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Die Eiserne Lady [Blu-ray]


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Produktinformation

  • Darsteller: Meryl Streep, Jim Broadbent, Iain Glen, Richard E. Grant, Nicholas Farrell
  • Regisseur(e): Phyllida Lloyd
  • Format: Widescreen
  • Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: Concorde Video DVD
  • Erscheinungstermin: 19. Juli 2012
  • Produktionsjahr: 2011
  • Spieldauer: 105 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (108 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B007AQ1LFK
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 25.953 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Die Anfänge als Lokalpolitikerin in einem Bezirk Nordlondons sind für Margaret Thatcher schwer. Ihre männlichen Kollegen nehmen sie nicht ernst, erste politische Gehversuche scheitern. Doch dann wird sie 1961 Parlamentssekretärin, ein Posten als Ministerin folgt. 1979 avanciert sie zur ersten weiblichen Ministerpräsidentin Großbritanniens, ein Amt das sie bis 1990 ausführt. An ihrer Seite steht Ehemann Denis, Vater ihrer Zwillinge, Liebhaber, Berater und Stütze. Als sie 1982 Argentinien nach der Besetzung der Falklandinseln den Krieg erklärt, erhöht sich der politische Druck auf ihre Person.

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Eine alte Dame steht etwas verloren in einem kleinen Laden, um Milch zu kaufen. Sie wirkt etwas deplaziert, fast wie aus der Zeit gefallen, als wäre dies nicht mehr ihre Welt. Und in der Tat ist das England des 21. Jahrhunderts nicht mehr die Welt der Margaret Thatcher, die als erste Frau von 1975 bis 1990 Führerin der Konservativen Partei sowie von 1979 bis 1990 die erste weibliche Premierministerin Großbritanniens und damit eine der mächtigsten Frauen der Welt war. Als Tochter eines Kolonialwarenhändlers, der gleichzeitig auch das Bürgermeisteramt innehatte, kommt Thatcher schon in jungen Jahren in Berührung mit Politik und begibt sich nach ihren Studium in Oxford auf den Weg durch das politische Establishment, der sie schließlich bis an die Spitze des Landes führt.

Der Film, als intimes Kammerspiel inszeniert, gibt einen biografischen Abriss auf Thatchers Leben, indem er auf wesentliche Episoden ihres Werdegangs zurückblickt. Thatcher selbst, seit einigen Jahren an Demenz erkrankt, zeigt der Film als liebenswerte, wenn auch leicht schrullige alte Dame, die Zwiegespräche mit ihrem verstorbenen Mann Denis führt und sich an Begebenheiten aus ihrer Vergangenheit erinnert. Regisseurin Phyllida Lloyd musste sich deswegen einige Vorwürfe gefallen lassen, Thatcher zu unkritisch gezeigt zu haben: Thatchers politischen Wirken spielt nur am Rande eine Rolle und wird einzig und allein aus ihrer sehr persönlich gehaltenen Perspektive heraus gezeigt. Sie muss sich in einer von Männern dominierten Welt behaupten und sich auch innerhalb ihrer eigenen Partei ihre Führungsposition hart erkämpfen. Doch auch Macht und Einfluss haben ihren Preis.

Die eiserne Lady ist eine One-Woman-Show: Meryl Streep verschmilzt in einer bravourösen, zurecht mit dem Oscar ausgezeichneten schauspielerischen Leistung vollständig mit der von ihr dargestellten Persönlichkeit. Kostüm- und Maskenbildner haben ganze Arbeit geleistet, aber es ist Streeps brillantes Spiel, dass die britische Ex-Premierministerin zurück auf die große Bühne des Lebens holt. Es ist nach Mamma Mia! Streeps zweiter gemeinsamer Film mit Regisseurin Phyllida Lloyd, ganz eindeutig der Hauptdarstellerin auf den Leib geschrieben. Dem Damentrio – Drehbuchautorin Abi Morgan ist die Dritte im Bunde – gelingt es, den Menschen hinter der Politikerin sichtbar zu machen: Ein sehr intimes und persönliches Porträt einer außergewöhnlichen Frau, die – politische Einstellung hin oder her – auf einen eindrucksvollen Lebensweg zurückblicken kann. -- Ellen Große -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: DVD .

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

65 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thorsten Müller am 12. September 2012
Format: DVD
Es ist ja beruhigend, dass hier so vielen Rezensenten das politische Wirken der Margaret Thatcher lebhaft in Erinnerung geblieben ist und man nicht verschont davon bleibt, die näheren Zusammenhänge hier auch noch dargelegt zu bekommen. Aber wenn man doch schon alles über Mrs. Thatcher weiß, fragt sich: Warum ein solcher Film?
Den wenigsten dürfte wirklich bewusst sein, dass Mrs. Thatcher an der Alzheimer Demenz erkrankt ist ... aber ich vergaß: so etwas möchte man natürlich eigentlich überhaupt nicht wissen.
Aber genau hierum geht es doch in diesem Film! Er schildert das gegenwärtige Leben der ehemaligen englischen Premierministerin von Großbritannien - oder besser gesagt: das von vor 5-6 Jahren. Damit zeigt der Film eindrücklich, was im Kopf eines an Demenz erkrankten Menschen vorgeht. Wichtige Dinge werden erinnert, Unwichtiges vergessen. Wichtig schien Mrs. Thatcher ihr Mann Dennis. Immer wieder gleiten die Erinnerungen bruchstückhaft zu ihm zurück, sei es im privaten, sei es im politischen Bereich. Er schien in ihrem Leben eine immanent herausragende Rolle gespielt zu haben, so bedeutend, dass er ihr als Halluzinationen (völlig typisch für ihre Erkrankung!) das Leben schwer macht ... oder vielleicht doch wieder leicht und erträglich? In diesem Zusammenhang von nervigen Geisterszenen zu sprechen hinterlässt bei mir Unverständnis.
Mrs. Thatcher erinnert sich nur ungenau und unzusammenhängend. Mal besser, mal schlechter. Als eine prägende Erfahrung neben ihrem Mann dürfte dabei mit Sicherheit ihre Entscheidung über den Falklandkrieg angesehen werden. Gleichwohl der Hass der eigenen Bevölkerung, ihr Rücktritt.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sheldon am 11. November 2012
Format: DVD
Gerne hätte ich mehr über M. Thatcher erfahren. Dies war leider überhaupt nicht der Fall. Ein wenig Werdegang, der eine oder andere Zwischenfall in ihrer Regierungszeit, das wars auch schon. Der Film zieht sich dahin, man erhält keine tieferen Einblicke in das Schaffen der Eisernen Lady. Schade um die vertane Chance. Einzig M. Streep glänzt in ihrer Rolle.
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jogu TOP 1000 REZENSENT am 29. Oktober 2012
Format: DVD
galt sie, die erste weibliche Premieministerin in einem westlichen Land. Dieser Film zeigt NICHT wie ich zuerst erwartet hatte, eine einigermaßen vollständige (politische) Biographie oder eine filmische Dokumentation ihres wirkens. Der Film zeigt Ausschnitte aus MTs Leben, und Ausschnitte ihres politischen Handelns. Im Vordergrund steht aber das Leben der MT als Greisin, als Seniorin. Es ist ein Melodram, das zeigt, wie Thatcher immer weiter in die Verwirrtheit aufgrund ihrer Demenz gleitet. Ihrer Erinnerungen verweben sich dann ganz typisch mit tatsächlichem, aktuellen Geschehen. Auch das Langzeitgedächtnis bleibt auf Dauer nicht völlig verschont.

Ob man dem Thatcherismus etwas abgewinnen kann oder nicht: Meryl Streep macht auch in diesem Film einen großartigen Job wie ich finde. Der Film mag auch eine Idee davon vermitteln, wie die eiserne Lady wurde wie sie war. "Hart" in einer männerdominierten Welt, die gezeigte Emotionen dazu nutzt, das konkurrierende Gegenüber wegzubeissen. Gerade eine Frau, die sich da durchsetzen wollte und immerhin ca. 11 Jahre durchgesetzt hat, musste eine gewisse Härte mitbringen und eine gewisse "Kälte" entwickeln.

Ich hatte vom Film mehr, anderes erwartet. Deutlich zu kurz gekommen sind mir z.B. die Darstellung, wie schwierig die damaligen Lebensverhältnisse der Menschen waren. Gezeigt wurde meist nur die Reaktion der Bevölkerung auf die Regierungstätigkeit. Auch das - dem vernehmen nach - angespannte Verhältnis zur Queen wurde nicht oder kaum thematisiert.

Der Film ist die Beschreibung des persönlichen Demenzdramas von Marghret Thatcher. Sehenswert in dieser Hinsicht auf jeden Fall. Als politischer Film hätte ich allerdings mehr, sogar vielmehr erwartet.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sonja Langbehn am 16. Oktober 2014
Format: Blu-ray
Was heißt denn man erfährt nichts über sie?
Das kann ich nicht bestätigen.
Ich liebe die Geschichte solcher Frauen
Alleine die Antwort auf den Heiratantrag ihres Mannes gibt mir ein klares Bild über eine starke Frau.
Auch der "Sicht eine dementen Greisin" kann ich einiges entnehmen.
An solche geschichten sollten wir uns langsam gewöhnen.
Für mich war der Film eine Bereicherung!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von C.M. am 23. April 2014
Format: Amazon Instant Video Verifizierter Kauf
Der Film schildert die eindrucksvolle Lebensgeschichte der "eisernen Lady". Der Film ist auch wegen der detaillierten Darstellung des zeitgeschichtlichen Kontexts in Großbritannien sehr empfehlenswert.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sirius-sx am 19. April 2013
Format: Blu-ray
"Die eiserne Lady" kommt ähnlich daher wie "Die Queen" mit Helen Mirren. Beide erzählen nur einen kurzen und unbedeutenden Moment aus dem Leben ihrer Protagonistinnen. Wo "Die Queen" aber wenigstens etwas unterhalten konnte, langweilt "Die eiserne Lady" trotz relativ kurzer Laufzeit ohne Ende. Den ganzen Film hindurch sieht man sie halluzinierend, alt und dappig durchs Haus schlendern. Gelegentlich wird dies durch Rückblenden unterbrochen. Wer glaubt dadurch etwas über Thatcher, ihren Aufstieg und ihr Regiment zu erfahren, liegt falsch. Man bekommt lediglich Bruchstücke, mit denen ein Nicht-Thatcher-Kundiger, so wie ich, kaum etwas anfangen kann. Erst nach dem Film habe ich mich über sie schlau gemacht und war mittelschwer entsetzt, dass fast nichts davon im Film Ansprache fand.

Ich hatte mir zu Anfang eine Art Biographie vorgestellt, die ihr Leben von Anfang bis Ende beleuchtet. Jeder, der biographische Hollywoodfilme kennt, weiß wie flott und/oder spannend so etwas inszeniert werden kann. Selbst der fast doppelt so lange "Ghandi" weiß kurzweiliger zu fesseln.
Mit einer Nicht-Biographie kann ich leben, denn "The King's Speech" erzählt auch nur einen kleinen Abschnitt, ist aber um WELTEN besser und spannender als "Die eiserne Lady"!
Schade um die, wie immer, grandiose Darstellung Meryl Streeps. Sie rettet den Film vor der völligen Katastrophe. Ich bin kein Fan von ihr, aber sie spielt phantastisch. Und ohne sie hätte ich nach einer halben Stunde abgeschaltet.

Was bleibt sonst noch zu sagen? Bild und Ton der Blu Ray sind gut, da gibt es nichts zu meckern. Der Film selbst ist bis auf Meryl Streep, wegen der ich zwei Sterne statt einen Stern vergeben habe, ein Reinfall. Er langweilt und sagt nichts aus.
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