Produktinformation
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| Disk: 1 | |||
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| 1. Polarstern | |||
| 2. Herz Steh Still | |||
| 3. Willkommen Im Nichts | |||
| 4. Schwarze Witwe | |||
| 5. Ruhe (Instrumental) | |||
| 6. Angst? | |||
| 7. Fanatica | |||
| 8. Taub - stumm | |||
| 9. Dornentanz | |||
| 10. Hoffnung (Instrumental) | |||
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| Disk: 2 | |||
| 1. Schattenreich (Aufzeichnung Mit Eisbrecher) (DVD) | |||
| 2. Schattenreich (Sendung Mit Eisbrecher Making Of) (DVD) | |||
| 3. Pictures (DVD) | |||
| 4. Studiointerview Mit Eisbrecher (DVD) | |||
Stilistisch bewegt sich das Duo im Fahrwasser seiner ehemaligen Kollegen und fügt sich neben Gruppen wie Rammstein und Konsorten im Lager der Neuen-Deutschen-Härte ein, verziert seine Kompositionen jedoch verstärkt mit elektronischen Einlagen und poppigen Gothic-Ausflügen. Zwar ist die Produktion von Eisbrecher recht fett und gewaltig ausgefallen, wirkt allerdings etwas kalt und steril, was den Stücken einen recht leblosen und blassen Charakter verleiht. Auch die deutschen Texte sind eher bieder und platt ausgefallen.
Trotzdem ist den Herren Wesselsky und Pix mit Eisbrecher ein ganz ordentlicher Einstand gelungen, der neben viel Licht allerdings auch einige Schatten aufwirft. Die Aufmachung im sensationellen Digipack und die beiliegende Bonus-DVD bieten einen zusätzlichen Kaufanreiz. Summa summarum macht das ein ganz nettes Album, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Freunde von Megaherz, sowie EBM- und Gothic-Anhänger können hier eigentlich fast bedenkenlos zuschlagen. Unentschlossenen empfehlen sich als Anspieltipps der starke Opener "Herz steht still" sowie das hitverdächtige "Schwarze Witwe". --Armin Schäfer
Diese Art an Musik, war meiner Ansicht nach, noch nicht da.
Von Dance Tracks wie Fanatica bis zu wirklich guten und harten Liedern wie Beispielsweise "Angst" oder "Willkommen im Nichts" findet man alles auf dieser Platte, entsprechend kantig wirkt sie und mag daher wahrscheinlich beim ersten Mal hören auch eine entsprechend harte Kost sein.
Da viele versuchen Parallelen zu Megaherz aufzubauen - die gibts, musikalisch gesehen, eigentlich nicht wirklich, es sei denn man kennt die Noel Remixe der alten Megaherz Lieder dann weiß man was man sich ca. von Eisbrecher erwarten kann.
Ansonsten ist dies ein völlig neues Projekt der Beiden alten Herzen, wer ein Fan von Alexx Stimme ist sollte sich dieses Album zulegen, alle Anderen sollten es lieber vielleicht einmal in einem Plattengeschäft Probehören bevor sie es dann kaufen.
Grundsätzlich ist die Musik sehr basslastig, was mich doch etwas erstaunte,
die Gitarren sind oft recht zurückhaltend und spielen zusammen mit elektro Effekten
die Melodiestimme. Die Eisbrecher Scheibe scheint mir deswegen sehr gut tanzbar,
man fühlt sich teilweise leicht an das erste Tanzwut Album errinnert,
das teils mit einem ähnlich aggressiven Bass-Drive aufwartet.
Nie jedoch scheinen die Tracks langweilig oder eintönig, gerade im Gegenteil
schaffte es Noel Pix ausgezeichnet, Spannung aufzubauen, die Tracks lebhaft
zu gestalten und Kontraste zu setzen.
Auch sehr detailreich kommen die eisigen Klänge daher, Abnutzung ? Fehlanzeige,
ich denke man kann die Platte getrost einige Monate rotieren lassen, und man
wird weiterhin immer neue Details heraushören können, ein Chor von Mönchen,
Streicher, Operngesang, fantasievoll und geschickt eingewoben.
Nicht zuletzt natürlich ist die Stimme von Alexx zu erwähnen die emotional
singend, sprechend und schreiend Atmosphäre schafft.
Wenn es an die Texte geht, so sind diese zwar durchwegs rhytmisch gelungen
und wirken nie gekünstelt, sind aber im Vergleich zu "Herzwerk II" doch ein
ganzes Stück belangloser, bieten kaum tiefgründig philosophisches wie etwa
das herzwerksche "an deinem Grab", "I.M. Rumpelstilzchen" oder "Glas und Tränen".
Die Texte gehen durchwegs eher in Richtung Weissglut, wenngleich sie die
genialen Sprachbilder hier nicht erreichen können.
Nichtsdestotrotz ein Album dass jeder Metall Fan in seiner Sammlung haben sollte.
Anspieltipps: "Eisbrecher", "Herz steh still" oder die ausgekoppelte Singel "Angst".
die Auskopplung "Fanatica" ist eher nicht Eisbrecher typisch, lockert das Album
aber neben den (schon bei Megaherz) genialen instrumental Tracks angenehm auf.
Fazit:
Musik 9,5/10, Lyrics 6,5/10 => Gesamt 8/10
"eisiger Crossover Metall der sich keiner Sparte zuordnen lässt,
versteht es gefühlvoll Atmosphäre aufzubauen"
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