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Rafe gelingt es, Emily aus der Hand der Indianer zu befreien. Dazu muss er allerdings zunächst ihren Entführer in einem rituellen Zweikampf besiegen. Dann machen sich die beiden auf in Emilys neue Heimat. Unterwegs kann McKinlay feststellen, dass Emily nicht das zarte Pflänzchen ist, für das er sie gehalten hat. Sie ist weder an ihrer Gefangenschaft zerbrochen, noch ist sie den Strapazen der Heimreise nicht gewappnet, sondern hält gut mit und beklagt sich nicht über den beschwerlichen Ritt. Einzig die Nähe zu einem ihr noch fremden Mann bereitet der jungen Frau Probleme.
Eines Nachts werden Rafe und Emily von ein paar Männern überfallen. Der Anführer der Bande ist Clay Taggart, ein alter Feind McKinleys aus Armeezeiten, der ihm Rache geschworen hatte. Bevor die Gesetzlosen die beiden umbringen können, gelingt ihnen die Flucht. Aber Rafe wird dabei verwundet. Sie können sich in den Bergen in eine versteckte Höhle retten, wo sie der Wintereinbruch überrascht und sie zu monatelangem Ausharren zwingt. Emily pflegt den Mann, für den sie immer größere Gefühle hegt, gesund, nach Rafes Genesung werden sie ein Liebespaar. Als der Frühling naht, kehrt die Bedrohung durch Taggart und seine Schergen zurück.
Petra Last versteht es, ihr Publikum mit ihrem wunderbaren Erzählstil an ihr Buch zu fesseln. Dabei vermag sie dem klassischen romantischen Western neues Leben einzuhauchen. Der Leser fühlt sich in eine andere Zeit versetzt und genießt die Eindrücke, welche die Autorin über das raue Land, und das karge Leben der Indianer und Siedler vermittelt. Rafael und Emily wirken wie zwei Menschen aus Fleisch und Blut. In Sachen Romantik muss ihre Geschichte den Vergleich mit anderen literarischen Liebespaaren des Genres nicht scheuen. Auch die Nebenfiguren werden plastisch dargestellt. Taggart ist ein Paradebeispiel des Bösewichts. Und Charles scheint sein wahres Gesicht zu verbergen.
Neben der Spannung und der Leidenschaft kommt auch der Spaß nicht zu kurz. So weiht uns die Autorin in eine interessante Methode ein, einen vermeintlichen Schlangenbiss zu kurieren. Auch die in Emilys Augen äußerst unschickliche Art Rafes, ihrem schmerzenden Körper nach einem anstrengenden Tag zu Pferde Linderung zu verschaffen, ist zu köstlich. Dabei scheint Petra Last ihre Leser hier erst auf den Geschmack bringen zu wollen. Denn Mann meiner Sehnsucht über Rafaels Zwillingsbruder Gabriel verspricht im Herbst 2004 die nächste Dosis McKinlay. Die Andeutungen über sein trauriges Schicksal lassen auf ein weiteres Schmankerl hoffen.
Petra Last erweckt mit ihrem herrlich romantischen Wildwest-Abenteuer die Prärie zum Leben. Eingebettet in eine spannende Handlung ist eine wunderschöne Liebesgeschichte. Der Roman ist gewürzt mit einer gehörigen Prise Sex, vor allem aber reichlich Humor. Man lässt sich gerne von der Autorin in eine vergangene Zeit an einen entlegenen Ort entführen, wo Männer noch stark sein durften, und die Frauen sich dennoch in ihr Herz schlichen. Emily entwickelt sich rasch von einem naiven Mädchen zu einer patenten jungen Frau, die nicht auf den Mund gefallen ist. Rafe, der raubeinige Cowboy, entpuppt sich als strahlender Heroe, der die Liebe seines Lebens mit letzter Kraft beschützt. Als Leser fiebert man dem Sonnenuntergang entgegen, bei dem sich Held und Heldin glücklich in die Arme schließen können.
Rafe gelingt es, Emily aus der Hand der Indianer zu befreien. Dazu muss er allerdings zunächst ihren Entführer in einem rituellen Zweikampf besiegen. Dann machen sich die beiden auf in Emilys neue Heimat. Unterwegs kann McKinlay feststellen, dass Emily nicht das zarte Pflänzchen ist, für das er sie gehalten hat. Sie ist weder an ihrer Gefangenschaft zerbrochen, noch ist sie den Strapazen der Heimreise nicht gewappnet, sondern hält gut mit und beklagt sich nicht über den beschwerlichen Ritt. Einzig die Nähe zu einem ihr noch fremden Mann bereitet der jungen Frau Probleme.
Eines Nachts werden Rafe und Emily von ein paar Männern überfallen. Der Anführer der Bande ist Clay Taggart, ein alter Feind McKinleys aus Armeezeiten, der ihm Rache geschworen hatte. Bevor die Gesetzlosen die beiden umbringen können, gelingt ihnen die Flucht. Aber Rafe wird dabei verwundet. Sie können sich in den Bergen in eine versteckte Höhle retten, wo sie der Wintereinbruch überrascht und sie zu monatelangem Ausharren zwingt. Emily pflegt den Mann, für den sie immer größere Gefühle hegt, gesund, nach Rafes Genesung werden sie ein Liebespaar. Als der Frühling naht, kehrt die Bedrohung durch Taggart und seine Schergen zurück.
Petra Last versteht es, ihr Publikum mit ihrem wunderbaren Erzählstil an ihr Buch zu fesseln. Dabei vermag sie dem klassischen romantischen Western neues Leben einzuhauchen. Der Leser fühlt sich in eine andere Zeit versetzt und genießt die Eindrücke, welche die Autorin über das raue Land, und das karge Leben der Indianer und Siedler vermittelt. Rafael und Emily wirken wie zwei Menschen aus Fleisch und Blut. In Sachen Romantik muss ihre Geschichte den Vergleich mit anderen literarischen Liebespaaren des Genres nicht scheuen. Auch die Nebenfiguren werden plastisch dargestellt. Taggart ist ein Paradebeispiel des Bösewichts. Und Charles scheint sein wahres Gesicht zu verbergen.
Neben der Spannung und der Leidenschaft kommt auch der Spaß nicht zu kurz. So weiht uns die Autorin in eine interessante Methode ein, einen vermeintlichen Schlangenbiss zu kurieren. Auch die in Emilys Augen äußerst unschickliche Art Rafes, ihrem schmerzenden Körper nach einem anstrengenden Tag zu Pferde Linderung zu verschaffen, ist zu köstlich. Dabei scheint Petra Last ihre Leser hier erst auf den Geschmack bringen zu wollen. Denn Mann meiner Sehnsucht über Rafaels Zwillingsbruder Gabriel verspricht im Herbst 2004 die nächste Dosis McKinlay. Die Andeutungen über sein trauriges Schicksal lassen auf ein weiteres Schmankerl hoffen.
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