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Eisenvogel: Drei Frauen aus Tibet - Die Geschichte meiner Familie [Gebundene Ausgabe]

Yangzom Brauen
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

7. September 2009
Eine authentische Familiensaga

Von den 20er Jahren bis heute: Fast ein ganzes Jahrhundert umspannt diese Geschichte dreier Frauen, die zugleich die Geschichte Tibets ist. Machtpolitik und Gewalt haben die Nonne Kunsang aus der klösterlichen Abgeschiedenheit in der kargen Bergwelt Tibets vertrieben- heute kämpft ihre Enkelin Yangzom für die Heimat ihrer Mutter und Großmutter.

Sie hatten nur den einen, ganz schlichten Wunsch: ein Leben im Einklang mit der Natur und der Tradition des Landes zu führen. Doch es war ihnen nicht vergönnt. Machtpolitik und Gewalt brachen in die Abgeschiedenheit der Berge Tibets ein ...
Von drei Frauen erzählt Yangzom Brauen: von ihrer Großmutter Kunsang, von ihrer Mutter Sonam und von ihrem eigenen Weg. Sie erzählt von drei Generationen, vom Verlust der Heimat, von Verfolgung und Angst, vom Sterben und der Trauer- und von dem Willen, sich gegen alle Widerstände zu behaupten. Es ist die Geschichte ihrer Familie und zugleich die Geschichte einer Welt im Umbruch, in der ein einzelnes Leben so wenig gilt wie das Los eines ganzen Volkes. Die berührende Geschichte eines Lebens zwischen den Welten, das doch ganz bei sich ist.
Dazu bestimmt, frei zu sein- die faszinierende Geschichte dreier Frauen, die sich ihrem Schicksal nie gefügt haben.


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (7. September 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453164040
  • ISBN-13: 978-3453164048
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,4 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 171.369 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Diese tibetische Familiengeschichte ist so bewegend, dass sie uns Kummer vergessen machen kann, während wir sie lesen." (Brigitte )

Über den Autor

Yangzom Brauen, 1980 in der Schweiz geboren, pendelt heute als Model und Schauspielerin zwischen Hollywood, New York, Berlin und Zürich. Sie engagiert sich ehrenamtlich für ein freies Tibet.

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Kundenrezensionen

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37 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rundum überzeugend 18. September 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses autobiografische Buch habe ich sehr gerne und mit Gewinn gelesen. Der Titel und der familiäre Hintergrund lassen erwarten, hier würden altbekannte Klischees über die ach so spirituellen Tibeter wiederholt und deren Unterdrückung durch die ach so bösen Chinesen bejammert. Doch davon ist hier nicht die Rede.
Yangzom Brauen beschreibt genau und gut nachvollziehbar, was es heisst, als Kind einer tibetischen Mutter und eines schwerizerischen Vaters mitten in Europa aufzuwachen. Die Liebesgeschichte ihrer Eltern, die sich in Nordindien kennenlernten, ist hinreissend, und die Lebensgeschichte ihrer Grossmutter, welche als Nonne mit ihrer Tochter aus Tibet flüchtete, rührt ans Herz.
Obwohl sich Yangzom Brauen unerschrocken für den Freiheitskampf des tibetischen Volkes engagiert, scheut sie sich nicht Missstände im alten, feudalen Tibet, unter denen ihre Grossmutter teils heute noch leidet, zu benennen. Die Grossmutter betet und meditiert täglich mehrere Stunden, die Enkeltochter pendelt zwischen Berlin, New York und Bern und steht vor der Kamera in Hollywood - drei Generationen im Herzen verbunden!
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von A. Zanker TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Die neunundzwanzigjährige halb Tibeterin, halb Schweizerin, Yangzom Brauen, hat eine Mischung aus Familienportrait, "Abenteuerroman", Tatsachenbericht, Erinnerungsgeschichte, ein Stück tibetische Vergangenheit versucht festzuhalten, einem inneren Impuls folgend, den sie am 10. März 2008 haben sollte, wo tibetische Mönche am Stadtrand von Lahsa zu einer friedlichen Demonstration aufriefen, um an den Tibeteraufstand von 1959 zu erinnern.

Das Buch von Yangzom Brauen, ist ein Frauenroman, der über drei Generationen geht, der sowohl eine politische Note hat, als auch eine spirituelle, was den Buddhismus anbelangt, sicherlich auch eine Aufforderung an die Öffentlichkeit, nämlich in der Rolle der Präsidentin der Vereins "Tibeter Jugend in Europa", das sie inne hat, vielleicht eine Art Zeichen zu setzen, nachdem sie schon 2008 in Moskau gegen die Vergabe der olympischen Sommerspiele in China demonstriert hat und festgenommen wurde.

Der grösste und sicherlich auch der gehaltvollste Teil des Buches handelt von Kungsam Wangmo, (Mola) der Grossmutter, der jungen Autorin, die heute 89-jährig in Bern lebt, leider nur wenig deutsch spricht, und dadurch zumindest was die öffentlichen Auftritte anbelangt, ein wenig ausgeschlossen wirkt.

Erzählt wird die Zeit in Tibet, der Alltag, wir bekommen einen Einblick in das einfache tibetische Leben und Ritualen etwa des "Powa-Rituals", das bei unmittelbar Verstorbenen durchgeführt wird, die Veränderungen durch die Besetzung China's, die Klassenunterschiede, die buddhistische Praxis, der Mentalität in Tibet, gesellschaftlichen Normen, "Im alten Tibet stellten Kinder Erwachsenen keine Fragen, und Erwachsene erklärten Kindern wenig", von dem Glauben an die Götter, "Die einfachen Tibeter verehrten ihre Hausgötter, Zeltgötter und Herdgötter, sie fürchteten die umherirrenden Seelen der Verstorbenen, die Wassergeister, Erdgeister und Quellnixen", ihre Ehe, um's Überleben, und ihrer dramatischen Flucht nach Indien, angesichts der zunehmenden Unterdrückung seitens China, einem wochenlangen strapaziösen Fussmarsches durch das Himalaya-Gebirge, der unter anstrengensten Verhältnissen und grössten Entbehrungen und Verlusten mit einem tiefen Überlebenswillen beschrieben wird, wo die kleine Sonam, der Tochter Mola's, eine dramatische Flucht miterlebt, die ihr Leben prägen sollte und spannender nicht beschrieben werden könnte.

Durch das Kennenlernen des schweizer Etnologen Martin Brauen und Sonam in Indien, sollte sich irgendwann die Prophezeiung bewahrheiten: "Wenn der Eisenvogel fliegt und die Pferde auf Rädern rollen, dann wird das Volk der Tibeter wie die Ameisen über die ganze Welt verstreut, und die buddhistische Lehre wird das Land des roten Mannes erreichen".

Im Grunde lebt dieses Buch, aus den Erinnerungen von Mola. Hätte sie sich nicht von ihrer Enkelin überreden lassen, ihre Erinnerungen wieder auftauchen zu lassen, wäre dieses Buch wohl nicht entstanden. Eine buddhistische Nonne, die es nicht für notwendig findet, über ihre Vergangenheit zu reden. Die Hoffnung dadurch etwas für ihr Land im Exil tun zu können, motivierten sie, den Fragen ihrer Enkelin Yangzom Auskunft zu geben.

Sicherlich ein Schwachpunkt an dem Buch, über die eigene Jugend der Autorin zu schreiben, und eine Art Familienportrait aufzublättern, als eine Art "Jugendprosa" wo es für mich schon leichte Züge der Langeweile und Alltäglichem Schreiben annahm, wo es uninteressant wurde, vielleicht auch nicht unbedingt passend, ich denke, das ist etwas, wo auch noch andere Leser sich stören werden. Auch wenn keine literarisch anspruchsvolle Sprache an den Tag gelegt wird, so haben wir wenigstens eine natürliche und ehrliche gehaltene Sprache vor Augen, die auf andere Weise ihre Wirkung tut.

Fazit: Wenn man mal von der übertriebenen Public Relations-Kampagne absieht die auch nerven kann, denn plötzlich sieht man Yangzom Brauen in sämtlichen Fernsehsendern und schweizer Buchmagazinen, dass es einem schon fast zuviel werden könnte und den Geschmack des "Herumtingelns" annimmt.

So hat doch eine alte Frau aus einem fernen Tibet, das wir uns hier im Westen gar nicht wirklich vorstellen können, etwas von ihrem Leben mit uns geteilt, und wenn sie vielleicht auch nicht alle Geheimnisse mit uns als Leser geteilt hat, so spürt man trotz allem die Kostbarkeit ihres Lebens, ihres Glaubens und ihrer Bestimmung, da bleibt einem nur noch der Wunsch für diese so für mich aussergewöhnliche buddhistische Nonne, dass vielleicht sogar ihr Wunsch (ihr Letzter) in Tibet sterben zu können, in Erfüllung gehen möge.

Auch wenn es mich wenig interessierte, was die junge Autorin in pubertären Zeiten, ihrer Modell und Castings-Karierre erlebt und geschildert hat, (gehört ev. ein separates Buch) so hat umso mehr die berührende Lebensgeschichte einer einfachen alten Nonne einen umso höheren Berührungsgehalt, der mich zutiefst berührt hat.
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29 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider nur ein Bestseller 15. Oktober 2009
Von Karl-Heinz Heidtmann TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Gewiss, erzählte Geschichte kann spannend sein. Das haben andere Autoren und deren Familiengeschichte immer wieder bewiesen. Sicher, Tibet ist weiterhin ein spannendes Thema. Dann handelt das Buch zudem noch von drei Frauen aus Tibet. Und zu guter Letzt ist die Enkelin / Autorin arrivierte junge Schauspielerin: Dieser Mix hat die Ingredienzien zum Bestseller.

Das, was Yangzom Brauen in diesem Buch zusammengestellt hat, ist die Geschichte ihrer tibetanischen Familie, insbesondere ihrer Großmutter (der tibetanischen Nonne) Kunsang und ihrer Mutter Sonam, die später den Schweizer Ethnologen Martin Brauen heiratet.

Das hätte insgesamt ein interessantes Unterfangen sein können. Und ohne Zweifel erfährt der Leser einiges über das weithin unbekannte Tibet und die systematische Zerstörung dieser Kultur durch die Chinesen. Dass in dieser tibetanischen Gesellschaft nicht alles eitel Sonnenschein war, kommt am Rande auch vor, wenn Yangzom Brauen zum Beispiel über adelige tibetanische Familien schreibt oder die erbärmlichen Lebensumstände am Rande der Existenz beschreibt. Das Leben im Einklang mit der Natur und tiefem Glauben muss eben nicht immer erstrebenswert sein - das wird im Westen gerne idealisiert.

Die 400 Seiten haben besonders in der zweiten Hälfte eindeutig Längen. Die Geschichte der Großmutter und Mutter in Tibet und hernach im indischen Exil beschrieben wird, gehören eindeutig zu den die interessanten Teilen des Buches. Der westliche Werdegang von Enkelin, der Schauspielerin Yangzom Brauen, ist hier hingegen aus meiner Sicht wenig interessant und fehl am Platze.

Allerdings wirkt das ganze Unterfangen schriftstellerisch oftmals recht unbeholfen. Man muss als Leser sich dabei schon für den Informationsgewinn durch dieses Buch entscheiden und vom literarischen Anspruch absehen, will man dem Werk schlussendlich etwas abgewinnen können. Kurzum: Wer also große Literatur erhofft, wird enttäuscht, wer einen Einblick in die tibetanische Kultur erhalten möchte, wird hier durchaus fündig.

Am Ende bleibt immer mehr der Geschmack eines eher mediokren Buches, das durch geschicktes Product Placement, bei dem die drei Frauen (dem Zuschauer konnte die Großmutter schon leid tun, die - nicht nur mangels Sprachverständnis - offenbar keinerlei Bezug zu einer solchen Veranstaltung hatte) auch durch verschiedene Talk Shows tingelten, künstlich in den Markt gedrückt wurde.

Die drängendste Frage aber ist: Wo war das Lektorat?
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen top Buch
das Buch besticht durch die Schilderungen die Erfahrungen der Großmutter. Sehr sehr lesenswert, wer sich mit Tibet und den werten fremder Religionen auseinandersetzten... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Irmgard Dittrich veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Spannende und außergewöhnliche Familiengeschichte...
Ich habe das Buch für den Urlaub geliehen und habe es fast in einem Rutsch durchgelesen - zum Glück hab ich die zT sehr negativen Kritiken erst jetzt gelesen, sonst... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Heidemarie Becker veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen jammern auf hohem Niveau
Die Autorin nennt sich Tibeterin, Schweizerin, Berlinerin usw. wie `s ihr grade gelegen kommt.Unterdrückung herrscht auf der ganzen Welt und wenn diese Person für ihr "... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Februar 2011 von sabine Hoffmann
5.0 von 5 Sternen Ein wunderbares Buch
Wer sich auf persönlich erlebte Geschichte im immer noch geheimnisvollen Tibet einlassen will, wird in diesem Buch vieles Interessante erfahren. Sehr spannend geschrieben.
Veröffentlicht am 7. Dezember 2010 von chiara
5.0 von 5 Sternen sehr berührend!
Ich war sehr beeindruckt von diesem Buch! Tibet und der Buddhismus interessieren mich schon seit langer Zeit und ich habe viel Literatur zu diesen Themen gelesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. April 2010 von Mag Doris Reichelt
4.0 von 5 Sternen Eine Biographie voller Wunder
Das Leben der Großmutter und Mutter von Yangzom ist eine Art Wunder, angefangen von der Flucht aus Tibet, über harte Jahre in Indien als Ausländer und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Februar 2010 von Freizeitsportlerin
5.0 von 5 Sternen Sehr berührendes Buch
Dieses Buch ist mit Herz und mit Liebe geschrieben. Es ist ein Zeugnis von gegenseitigem Vertrauen, Bindungen und Loyalität innerhalb von 3 Generationen und ein Plädoyer... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Januar 2010 von Arabella
5.0 von 5 Sternen sehr gutes Buch, sehr bewegent, sehr interessant
Wer sich für Tibet und seine Religion interessiert wird dieses Buch fesseln... In 4 Tagen schafft man diese Familiengeschichte mit Spannung durchzulesen....
Veröffentlicht am 4. November 2009 von Manola
5.0 von 5 Sternen mitreissendes Buch
Ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legt bis man es durch hat
Veröffentlicht am 22. Oktober 2009 von Ulrike Müller
5.0 von 5 Sternen ein wunderbares Buch
Ich habe die drei Damen in einer Talkshow gesehen und war fasziniert, besonders
von der Grossmutter. Sie strahlte eine solche Zufriedenheit und innere Ruhe aus. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Oktober 2009 von Brigitte Kalkowsky
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