Fünfter teil der prey-reihe und wieder mal absolut fantastisch. Sandford schafft es erneut zunächst eine leicht düstere stimmung zu erzeugen. Lucas davenport, der mittlerweile nichts mehr mit verbrecher jagen zu tun hat, macht urlaub in der nähe einer kleinstadt, in der eine familie brutal ermordet wird. Aus hilflosigkeit wendet sich der sheriff an lucas und dieser ist bereit zu helfen. Zusammen mit einer ärztin, einem streng gläubigem sheriff und einem cop von davenports kaliber nimmt lucas die jagd nach dem killer auf. Schon bald stoßen sie auf hindernisse, ungereimheiten in den zeugenaussagen und auch auf abartigkeiten wie einen kinderpornoring.
Also, ich finde diese bücher von john sandford genial. Sein stil ist toll, er verleiht selbst den kleinsten rollen tiefe und profil und seine romane beinhalten oft viele überraschende wendungen. An all diejenigen, die über die bücher meckern: es wäre vielleicht ratsam mit dem ersten teil der reihe, die schule des todes, zu beginnen, anstatt ein buch mitten aus der reihe herauszugreifen und sich dann zu beschweren, dass man mit den charakteren nichts anfangen kann, denn um davenport hier verstehen zu können, muss man wissen, was in den vier teilen davor passiert ist.