Trotz unklarer Gesetzeslage wird auch im deutschen Sprachraum bei Einstellungen häufig und erfolgreich getestet. Für viele Institutionen ist das eine bewährte Methode, die Spreu vom Weizen zu trennen. Für den Betroffenen bedeutet das aber immer mehr oder weniger Streß. Ein zentraler Bestandteil eines jeden Einstellungstests bzw. einer Batterie von solchen Tests ist in der Regel ein IQ-Test. Wenn durch eine Vorauswahl, also durch einen bestimmten Berufsabschluß bzw. durch eine bestimmte akademische Graduierung der IQ-Schwankungsbereich der Bewerber von vornherein eingeschränkt ist auf ein bestimmtes Niveau, dann spielen Unterschiede im IQ der Bewerber keine so große Rolle mehr, sondern es entscheiden Motivation, Konzentrationsvermögen, Ausdauer, Persönlichkeitseigenschaften und spezifische Fähigkeiten und Erfahrungen, die alle getestet werden können, ob jemand für eine bestimmte Stelle eingestellt werden soll oder ein anderer Bewerber. Tests lassen sich wie alles im Leben üben, und durch Übung erhält man bessere Ergebnisse als ohne. Wer so ein Test-Übungsbuch wie das hier besprochene und sehr gut geeignete kauft und mit Hilfe dieses Buches Tests übt, zeigt allein schon dadurch Einsatzbereitschaft, Findigkeit und den Willen voranzukommen. Wenn er sich durch das Üben von Test einen kleinen, vielleicht aber entscheidenden Vorteil, verschafft, so hat er diesen Vorteil nicht geschenkt bekommen, sondern verdient. Deshalb ist das Buch von Siewert seinen Preis wert, denn man erhält ihn möglicherweise vom Arbeitgeber mit Zinsen zurück. Wer IQ-Tests üben will, der sei auch auf die Bücher von Hans Jürgen Eysenck und „Das große IQ-Trainingsbuch" verwiesen.