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Eisenbahner gegen Hitler: Widerstand und Verfolgung bei der Reichsbahn 1933-1945
 
 
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Eisenbahner gegen Hitler: Widerstand und Verfolgung bei der Reichsbahn 1933-1945 [Gebundene Ausgabe]

Alfred Gottwaldt
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Eisenbahner gegen Hitler: Widerstand und Verfolgung bei der Reichsbahn 1933-1945 + Die Judendeportationen aus dem deutschen Reich von 1941-1945 + Die Reichsbahn und die Juden 1933-1939: Antisemitismus bei der Eisenbahn in der Vorkriegszeit
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: MARIXVERLAG; Auflage: 1., Neuerscheinung (15. Juli 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3865392040
  • ISBN-13: 978-3865392046
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 14,8 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 349.061 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Der Autor hat sich verdienstvoll eines Themas angenommen, das bisher sehr wenig behandelt wurde. Dabei konnten viele Details aus veröffentlichtem und unveröffentlichtem Material zusammengetragen, lokal- und regionalgeschichtliche Bezüge hergestellt werden. (...) Äußerst hilfreich ist das Personenregister, das dem Leser ermöglicht, der Vielzahl der beteiligten Personen nachzugehen." --Einsicht. Bulletin des Fritz Bauer Instituts März 2010

Kurzbeschreibung

Die Funktion der Reichsbahn in Eroberungskrieg und Judenmord gehört zu den Schattenseiten der deutschen Technikgeschichte zwischen 1933 und 1945. Doch es gab unter einer Million deutscher Eisenbahner immer auch Männer, die ihren Eigensinn behielten und widerstanden: Durch den Druck von Flugblättern, durch Hilfe für Verfolgte, durch Weitergabe geheimer Informationen und sogar durch Sabotage. Viele von ihnen wurden ertappt und hingerichtet. Der Band stellt erstmals Hunderte von Namen aus dem Widerstand bei der Deutschen Reichsbahn zusammen. In 25 biografischen Einzelstudien werden zudem die Lebensläufe von bekannten wie von unbekannten Gewerkschaftern, Sozialdemokraten, Kommunisten und engagierten Christen bei der Staatsbahn exemplarisch beschrieben. Ihre Taten waren höchst unterschiedlich und wurden mit Zuchthaus oder Fallbeil geahndet.

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein wichtiger Anfang 6. Januar 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Die Rolle der Reichsbahn im Nationalsozialismus ist in den vergangenen Jahren stärker in den Fokus gerückt. Dabei ist ein öffentliches Urteil entstanden, das sich ' zugespitzt ' so zusammenfassen lässt: Kein Holocaust ohne die Reichsbahn. Widerstand? Fehlanzeige. Räder rollten, weil sie mussten; die Lokführer blickten nach vorne, nicht auf die Viehwaggons hinter ihnen.

Gewiss: Die Reichsbahn war Teil des Nazi-Machtapparats und Hunderttausende Reichsbahner waren funktionierende Rädchen im Getriebe. Das Verdienst des Forschungsprojektes, das in diesem Buch dargestellt wird, ist aber, dieses festgefügte Bild ein Stück weit zu revidieren. Die Autoren präsentieren 25 Biografien von Eisenbahnern, die zeigen, dass es Möglichkeiten des Widerstandes oder zumindest des Nicht-Mitmachens auch bei der Reichsbahn gab.

Das war nicht immer spektakulär. Da wurden z.B. illegale Schriften verfasst und verbreitet (gerade für Kurierdienste waren Reichsbahner die idealen Akteure!). Hauptanliegen vieler Eisenbahner, vor allem der in die Illegalität getriebenen Gewerkschafter, war die Vorbereitung auf 'die Zeit danach'. Es gab aber, kaum bekannt, im südwestdeutschen Raum Pläne für einen Eisenbahnerstreik, der zum Nukleus eines Generalstreiks hätte werden sollen. Wohl gab es auch gezielte Verzögerungen des Betriebsablaufes oder gar Sabotageakte. Oder es wurde Zwangsarbeitern Essen zugeschoben. Auch solche 'kleinen' Widerstandsaktionen brachten ein wenig Licht in das Dunkel der Barbarei, sie erforderten Mut und hatten, wenn sie entdeckt wurden, brutale Konsequenzen.

Das Buch 'Eisenbahner gegen Hitler' ist keine Schlussbetrachtung des Themas, sondern ein Auftakt. Es zeigt, dass es selbst in der historiografisch scheinbar vollständig ausgeleuchteten Epoche des Nationalsozialismus noch einiges zu entdecken gibt.
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