart erkämpfen. Doch auch Macht und Einfluss haben ihren Preis.

Die eiserne Lady ist eine One-Woman-Show: Meryl Streep verschmilzt in einer bravourösen, zurecht mit dem Oscar ausgezeichneten schauspielerischen Leistung vollständig mit der von ihr dargestellten Persönlichkeit. Kostüm- und Maskenbildner haben ganze Arbeit geleistet, aber es ist Streeps brillantes Spiel, dass die britische Ex-Premierministerin zurück auf die große Bühne des Lebens holt. Es ist nach Mamma Mia! Streeps zweiter gemeinsamer Film mit Regisseurin Phyllida Lloyd, ganz eindeutig der Hauptdarstellerin auf den Leib geschrieben. Dem Damentrio – Drehbuchautorin Abi Morgan ist die Dritte im Bunde – gelingt es, den Menschen hinter der Politikerin sichtbar zu machen: Ein sehr intimes und persönliches Porträt einer außergewöhnlichen Frau, die – politische Einstellung hin oder her – auf einen eindrucksvollen Lebensweg zurückblicken kann. -- Ellen Große

Kurzbeschreibung

Die Eiserne Lady (The Iron Lady) erzählt die Geschichte von Margaret Thatcher (Meryl Streep), der ersten weiblichen Regierungschefin Europas. Sie kam aus einfachem Hause: Ihr Vater war Kolonialwarenhändler, methodistischer Laienprediger und Bürgermeister ihrer Geburtsstadt, die Mutter gelernte Hausschneiderin. Margaret Thatcher hob Grenzen zwischen Geschlechtern und Klassen auf und behauptete sich in einer bis dahin von Männern dominierten Welt. Sie war unverwechselbar in Stil, Gestus, politischer Haltung, bei der Durchsetzung ihrer Ziele. Dafür wurde sie von den einen gefürchtet, von den anderen verehrt. Ein Mythos.
Der Film erzählt auch eine Geschichte über die Macht in der Politik, und welchen Preis man dafür bezahlen muss. Gleichzeitig ist er ein überraschendes und intimes Porträt einer außergewöhnlichen und komplexen Frau.

Die eiserne Lady
Die eiserne Lady
Die eiserne Lady


 Pressestimmen

"Mrs. Thatcher muss man nicht mögen, diesen Film schon." Blickpunkt: Film

"Ein Ereignis, allein schon wegen der oscarwürdigen Leistung von Meryl Streep" faz.net

"Eine Paraderolle für Meryl Streep, in der sie wieder einmal zeigen kann, welch außergewöhnliche Filmschauspielerin sie ist." bz-berlin.de

"Streep lässt über weite Strecken vergessen, dass hier nicht Maggie selbst agiert, sondern eine Schauspielerin, so grandios hat sie sich die Körperhaltung, Blick und vor allem stimmliche Manierismen der Eisernen anverwandelt.“ Süddeutsche Zeitung
 
Bonusmaterial
  • Making of
  • 6 Featurettes
  • Interviews mit Cast & Crew
  • Dt. und Original-Kinotrailer
  • Wendecover

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
51 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Dement Lady 12. September 2012
Format:DVD
Es ist ja beruhigend, dass hier so vielen Rezensenten das politische Wirken der Margaret Thatcher lebhaft in Erinnerung geblieben ist und man nicht verschont davon bleibt, die näheren Zusammenhänge hier auch noch dargelegt zu bekommen. Aber wenn man doch schon alles über Mrs. Thatcher weiß, fragt sich: Warum ein solcher Film?
Den wenigsten dürfte wirklich bewusst sein, dass Mrs. Thatcher an der Alzheimer Demenz erkrankt ist ... aber ich vergaß: so etwas möchte man natürlich eigentlich überhaupt nicht wissen.
Aber genau hierum geht es doch in diesem Film! Er schildert das gegenwärtige Leben der ehemaligen englischen Premierministerin von Großbritannien - oder besser gesagt: das von vor 5-6 Jahren. Damit zeigt der Film eindrücklich, was im Kopf eines an Demenz erkrankten Menschen vorgeht. Wichtige Dinge werden erinnert, Unwichtiges vergessen. Wichtig schien Mrs. Thatcher ihr Mann Dennis. Immer wieder gleiten die Erinnerungen bruchstückhaft zu ihm zurück, sei es im privaten, sei es im politischen Bereich. Er schien in ihrem Leben eine immanent herausragende Rolle gespielt zu haben, so bedeutend, dass er ihr als Halluzinationen (völlig typisch für ihre Erkrankung!) das Leben schwer macht ... oder vielleicht doch wieder leicht und erträglich? In diesem Zusammenhang von nervigen Geisterszenen zu sprechen hinterlässt bei mir Unverständnis.
Mrs. Thatcher erinnert sich nur ungenau und unzusammenhängend. Mal besser, mal schlechter. Als eine prägende Erfahrung neben ihrem Mann dürfte dabei mit Sicherheit ihre Entscheidung über den Falklandkrieg angesehen werden. Gleichwohl der Hass der eigenen Bevölkerung, ihr Rücktritt. Und so gleiten die Erinnerungen in zugegeben ruhigen, wenig spektakulären Bilden (auch diese Langsamkeit ist wieder typisch für eine Demenz) an der "Eisernen Lady" vorbei. Sie entgleiten ihr. Noch nicht! ... Ich will nicht, dass Du schon gehst! ... Ich will nicht auf einmal ganz allein sein!" Es hilft nichts: Sie gehen.
So steht Mrs. Thatcher letztendlich stellvertretend für die vielen Menschen mit Demenz, deren Leben sich eben grundlegend ändert und wogegen sie nichts tun können. Und sie steht stellvertretend für Menschen, die in ihrer Lebensrückschau vielleicht andere Schwerpunkte sehen, als wir von ihnen erwarten. Aber ich vergaß: Man will das ja eigentlich nicht wissen.
Wer also einen Film über das politische Leben von Margaret Thatcher sehen will, der lasse die Finger hiervon. Wer aber einen Film über das Leben sehen will, das Leben mit einer Krankheit, der findet hier, nicht zuletzt wegen einer unglaublichen Meryl Streep, eine grandioses Lehrstück im Hinblick auf die persönliche Gewichtung eigener Lebenserfahrungen. Mich berührt das, mir macht das Angst.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unter den Erwartungen 11. November 2012
Von Sheldon
Format:DVD
Gerne hätte ich mehr über M. Thatcher erfahren. Dies war leider überhaupt nicht der Fall. Ein wenig Werdegang, der eine oder andere Zwischenfall in ihrer Regierungszeit, das wars auch schon. Der Film zieht sich dahin, man erhält keine tieferen Einblicke in das Schaffen der Eisernen Lady. Schade um die vertane Chance. Einzig M. Streep glänzt in ihrer Rolle.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Als eisern 29. Oktober 2012
Von Jogu TOP 1000 REZENSENT
Format:DVD
galt sie, die erste weibliche Premieministerin in einem westlichen Land. Dieser Film zeigt NICHT wie ich zuerst erwartet hatte, eine einigermaßen vollständige (politische) Biographie oder eine filmische Dokumentation ihres wirkens. Der Film zeigt Ausschnitte aus MTs Leben, und Ausschnitte ihres politischen Handelns. Im Vordergrund steht aber das Leben der MT als Greisin, als Seniorin. Es ist ein Melodram, das zeigt, wie Thatcher immer weiter in die Verwirrtheit aufgrund ihrer Demenz gleitet. Ihrer Erinnerungen verweben sich dann ganz typisch mit tatsächlichem, aktuellen Geschehen. Auch das Langzeitgedächtnis bleibt auf Dauer nicht völlig verschont.

Ob man dem Thatcherismus etwas abgewinnen kann oder nicht: Meryl Streep macht auch in diesem Film einen großartigen Job wie ich finde. Der Film mag auch eine Idee davon vermitteln, wie die eiserne Lady wurde wie sie war. "Hart" in einer männerdominierten Welt, die gezeigte Emotionen dazu nutzt, das konkurrierende Gegenüber wegzubeissen. Gerade eine Frau, die sich da durchsetzen wollte und immerhin ca. 11 Jahre durchgesetzt hat, musste eine gewisse Härte mitbringen und eine gewisse "Kälte" entwickeln.

Ich hatte vom Film mehr, anderes erwartet. Deutlich zu kurz gekommen sind mir z.B. die Darstellung, wie schwierig die damaligen Lebensverhältnisse der Menschen waren. Gezeigt wurde meist nur die Reaktion der Bevölkerung auf die Regierungstätigkeit. Auch das - dem vernehmen nach - angespannte Verhältnis zur Queen wurde nicht oder kaum thematisiert.

Der Film ist die Beschreibung des persönlichen Demenzdramas von Marghret Thatcher. Sehenswert in dieser Hinsicht auf jeden Fall. Als politischer Film hätte ich allerdings mehr, sogar vielmehr erwartet.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen ein Film der unter die Haut geht
so schwer wie es Meryl Streep als ultra-linke auch fiel, sie spielt Frau Thatcher mit viel Respekt & Feingefühl.
Zu Recht Oskarprämiert.
Vor 28 Tagen von Marcus Jopke veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Tolle Meryl Streep, grauenerregend langweilige und nichtssagende...
"Die eiserne Lady" kommt ähnlich daher wie "Die Queen" mit Helen Mirren. Beide erzählen nur einen kurzen und unbedeutenden Moment aus dem Leben ihrer Protagonistinnen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Sirius-sx veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Long livs the "Boss"
Was soll man dazu noch schreiben? Außer das sie es uns allen wieder mal gezeigt hat was sie kann und was echte Kunst ist! Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Michael-Anthony-ormando veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sensationelle Leistung einer Oscar-Gewinnerin
Vor wenigen Tagen starb die wohl umstrittenste britische Politikerin des 20. Jahrhunderts. Als erste weibliche Person war Margret Thatcher von 1979-1991 Premierministerin des... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Jens Henschel veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Fünf Sterne!
Meryl Streep in ihrer besten Rolle,als Demenzkranke unterhält sie sich mit ihrem verstorbenen Mann,und in Rückblenden wird ihre grandiose Politikerkarriere... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Holly Hood veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Die Eiserne Lady .
Titel die Eiserne Lady . Die eiserne Lady ist ein guter Film . Spiegelt die Politische lage dieser Zeit wieder . Meryl Streep ist nicht zu Toppen . Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Nickels Johnny veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen I'd like to thank the Academy
Mit 17 Oscar-Nominierungen (darunter drei Siege) gilt Meryl Streep als erfolgreichste und beste
Hollywood-Schauspielerin aller Zeiten. Dagegen gibt es auch nichts sagen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Patrick Koellner veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Themaverfehlung!
Hat meine Erwartung nicht erfüllt. Ich habe mir einen konsequenten Werdegang und Aufstieg als Politikerin und stationen als First Lady gewünscht. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Brigitte Brüderl veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Schwaches Drehbuch, starke Meryl Streep
Finger weg lassen, wenn bei dem Film etwa erwartet wird, die wichtigsten politischen Aktionen der "eisernen Lady" verständlich näher gebracht zu bekommen, die ja ein Teil... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Waldfisch veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Demenz
Meryl Streep spielt wie immer umwerfend gut und schwingt den Film auf zwei Sterne. Ansonsten fand ich den Film mit Verlaub einfach: schlecht. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Hans-Thomas veröffentlicht
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