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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Krank, absurd, lustig, 16. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Einz (Audio CD)
Wer ist eigentlich Heinz Strunk? Eingeweihte kennen ihn von der Telefonterrortruppe "Studio Braun", andere vielleicht aus der, leider abgesetzten, VIVA Show "Fleischmann TV" oder aus der Wochenshow. "Einz" ist nun die erste CD von Heinz Strunk (bürgerlich Mathias Halfpape) die auch einem grösseren Publikum zugänglich gemacht worden ist. Die CD besteht aus Hörspielen à la Helge Schneider und absurden Liedern. Beim ersten Hören wirkt manches auf der CD extrem absurd, aber spätestens beim zweiten Hören ist der Grossteil der Stücke extrem amüsant. Manchmal allerdings bleibt einem das Lachen aber auch im Halse stecken, wie zum Beispiel im Stück "Zusammenbruch" wo Strunk einen Lokführer mit schweren psychischen Problemen spielt. Doch gerade darin liegt Strunks Kunst. Er spielt auch die absonderlichsten Rollen absolut genial und lässt den Zuhörer in einigen Momenten vergessen, dass es sich hier ja eigentlich um eine Comedy CD handelt. Fazit: Höchstwertung, genau so brilliant wie Helge Schneider aber komplett anders. Unbedingt auch Strunks Buch "Fleisch ist mein Gemüse" kaufen!!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der ganz normale Wahnsinn..., 5. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Einz (Audio CD)
Heinz Strunk bietet eine Kombination aus den musikalischen Spielchens Helge Schneider, einem wachen Geiste - und dem hanseatischen Wahn. "EINZ" habe ich mir ursprünglich 'nur' wegen dem Song "Computerfreak" bestellt, aber jetzt, nachdem ich die CD mehrmals gehört habe, ist mein Augenmerk auf das Lied "Mein bester Freund" gewandert, mein absoluter Favorit. Schön sind auch die "Comedy"-Stücke "Kolossman" und ganz besonders "Krankenhausbesuch". Wer diese CD kaufen möchte, sollte sich auf hemmungslosen Lachgenuß einstellen; aber achtung: Wer den 'heftigen' Tonfall vom "Fleischmann" nicht mochte, wird ihn auf dieser CD auch nicht anfangen zu lieben. Von mir 5 Sterne an den Heinzer, der mit dieser CD dem deutschen Comedy wieder einen Auftrieb gegen hat!
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
1/3 von STUDIO BRAUN, aber genau so gut!, 16. Juli 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Einz (Audio CD)
Vielen Telefonsüchtigen ist Henz Strunk bereits durch seine Drittelbildung bei STUDIO BRAUN ein Begriff, juvenilen Slackern und Call-In-Kunden vielleicht auch durch`s Fernsehen oder durch die durchgeknallteste Single der letzten Monate: „Computerfreak". Auf seinem ersten richtigen Debüt (vorher gab es nur eigenvertriebene CDs) finden wir 26 Psychose-Perlen allererster Kajüte. Strunk ist einfach ein Meister feinster Hörspielkunst: Er spricht alle Stimmen mit eigener Zunge, denkt sich alle Witze selbst aus und ist doch dem knüppelharten Reality-Stoff nicht abgeneigt. Vieles ist aus dem Leben direkt abgezweigt!. So hört man im Hintergrund von „Geschwindigkeitsbegrenzung" einen authentischen sehr harten Kneipenstreit. „Die Waffe" ist ein originales Abziehbild eines beobachteten Disputs zwischen zwei Berliner Punks und auch die unglaubliche Raver-Drohung in „Das Move" ist dem big Party-Leben entnommen. Selbstredend sind auch die gepreßten Stöhn- und Leidensgeräusche in „Der Irrtum" in einem Krankenhausflur mitgeschnitten - unglaublich! Für mich gilt: Seit Heimo Jaeger oder dem frühen Helge Schneider hat hierzulande niemand mehr derart dezidierte und ausgefeilte Hörspiele gemacht. Heinz Strunks Komik ist unübertroffen. Visionär, wenn nicht gar futuristisch muten dagegen Szenarien wie das im „Strunkerlied" entworfene an: Seine Fans bilden Gruppen und huldigen gemeinsam ihrem Idol - ganz gleich, ob er als Ehrengast dabei ist oder nicht. Ähnlich sensibel beobachtet und mit kühnen Pinselstrichen in ein artgenaues Sittengemälde gezeichnet, erscheinen dem Hörer Strunks Stücke aus der Kunst-Philosophen-Szene („Zeit") oder auch der Filmer- („Kolossman") und Trainergilde („Gesprächstraining"). Immer wieder fällt seine große Gabe auf, sich in Idiom und Ausdruck der jeweiligen Szenerie brillant anzupassen. Auch musikalisch erscheint der Chairman von Studio Braun in vielen Genres zuhause: Im schweren Todes-Metal („Phantasie in Moll"), im schlagerhaften Volkslied („Angelhaken") und sogar im Mutter-Huldigungs-Punk („Mutter ist ein Sexmaschien") - insgesamt eine CD, die so lustig ist, dass mir beim Hören vor Lachen die Rollen vom Schreibtischstuhl abgefallen sind.
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