Der Name "Eisblume" ist Programm: Kühle, elektronische Musik geht mit einer bezaubernden, warmen Stimme, die in jeder Tonlage überzeugt, eine gelungene Verbindung ein.
Das Album macht insgesamt einen sehr ausgefeilten und daher auch sehr tiefen Eindruck. Es ist groovy wie Massive Attack, süß wie Emiliana Torrini, mystisch wie Dead Can Dance und expressiv wie Tori Amos. Besonders gefallen mir die verspielte Orchestrierung, die brilliante Mehrstimmigkeit und die Vielzahl bezaubernder Melodiebögen, bewegender Harmoniefolgen und spannender Taktwechsel. Auch an den (Binnen-)Reimen merkt man, dass sie Zeit zum Reifen gehabt haben! - Also Hut ab!
Anspieltipps: "Sorrowed heart" und "Mine".