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Eisblut: Kriminalroman (Christian-Beyer-Reihe, Band 2) Taschenbuch – 1. Juli 2009


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch (1. Juli 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492254039
  • ISBN-13: 978-3492254038
  • Größe und/oder Gewicht: 12 x 2,8 x 19,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 235.589 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

ich wurde zwischen Wäldern, Grubenstollen und Brauereien wurde in St. Ingbert im Saarland geboren. Nach meinem Studium der Orientalistik und Philosophie emigrierte ich 1988 nach Hamburg, wo ich als Journalistin für mehrere Publikumszeitschriften tätig war. Seit 1998 arbeite ich als freie Drehbuchautorin fürs Fernsehen. Mein erster Kriminalroman um Kommissar Beyer, seine bundesweit ermittelnde Soko und die Psychologin Anna Maybach erschien 2006 bei Piper. Inzwischen ist eine kleine Reihe daraus geworden, und einige der Bücher sind inzwischen auch in andere Sprachen übersetzt (ungarisch, türkisch). Zusätzlich erschienen einige Kurzgeschichten wie auch im August 2012 der Thriller "Animus"als e-Book. Ich hoffe, noch sehr viele Beyer-Krimis und Thriller zu schreiben, denn das Schreiben ist für mich weitaus mehr als viel Arbeit, die Freude macht.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Marina Heib, geboren in St. Ingbert/ Saarland, lebt als Schriftstellerin und Drehbuchautorin in Hamburg. Nach ihren Kriminalromanen »Der Bestatter«, (vormals veröffentlicht unter dem Titel: »Weißes Licht«), »Eisblut« und »Tödliches Ritual« und »Puppenspiele« ist »Parasiten« der fünfte Fall für die Sonderermittler um Christian Beyer.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Marina Heib
Eisblut
Kriminalroman

Tag 1: Samstag, 28. Oktober

Schorsch hat einen guten Tag gehabt. Drei Stunden lang konnte er auf dem Jungfernstieg betteln, dann erst haben ihn die Wachmänner der Geschäftsleute vertrieben. Eine schöne Summe ist da zusammengekommen, und er hat sie gut angelegt. Nein, nicht für Essen, das hat er sich aus der Mülltonne bei Burger King in der Mönckebergstraße geholt. Die Kohle hat er in Grundnahrungsmitteln angelegt|: Bier und Korn. Schorsch hat heute Abend einen feinen Zug durch die Gemeinde gemacht. Mit Hansi ist er saufen gewesen, der Hansi hält was aus.
Na ja, nicht so viel wie Schorsch, das kann keiner, und deswegen hat Hansi sich längst bei seiner Kirche verkrochen, da pennt er bis morgen Mittag und pisst sich dabei voll, denkt Schorsch kichernd. Schorsch klettert ungelenk im Offakamp über den Zaun und steigt in den Recyclinghof ein. Seit Wochen löchern ihn seine Kumpels mit der Frage, wo er übernachtet, aber er verrät es ihnen nicht. Sonst kommen sie alle, und er muss seinen Luxus mit ihnen teilen. Dann fliegen sie garantiert bald auf, und er muss verschwinden. Dabei hat er selten so einen guten Platz gehabt. Hier gibt es eine Bretterbude, wo die Leute ihre alten Möbel abstellen. Manchmal hat Schorsch ein richtiges Bettgestell zum Übernachten. Da liegt er dann wie ein heimlicher Fürst und schaut mit seiner Taschenlampe noch ein paar Pornohefte durch, die immer im Altpapier liegen, diskret verschnürt natürlich. Altkleider zum Wechseln und noch gut besohlte Schuhe liegen auch in Hülle und Fülle da. In einer anderen Bude werden Hifi-Geräte gesammelt, manche Radios funktionieren noch einwandfrei. Ein echtes Berber-Paradies. Oft nimmt Schorsch das ein oder andere mit und verkauft es an den Türken, der immer Flohmarkt macht. Dann ist Feiertag. Aber heute ist Schorsch zu müde, um noch zu wühlen. Außerdem ist er schön besoffen. Er legt sich zwischen zwei Container auf seine Pappen und schließt die Augen. Morgen wird ein guter Tag, denkt er. Schorsch denkt positiv, wenn er betrunken ist. Dann geht's ihm bestens. Er schließt die Augen und will sich schnapsduselig in Morpheus' Arme sinken lassen. Plötzlich hört er ein Geräusch, fast direkt neben ihm. Erschrocken linst er aus seinem Versteck. Ein dunkler Schatten geht an ihm vorüber, groß, unförmig. Er geht zum Sondermüll-Container und wirft einen Sack ab. Der Sack plumpst dumpf zu Boden und raschelt. Ein Plastiksack, denkt Schorsch. Nun ist der Schatten nicht mehr ganz so groß. Als er wieder an Schorsch vorbeikommt, drückt Schorsch sich in die Ecke. Die Schritte des Schattens entfernen sich. Stille kehrt ein, nur der sporadische Verkehr von der nicht allzu weit entfernten Kollaustraße ist noch zu hören. Schorsch überlegt. Das fällt ihm schwer, denn seine Gedanken lallen ein wenig. Der Schatten hat etwas abgeladen. Heimlich. Wollte keine Gebühr zahlen. Gebühr für Sondermüll. Sondermüll interessiert Schorsch nicht. Schorsch blickt zu dem Plastiksack. Der ist ziemlich groß, auch wenn er ihn kaum erkennen kann. Nur die Umrisse. Schorsch muss niesen. Er muss immer niesen, wenn er sich nicht entscheiden kann. Schorsch zögert noch eine Sekunde, dann schält er sich aus seinen Pappen. Die Neugier hat gesiegt. Er torkelt hinüber zum Container, kniet sich neben den Sack und betastet ihn. Schorsch kann nicht sehen, wo oben und unten ist. Er versucht, ihn aufzureißen. Es ist festes Plastik. Schorsch schafft es, ein Loch hineinzubohren. Mühsam vergrößert er das Loch. Mit der stumpfen Akribie eines Besoffenen konzentriert sich Schorsch auf seine Aufgabe. Er greift hinein in den Sack und berührt etwas Kaltes. Er tastet. Es ist ein Fuß. Erschrocken zieht er die Hand zurück. Morgen ist doch kein guter Tag, Schorsch, denkt er. Weiter kommt er nicht, denn etwas Hartes donnert auf seinen Kopf und raubt ihm das Bewusstsein. Er hört nicht mehr, wie ein Mann sagt|: »Du hättest nicht niesen dürfen, du Penner!« Und er spürt auch nicht mehr, wie er geschultert und weggetragen wird.

»Das ist nicht witzig«, befand Knut, der dienstälteste Müllbeseitiger vom Offakamp. Er und seine Kollegen standen in ihren orangefarbenen Overalls im Nieselregen um den Plastiksack herum und betrachteten das, was daraus hervor lugte|: der Unterleib einer jungen Frau, tot, nackt und über und über mit relativ frischen Wunden übersät. Die ersten Fliegen machten sich schon an den offenen Stellen zu schaffen und legten ihre Eier ab. Kalle stand in der Ecke und kotzte. Er hatte den Sack kurz nach Dienstbeginn entdeckt und pflichtbewusst seinen Inhalt untersuchen wollen, schließlich musste er wissen, was er in den Sondermüll tat und was nicht. Ein Mensch war definitiv kein Sondermüll, eher was für die Biotonne. Als Kalle die schon vorhandene Öffnung des Sacks vergrößert hatte, um nachzuschauen, waren zwei Ratten daraus hervorgehuscht und zwischen den Containern verschwunden. Kalle war erschrocken, und seine Kollegen hatten ihn ausgelacht. Aber denen verging das Lachen, als Kalle den Sack auf den Boden entleerte. Seitdem kotzte Kalle. Er hatte erst vor einer Woche im Offakamp angefangen, und auch wenn er nicht sonderlich stolz auf die Arbeit war, so war es doch eine anständige und ehrliche Arbeit. Als nun aber einer seiner Kollegen neben ihn trat und ihm tröstend die Hand auf den Rücken legte, presste er ein entschiedenes »ich kündige« hervor. Keiner lachte ihn aus.

Hauptkommissar Martin Ganske, dem die Leiche im Sack einen genussbetonten Samstagmorgen im Bett mit seiner Geliebten verdorben hatte, verspürte keine Lust, sich mit dem nach Kotze stinkenden Kalle zu beschäftigen, der war unter seinem Niveau. Den konnten seine Leute übernehmen, die den ersten Sicherungsangriff ausführten. Das Gelände wurde weiträumig abgesperrt, Spuren nummeriert und fotografiert, die Personalien der Zeugen aufgenommen. Ganske stand leicht erhöht auf einer dreistufigen Metalltreppe vor einem Container, einem ihm unwürdigen Feldherrnhügel, und betrachtete grübelnd das geschäftige Treiben rund um den Plastiksack. Er griff zu seinem Handy.
»Hallo, Hugo, ja, ich bin's. Sorry, dass ich dich so früh störe, aber ich habe hier eine Leiche, die sieht nicht gut aus. Gar nicht gut, wenn du mich fragst. Nein, musst du nicht, aber ich denke da an was anderes...« Ganskes Miene nahm etwas Verschlagenes an. »Unsere Wunderkinder von der Soko »Bund« ... Ja, klar, Beyer ist schon lange raus, und die Jungs aus seiner Truppe sterben vor Langeweile... Aber lange kannst du sie nicht mehr kaltstellen, du weißt, Waller will sie endlich wieder adäquat beschäftigen, damit die Steuergelder nicht verschwendet werden, der Arsch, als ob ihn das interessieren würde ... Dieser Fall hier ist meiner Meinung nach verdammt adäquat... Nein, ich habe Waller noch nicht angerufen, ich wollte zuerst mit dir reden... Genau, Hugo... Noch ein Fehler, und die sind endlich weg vom Fenster... Natürlich ist es ein Risiko, aber ich schätze es nicht allzu hoch ein, ohne Beyer sind die Jungs doch nicht mal die Hälfte wert, wenn du mich fragst... Okay, dann sind wir einer Meinung. Ich gebe jetzt Waller Bescheid, schätze, er wird von selbst auf die Idee kommen, wenn ich ihm die Infos entsprechend präsentiere...«

Eine weitere Stunde später begrüßte Ganske mit falscher Freundlichkeit die Mitglieder der von Oberstaatsanwalt Waller benachrichtigten Soko. Pete Altmann, Eberhard Koch und Volker Jung ignorierten Ganske weitestgehend und nahmen schweigend ihre Arbeit auf. Die überraschende Tatsache, dass Waller ihnen den Fall zugeteilt hatte, kommentierten sie nicht, zumindest nicht vor ihrem Widersacher. Der zog sich, verlogen Glück wünschend, in sein Privatleben zurück, überließ der Soko aber immerhin einen Teil seiner Kräfte für die aufwendige Tatortarbeit.
Es war kurz vor zehn Uhr, der Nieselregen hatte zugenommen und war mittlerweile in ein veritables Schnüren übergegangen. Sie besahen sich die Leiche, untersuchten den Ereignisort, kümmerten sich um Sicherung und... -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Andreas Gryphius am 29. Dezember 2007
Format: Taschenbuch
Viele Zutaten, die man aus den englischen, schottischen, skandinavischen Krimis (sowohl im Buch als auch im TV) der vergangenen Jahre kennt, sind in diesen Roman eingebracht worden.
Unkonventionelle Ermittler, einer der rauhbeinige Schmuddel-Typ, der andere gebildet und gutaussehend, ein weltfremder aber genialer Hacker, eine lieb aber naive Bürokraft, böse Chefs-gute Chefs etc.pp.
Als aussenstehende, in die Ermittlungen involvierte Protagonistin dient hier (nein, keine Pathologin) eine Psychologin.

Leider gelingt es der Autorin nicht, die handelnden Personen aus den Grenzen des jeweiligen Stereotyps zu lösen und ihnen eigene Persönlichkeit zu geben.

Die heutzutage offensichtlich unerlässlichen detailierten Schilderungen von Grausamkeiten werden auch hier eingebaut, zwar nicht sehr raffiniert, aber dafür sind sie deftig.

Attribute viel gelesener Bestseller-Krimis der jüngeren Vergangenheit sind eingebracht worden, doch leider konnte die Autorin (eher eine Technikerin denn Literatin) ihrer Geschichte kein Leben und auch keine Glaubwürdigkeit einhauchen.

Etwas ärgerlich ist, wie auch bereits in einer vorherigen Kritik erwähnt,
1. der stete Bezug auf einen vergangenen Fall, eine vergangene Beziehung zwischen zwei Hauptpersonen. Manche Anspielungen können ohne Kenntnis des ersten Romans nicht nachvollzogen werden und
2. dass im vorliegenden Roman bereits auf eine Fortsetzung hingearbeitet wird.

Fazit: Eine stark konstruiert wirkendes Buch, kann man lesen, ist aber kein Muss.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Herta Masarié am 5. November 2008
Format: Taschenbuch
Das vorliegende Werk ist ein sprachlich sehr gut geschriebener psychologischer Kriminalroman, der die Geister scheidet, da ein politisches Tabuthema angeschnitten wird - die staatlich (viele Staaten) abgesegnete Folter und verschiedene Praktiken, die einem das Blut gefrieren lassen.
Der Grund warum dieses Buch geliebt oder gehasst wird, ist für mich einfach zu erklären. Die Geschichte lässt einen in Abgründe blicken, die bei manchen Menschen ein erotisches Kribbeln verursachen wird und dieses darf halt nicht sein....
Ein weiteres, nicht gerne gelesenes, politisches Thema, sind die Foltermethoden, die z.B. von den USA nicht im eigenen Land, sondern in speziellen Gefängnissen, von speziell dafür ausgebildeten Soldaten und Wissenschaftlern, in verschiedenen Ländern, die gerne über solche menschenwürdeverachtenden Methoden hinwegsehen, solange sie Profit daraus schlagen können, angewendet werden.

In der spannenden Geschichte geht es um ein deutsches Ermittlerteam, welches aus interessanten Charakteren besteht, denen eine bessere, ausführlichere Beschreibung nicht geschadet hätte und einer Psychologin, die mit dem längere Zeit suspendierten und wiedereingestellten Chef der Kriminalisten verbandelt ist.
Eine Liebesgeschichte, Sehnsüchte und Ängste der Protagonisten werden glaubhaft geschildert, genauso wie die Morde, um die es in diesem Krimi geht und die es in Hamburg aufzuklären gilt.

Dieses Buch ist der bisher einzige Kriminalroman, den ich von dieser Autorin gelesen habe und obwohl ein paar Andeutungen zu einem anderen Fall, aus dem ersten Buch der Autorin, eingeflochten sind, bin ich der Meinung, daß man es mit einem unabhängigen Werk zu tun hat.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. Stöcker am 31. Mai 2009
Format: Taschenbuch
Im zweiten Teil um die Soko von Christian Beyer geht es um Folteropfer, und das erste ist auch noch die Tochter einer Ex-Geliebten von Christian. Dieser ist suspendiert und auch nicht mehr mit Anna zusammen, da er sich in Selbstmitleid gestürzt hat und niemanden, auch Anna nicht, an sich heran gelassen hat. Doch nun findet er zurück zu alter Stärke, kehrt zu seinem Team zurück und setzt sich auf die Spur des Killers.
Auch dieses Buch ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite ' endlich eine deutsche Schriftstellerin, die diese Kunst aus dem EffEff beherscht. Und es geht auch wieder um ein kritisches heißes Thema ' Foltern im Namen der Regierung ' Folterer, die von Amerikanern angelernt werden in Ländern wie dem Iran. Dieses Buch geht unter die Haut, man verschlingt es in wenigen Stunden und kann es zwischendurch kaum aus der Hand legen.
Die Personen sind lebensecht, man könnte denken, selbst Teil der Soko zu sein und jagt selbst den Mörder'
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von C. Bernhart am 2. Januar 2011
Format: Taschenbuch
Ebenso wie beim letzten Roman von Martina Heib hat mich bei diesem das Ende extrem gestört. Ich will sagen warum:

Das Grundkonzept finde ich sehr ansprechend. Die eigentliche Krimihandlung schreitet zwar nicht gerade zügig voran, dafür darf man die Ermittler (zumindest teilweise) als private Menschen wahrnehmen. Ich mag das einfach.

An der Geschichte ist einiges konstruiert. Wer als geübter Krimileser "mitkonstruiert", ist hinterher leider um eine Überraschung ärmer.

Die Geschichte ist sehr ansprechend geschrieben, für mich ein Pageturner.

Was allerdings an Grausamkeiten ausgebreitet und mit dem Mäntelchen der "Information" (über internationale Foltermethoden etc.) gerechtfertigt wird, hat bei mir ein etwas schales Gefühl hinterlassen.

Wer hier aber negative Rezensionen schreibt, weil er nicht mitgekriegt hat, daß dies ein Folgeband ist: sacht mal, geht's noch ?
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