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Einsteins Spuk. Teleportation und weitere Mysterien der Quantenphysik
 
 
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Einsteins Spuk. Teleportation und weitere Mysterien der Quantenphysik [Gebundene Ausgabe]

Anton Zeilinger , Friedrich Griese
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: C. Bertelsmann Verlag; Auflage: 1. (14. November 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570006913
  • ISBN-13: 978-3570006917
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,6 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 151.438 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Anton Zeilinger
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

“Einsteins Spuk”: Das ist die Idee von der Quantenverschränkung. Offenbar können Teilchen so eng miteinander verbunden sein, dass die Messung des einen den Zustand des anderen sofort beeinflusst – egal wie weit sie voneinander entfernt sind. Einstein nannte die Verschränkung “spukhaft”, und tatsächlich mutet sie eher wie Magie an als wie Wissenschaft. Doch im Reich der Quanten ist ja fast alles anders, als es uns der “gesunde Menschenverstand” und unsere Welterfahrung vermuten lassen. Anton Zeilinger – Professor in Wien, Empfänger zahlreicher wichtige wissenschaftlicher Auszeichnungen und Bestsellerautor (Einsteins Schleier) – unternimmt mit diesem Buch den schwierigen Versuch, die Grundlagen und Geheimnisse der Quantenphysik jedem Interessierten zugänglich zu machen. Und das gelingt ihm auf verblüffende Weise.

Ganz wichtig ist dabei, dass Zeilinger mit seinen Erklärungen früher einsetzt als die meisten anderen: Zunächst klärt er erst einmal ausführlich die Grundlagen, also beispielsweise “Was ist Licht überhaupt?” und “Was ist unter Unschärfe zu verstehen?”. Dabei und auch im weiteren Verlauf des Buches setzt er außerdem zahlreiche Techniken ein, die das Verstehen und Nachvollziehen auch kompliziertester Ideen und Experimente ermöglichen: Er erfindet das Studentenpaar Alice und Bob, die Experimente durchführen, bei denen wir als LeserInnen sozusagen live und Schritt für Schritt dabei sind. Er verwendet fiktive Dialoge zwischen Alice und Bob und verschiedenen Wissenschaftlern, was durch die Frage-Antwort-Struktur unserem Vorgehen beim Lernen optimal entspricht. Er setzt Cartoons und kleine Geschichten ein. Und er scheut sich auch nicht, Informationen auf verschiedene Weise zu wiederholen. Genau das verhindert, was auch vorgebildeten Laien bei anderen Büchern zur Quantenphysik irgendwann unweigerlich passiert: dass sie an einem Punkt aussteigen, weil sie einen bestimmten Schritt nicht mehr nachvollziehen können.

Wie spannend Zeilingers Thema ist, wird dabei nicht erst dann deutlich, wenn er über die Quantenteleportation spricht (die übrigens bereits erfolgreich durchgeführt wurde, wenn sie auch nur wenig mit “Beamen” zu tun hat). Seine Begeisterung für die Quantenwelt überträgt sich von Anfang an auf den Leser – der Zeilinger mit Spannung, Schmunzeln und vielen Aha-Effekten durch dieses außergewöhnliche Buch gern folgen und dabei mehr von der Quantenphysik begreifen wird als je zuvor. -- Gabi Neumayer

Pressestimmen

"Der Hexenmeister von Wien". (DER SPIEGEL )

"Die moderne Physik - spannender als jeder Roman!" (Rheinischer Merkur )

Zeilinger kann Begeisterung vermitteln, weil er selbst ein Begeisterter ist. (Die Zeit )


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Kundenrezensionen

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65 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Gelungenes Infotainment, 15. Januar 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Einsteins Spuk. Teleportation und weitere Mysterien der Quantenphysik (Gebundene Ausgabe)
Obwohl niemand die Quantenphysik versteht, wie schon der weltberühmte Physikprofessor Richard Feynman resümierte, birgt sie doch eine große Faszination, der sich nur wenig wissenschaftlich interessierte Menschen entziehen können. Die Quantenphysik umfasst so seltsame Phänomene wie die "halbtote" Katze von Schrödinger oder auch die nur schwer verständliche Quantenteleportation, der sich Anton Zeilinger widmet.

Dem Österrichischen Physiker Zeilinger, der erst kürzlich mit der Ehrendoktorwürde der Humboldt-Universität Berlin ausgezeichnet wurde, ist die populärwissenschaftliche Vermittlung seiner Forschungsarbeiten ein großes Anliegen und so versucht er auch mit seinem aktuellen Buch "Einsteins Spuk", komplizierte Phänomene wie die Quantenkryptographie verständlich und ohne Formeln zu erklären.

Zunächst beginnt Zeilinger bei den Grundlagen der (Quanten-)Physik und erklärt ausführlich den Welle-Teilchen-Dualismus mitsamt seinen bahnbrechenden Experimenten sowie den Doppelspaltversuch, den er seine imaginären Studenten Alice und Bob durchführen lässt. Diese beiden jungen und neugierigen Physikstudenten sind es dann auch, die wir im weiteren Verlauf des Buches immer wieder bei ihren Studien und Praktika begleiten und durch deren Diskussionen und Fragen wir eine Menge über Physik lernen.

Anton Zeilinger vermittelt in "Einsteins Spuk" schwierigste Physik auf relativ einfachem Niveau, sodass viele Sachverhalte auch ohne Vorkenntnisse deutlich werden. Allerdings wird es wohl für jeden Nicht-Physiker eine Stelle im Buch geben, bei der er zwangsläufig aussteigen muss, spätestens mit den Bell'schen Ungleichungen hängt Zeilinger uns dann ab. Faszinierend an diesem Buch ist nicht unbedingt die zugrundeliegende Physik, sondern die Art und Weise, in der Zeilinger uns die Physik näher bringt. Im Grunde genommen erzählt er "nur" die Geschichte zweier interessierter Physikstudenten, die viele Fragen stellen und freiwillig in ihrer Freizeit Experimente durchführen. Die beiden sind es, die uns an die Hand nehmen und in die Wunderwelt der Quantenphysik entführen.

Inhaltlich hat Anton Zeilinger eine Menge in sein Buch hineingesteckt, am Ende versteht der geneigte Leser sogar, wie Quantenverschränkung funktioniert und er wird zu philosophischen Überlegungen angeregt, die als Konsequenz der Teleportation auftreten. Insgesamt ist "Einsteins Spuk" nicht nur unglaublich lehrreich, sondern macht einfach Spaß zu lesen, da Zeilinger sein Wissen in eine nette Geschichte verpackt und uns nicht bloß nackte Fakten präsentiert. So dürfte er auf diese Weise wohl auch skeptische Leser interessieren und faszinieren.

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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Gut zu lesen, 21. Mai 2007
Endlich eine Lektüre, aus der man erfährt, was Quantenphysiker wirklich machen! Nicht nur die hohle, (Des-)Information der Medien, die uns erzählen, wir wären im "Star-Trek-Zeitalter" etc. angelangt.

Prof. Zeilinger erzählt einfach, beschreibt die Experimente klar und deutlich, reißt die dahinterstehenden Theorien verständlich an. Anfangs war ich etwas verärgert, weil es mir streckenweise zu einfach und oberflächlich erschien. Allerdings vergesse ich gern, daß ich naturwissenschaftlich vorgebildet bin. Nun, später als es ans "Eingemachte" ging, war ich ganz froh darüber, das Wesentliche, die logischen "Verschränkungen" so einfach serviert zu bekommen. Dem Leser wird es möglich, die Gedankengänge selbst genau nachzuvollziehen und seine eigenen Vorstellungen über dieses "schwer fassbare" Thema zu entwickeln. Die Welt der Quanten bietet einiges, das nicht in unser übliches Denkschema passt, aber, und das macht Zeilinger auch deutlich, zukünftig ein wesentlicher Bestandteil unserer Allgemeinbildung sein wird. Er zeigt auf welche Fragen er und seine Kollegen sich stellen. Wie unspektakulär so manches wichtige Experiment erscheint und wie sensationell die Schlußfolgerung daraus ist.

Ihm vorzuwerfen, seine philosophischen Ansätze wären "schwach", "wie von einem Experimentalphysiker nicht anders zu erwarten", wie ich es in den Rezensionen zu seinem früheren Buch (das ich allerdings nicht kenne) las, möchte ich hier als völlig verfehlt ansehen. Es käme dem bekannten Beispiel gleich "das Glas als halbleer" zu bezeichnen, wobei wir uns, gerade nach der Lektüre dieses Buches, doch an die Idee gewöhnen sollten, das Glas in einer "Superposition" zu sehen, dessen Zustand wir ihm erst durch unsere Betrachtung aufprägen.
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Quantenphysik (relativ) einfach erklärt, 15. Februar 2006
Von 
karin1910 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Einsteins Spuk. Teleportation und weitere Mysterien der Quantenphysik (Gebundene Ausgabe)
Anton Zeilinger gibt hier eine auch für den Laien nachvollziehbare Einführung in die Quantenphysik. Er konzentriert sich dabei vor allem auf die Erklärung seines berühmt gewordenen Experiments zur Teleportation. Dabei wird deutlich, dass diese zwar wenig mit dem in den Medien immer wieder verwendeten Schlagwort des "Beamens" zu tun hat, dafür aber faszinierende Ausblicke in die Zukunft der Computer- und Informationstechnologie bietet.
Ein weiteres Plus: Im Gegensatz zu den meisten anderen populärwissenschaftlichen Werken werden nicht nur Ergebnisse dargestellt, sondern der Leser kann auch an der konkreten Durchführung der Experimente (einschließlich der dabei zu bewältigenden Probleme) teilhaben.
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