Nachtrag 04/2012
ES REICHT:
Ich wollte ihm unbedingt eine Chance geben, aber heute .... saugen tut er nach wie vor gut, aber dahin fahren, wenn es nur ein einziges Mal wäre, wo er hin soll, ne, das kann er nicht; als ich ihn neu ausrichtete, er quer fuhr und beim anschließenden Lösungsflug meine Tür demolierte, da hab ich beschlossen: er flieg. Auch wenig hilfreich ist das zu kurze Saugschlauchstück sowie der Anschluß, der sich immer gegen die Fahrtrichtung dreht und dafür sorgt, daß der Sauger mehr umkippt als fährt. Wie alle Sauger, die diese Form haben, kA wieso. Ich war heute mehr damit beschäftigt, den Sauger aus vorhandenen Kanten, Ecken und Pseudokanten zu befreien oder aufzurichten, als ich gesaugt habe. DAS sind mir Türen und meine Nerven nicht mehr wert. Außerdem ist der Beutelverbrauch enorm dank haarender Hunde, weswegen ich doch wieder nach einem beutelfreien Umschau halte.
1 Punkt, weil 0 nicht gehen, und einer, weil er doch gut saugt. Der Rest ... naja.
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Und wieder ein Beuteltier ...
Ich hatte eine wahre Odyssey in Sachen beutelosen Saugern hinter mir.
Und dann stand der Eio Vivo auf dem Plan, abgelöst von dem dann entdeckten Eio Vario.
1. Verpackung
Während sich die Verpackungsdesigner überall austoben, Verpackungen zu kreieren, die so beschaffen sind, daß Kunde den Inhalt nur äußerst selten wieder in den Karton rein bekommt, kommt der Eio in Sachen Verpackung auch perfekt daher, nur mit einem Unterschied; sie ist so einfach, daß man ihn zum Zurücksenden sofort einwandfrei verpacken könnte - WENN denn ein Zurücksenden nötig wäre; denn das ist es wohl nicht.
2. Verarbeitung
Der Eio Vivo kam mir, als ich ihn früher schon mal in einem Geschäft entdeckte, etwas dünnhäutig und labberig vor.
Damit rechnete ich bei Vario auch, aber: solide Verarbeitung, normal starkes Material wie bei "Marken"geräten auch.
Einziges Manko, wie bei ALLEN Geräten, die dieses Teil hatten; die Einsteckschienen und das Einsteckteil, um die Bürste am Gerät einzustecken; etwas dünn und scheinbar nicht langlebig ...
Dann; wie schon beim Progress Sherpa (den ich hiervor hatte); Stange aus Metall. Schlauch Kunststoff, ebenso Bodenbürste sowie Zubehörbürsten. Ok.
3. Das Gerät in der Bedienung
Erst einmal erfuhr ich, daß auch der Vario beutellos kann. Anstelle des Beutels käme ein etwa gleich größer Behälter an die Beutelstelle, von dessen Rauminhalt dann die Hälfte einem Autoluftfilter weichen müsste (wie ich beim Sherpa schon schrieb; er sieht als aus wie ein Luftfilter vom Auto).
Womit man dann, so auch die Aussage der Hotline, das alte Problem wieder da wäre; nach jeder Saugung reinigen, Staub, kurz: (von mir) nicht erwünscht. Zwar dachte ich als Reserve, falls mal kein Beutel greifbar wäre, aber ein Behälterpreis von über 50 Euro sind mir das nun doch nicht wert.
Die Funkfernbedienung - Schnickschnack, oder doch nicht?
So wie man sich an das eigentümliche und relativ leise Motorgeräusch schnell gewöhnt hat, umso schneller hat man sich daran gewöhnt; es ist saupraktisch, man hat 4 Schaltstufen, lediglich das Hauptein- und -ausschalten passiert wie üblich am Gerät.
Die 4 Schaltstufen, gestuft, nicht schwimmend, sind: Min, Eco, Max und - Standby; für das kurze Abschalten zwischendurch. Schont u.a. auch den Tretschalter.
Das Kabel
Es ist endlich mal ein ausreichend langes Kabel, zu dem sich die Gerätelänge und ein, im Vergleich zu anderen Geräten, relativ langer Saugschlauch dazuaddieren.
Die Kabelaufwicklung
Beim Sherpa maulte ich noch herum, daß man in der Hinsicht doch mal langsam das Rad neu erfinden sollte, denn egal, wie sie alle hießen: Miele, Progress, Dyson, Siemens, sämtliche Kabelaufwicklungen waren - Mist; sie verhungerten oft genug im Aufwickelbetrieb, schwächer wäre wohl nur ein Regenwurm, der einen Bollerwagen ziehen will.
Und hier? Ich drücke auf den Schalter, eingedenk der Einsicht; ich muß ja doch noch mal zum Stecker, um das Ding rauszuziehen.
Ein Druck, und das Kabel wird regelrecht in das Gerät hineingerissen, den Stecker aus der Steckdose ziehend/reißend. So das gefühlte "erste Mal" mit dem Eio Varia. Ich bin baff.
Gewicht
Ich wollte andere Geräte nicht, weil sie so schwer seinen; hier steht dabei: 6,8 Kilo; kommt mir nicht so schwer vor ...
Saugen und - Follow me, naja, nicht 100%ig, aber schon besser als manch anderer Sauger.
Was mir aber auf ein Mal auffiel ' es fehlte der übliche Schieber am Handgriff oder in der Nähe, um kurzfristig die Saugleistung abzuschwächen; Dyson hatte einen Pistonenabzug, andere einen Schieber, der Varia ' nix. Das fehlt dann schon, wenn sich die Bürste mal wieder auf dem Teppich festsaugt; mittlere Stufe ist noch etwas zu stark, und die minimale kommt mir dann doch etwas zu minimal vor.
Zubehör
Im Gerät untergebracht, aber ' Ansichtssache, in für mich falscher Priorität; ich brauche die Fugendüse am meisten, die hier leider unter der kleinen Staubbürstendüse befestigt ist.
Saugvorrichtung
Ja, sie ist nur gesteckt. Und je nach Handling fällt sie auch ab, aber generell beim Saugen bleibt die Einheit zusammen. Es war auch als Zubehör ein Verlängerungsrohr dabei, etwa 20 cm, aus Metall. Das kann man weder im Gerät unterbringen noch harmoniert es mit den anderen Teilen (Stichwort: Abfallen)
Die Bodendüse empfinde ich auch nicht als perfekt; wie bei vielen Geräten fehlen mir einfach die Einlässe zur Front hin, sodaß größerer Schmutz nicht so einfach rein kann ' dasselbe bei der zuschaltbaren Bürste für glatten Boden; sie ist imho zu dicht.
Das ist aber ein Manko, welches die meisten Geräte haben.
4. Beutel
Ja, Kosten, die man bei einem beutellosen Sauger nicht hat. Dafür bleibt die Sache sauber, denn, wie schon mal erwähnt; was nutzen mich HEPA- und was-weiß-ich für Filter, wenn ich mich beim Leeren und/oder Reinigen einsaue ohne Ende.
Fazit
Die Mankos sind nicht dramatisch. Ich bin recht zufrieden mit dem Teil und einiges, was oben steht, ist der Bericht über ein Neugerät; die Zeit wird zeigen, wieviel davon übrig bleibt.
Nachtrag: ein Manko meiner Meinung nach sind die heruterschaltbaren Bürsten des Saugkopfes für glatte Böden; es bleibt zu viel darin hängen. Auch bei diesem Sauger habe ich die Bürsten am Frontplatz abgeschnitten; der Saugkraft tut das keinen Abbruch, und nun wird alles schonungslos ;) reingesaugt (auch Haare etc.), ohne hängenzubleiben.
Nachtrag: Phase: nach einiger Zeit in Gebrauch
Nun sind mir doch ein paar Mankos aufgefallen. Wieder, oder als Neuentdeckung.
Das Gravierendste ist das fehlende Saugkraftverminderungsloch; das Teil an Stange oder Griff, mit dem man die Saugkraft schnell und problemlos kurzzeitig mindern kann, wie bei anderen Saugern als Schiebeschalter oder gar Pistolenabzug vorhanden.
Die mitgelieferte Bürste ist wie meist ein Problem für mich; gut durchdachte Saugbürsten sehen anders aus; in Glattbodeneinstellung bleibt einfach zuviel an der Hochstellbürste hängen, und zuviel an gröberen Schmutz bleibt bei jeder Einstellung dran hängen.
Auch, was an Saugkraft unten ankommt, überzeugt dank der Düse nicht; momentan denke ich über den Kauf einer universalen Turbobürste nach.
Nicht falsch verstehen, er saugt schon wie wild, aber er könnte es besser.
Tja, und Filter hin oder her, auch er stinkt schon; aber das wusste ich vorher. Ist eben so bei solchen Saugern.
Willig in Sachen Hinterherrollen ist er auch nicht so 100%ig.
Im Endeffekt gäbe es 4 Sterne, wie schon vergeben, er dürfte immer noch bleiben.
;)