Regisseur Paul Ziller scheint ausschließlich für den amerikanischen Scy-Fy-Channel zu arbeiten. Nachdem er uns vor nicht allzu langer Zeit "Die Stonehenge Apocalypse" und "Der Polarsturm" präsentiert hat, erscheint nun sein neuestes Vehikel namens "Eisbeben - Alarm in der Arktis".
Die Geschichte führt uns nach Alaska, wo Michael mit seiner Familie auf den Mount Phaeton möchte, um dort seinen freien Tag zu verbringen. Dummerweise hat sich unter der Erde etwas getan, wodurch giftiges Methan in großen Teilen an die Oberfläche drängt. Das äußert sich in Beben, die das giftige Gas in immer größeren Mengen herausschleudern. Zusammen mit einem Methanforscher versucht Michael aus der Eishölle zu entkommen, während die US-Armee fieberhaft versucht die Leute zu bergen, und der Lage Herr zu werden.
Wie auch die anderen Filme, die für den Scy-Fy-Channel produziert werden, ist auch dieser mit relativ geringen Mitteln gedreht worden. Das sieht man natürlich an den Effekten, welche man in diesem Fall aber durchaus noch als in Ordnung bezeichnen kann. Die Darsteller sind mir allesamt unbekannt, machen ihre Sache aber nicht schlecht, so dass man hier schlussendlich doch von einem gelungenen TV-Film sprechen kann. Einen zweiten "The Day after Tomorrow" darf man freilich nicht erwarten, dafür hat man hier aber einen zackigen Einstieg ins Geschehen, und im Grunde keinen Leerlauf was die Spannung angeht. Freunde der Filme von Ziller und derartigen Machwerken kommen sicher auf ihre Kosten.
Neben einem Making-Of bietet die DVD noch einige Trailer.