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Bis Einstein kam. Die abenteuerliche Suche nach dem Geheimnis der Welt
 
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Bis Einstein kam. Die abenteuerliche Suche nach dem Geheimnis der Welt [Gebundene Ausgabe]

David Bodanis
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt DVA; Auflage: 3.Auflage (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3421052085
  • ISBN-13: 978-3421052087
  • Größe und/oder Gewicht: 20,2 x 13,4 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 350.968 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

So gut wie jeder hat zumindest schon einmal von Albert Einsteins Formel aus dem Jahre 1905 gehört, die als eine Art Nachtrag die Welt eroberte -- die Relativitätstheorie. Aber weit weniger Leute sind in der Lage, Einsteins Einblick gewährende Zusammenhänge zwischen Energie und Masse zu erklären. David Bodanis bietet mit diesem Buch eine leicht verständliche Erläuterung dieser berühmten Gleichung. Masse, so schreibt er, "ist einfach die ultimative Form verdichteter oder konzentrierter Energie", wohingegen Energie "das ist, was unter den richtigen Voraussetzungen als alternative Form dieser Masse ausstrahlt".

Bodanis' Buch beschäftigt sich hauptsächlich damit, was diese Voraussetzungen genau sind. Es ist eine Hommage nicht nur an Albert Einstein, sondern auch an seine Vorgänger, wie zum Beispiel James Maxwell, Michael Faraday und Antoine Lavoisier, die heute weit weniger bekannt sind. Indem er ein Gleichgewicht herstellt zwischen schriftstellerischer Energie und wissenschaftlichem Gewicht, ist Bodanis ein Handbuch der modernen Physik und der Kosmologie gelungen. Er beschreibt das heutige Universum als einen Ausdruck von Masse, die, in der weit entfernten Zukunft, wieder zurück zur Energieseite der Gleichung übergehen und damit das "Reich der Materie" mit "einer großen Stille" ersetzen wird -- eine Vision, die gleichermaßen schön und zutiefst erschreckend ist.

Ohne in die seichte Psychobiografie abzudriften, untersucht Bodanis auch andere Voraussetzungen, nämlich Einsteins Vorgeschichte und seinen Charakter, die sich mit seiner Intelligenz verbanden, um die einzigartige Betrachtungsweise zu schaffen, mit der er die Funktion der Dinge untersuchte -- eine Betrachtungsweise, die die Welt verändern sollte. --Gregory McNamee

Wissenschaft-Online

„Kurzum: es hat Spaß gemacht, dieses Buch zu schreiben.“ Mit diesem Fazit beschließt der Publizist David Bodanis glaubhaft seine Monographie über die wohl schillerndste aller naturwissenschaftlichen Formeln: E=mc2. Leider nur ist der Mordsspaß beim Abfassen streckenweise mit dem Autor durchgegangen. Die an sich ulkige Idee, einer einzigen physikalischen Gleichung eine ganzes Buch zu widmen — mit einleitenden Kapiteln zu „E“, zu „=“, zu „m“, zu „c“ und zu „hoch 2“ — leidet von vornherein an der misslungenen Gewichtung von themarelevanten und -irrelevanten Inhalten. Gern hätte man beispielsweise etwas über die mentalitätsgeschichtlichen Auswirkungen der Relativitätstheorie in den 20er Jahren erfahren, als sich die Rezeption der Einsteinschen Physik in der Tagespresse folgenreich mit politischen und Weltanschauungsfragen mischte und nahezu jedermann über die Gleichheit von Energie und Masse, über Längenkontraktion und Zeitdilatation philosophierte. Stattdessen werden Bodanis‘ Leser großzügig mit Beiläufigkeiten aus dem Leben dieses Vorläufers oder jenes Nachfolgers von Einstein bedacht. Doch das ist noch nichts gegen die eifrig vom Autor propagierten wissenschaftshistorischen Unwahrheiten im Kernstück seiner Sensationsgeschichte über die berühmte Zauberformel. Unschön ist hier vor allem die tendenziöse Darstellung von Werner Heisenbergs Beteiligung an den Versuchen, Einsteins Gleichung in Gestalt einer funktionstüchtigen „deutschen“ Atombombe eine eindrückliche empirische Bestätigung zu verleihen. Bodanis scheut weder implizite noch explizite Sprachmittel, den im Hitler-Deutschland verbliebenen Physiker als beflissenen politischen Überzeugungstäter zu verkaufen, der sich dem NS-Regime immer wieder neu anbiedert, eine „Uranbombe“ mit unvorstellbarer Sprengkraft zu bauen — und das natürlich auf dem Rücken von KZ-Insassen! Dass der Physiker Heisenberg bis etwa 1941 aus ideologieimmanenten Gründen vielmehr einen extrem schwachen Rückhalt bei den politischen Machthabern hatte und dass das Heereswaffenamt an alles Andere dachte als an eine breite Förderung „jüdischer“ Physik, pervertiert unter Bodanis‘ Feder in die historisch falsche Aussage, das „Dritte Reich“ hätte beim Bau der Bombe gegenüber den Alliierten dank Heisenbergs Initiative einen eigentlich unaufholbaren Vorsprung von zwei Jahren intensiver Forschung gehabt. Ansonsten präsentiert das Buch in seichtem Plauderton die wichtigsten Vor- und Nachläufer Einsteins sowie die Bedeutung seiner Formel nicht nur für das Militär, sondern auch für die Astrophysik. Der Bogen spannt sich dabei von Faraday bis Chandrasekhar. Bleibt am Ende die Frage nach dem irreführenden Titel der deutschen Übersetzung: „Bis Einstein kam“ erweckt den Eindruck, als handle es sich hier um eine Darstellung der klassischen Physik bis zu ihrer Vollendung durch die Relativitätstheorie. Stattdessen dreht sich alles nur um die eine Formel. Der Originaltitel, wortgetreu übersetzt, hätte es doch getan: „E=mc2: A Biography of the World's Most Famous Equation“! Rezensent: Dr. Carsten Könneker


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Absolut empfehlenswert 27. März 2001
Der Author versteht es die Formel E=mc^2 so zu erklären, das man Sie auch versteht; ich habe mich immer gewundert was c^2 dort zu suchen hat, jetzt glaube ich es zu verstehen.

Abgesehen davon ist es sehr unterhatsam (ich habe es in einer Nacht verschlungen) und bietet viele Hintergründe zum Thema.

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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Wer immer schon mal wissen wollte, was es mit der einsteinschen Relativitätstheorie auf sich hat, warum keiner Ihn anfangs erst nahm und erst der zweite Weltkrieg, mit dem Bau der Atombombe, ihn zu Ruhm und Ehre brachte, der sollte unbedingt dieses Buch lesen. Man hätte es auch "Phyik für Dummies" nennen können, denn Bodanis versteht es sich in die Unwissenheit des Lesers hinein zuversetzen, um dann gemeinsam die wunderbare Welt der Physik zu entdecken. Besonders gut ist es dem Autor gelungen Fachwissen und Privates aus dem Leben der unterschiedlichsten Physiker/INNEN, zu einer außerordentlich spannenden, aber auch komischen Geschichte zu verweben.Tatsächlich ist es seine sprachliche Einfachheit, die dem Leser die Vergangeheit, Gegenwart und Zukunft der Physik erschließbar macht Nach dieser Lektüre sieht man die Welt wirklich mit ganz anderen Augen, wirklich empfehlenswert!!!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Schon nach drei Tagen hatte ich dieses Buch ausgelesen. Hat man einmal angefangen, hört man nicht mehr auf. Die Entwicklung der Formel E=mc² wird einfach erklärt. Desweiteren werden auch die Folgen dieser Entdeckung, wie etwa der Bau von Nuklearwaffen, erzählt. Der Leser erlebt eine Reise durch die Physikgeschichte, wo der Begriff von Masse oder Elektrizität bzw. von Magnetfeldern erst in den Ansätzen geklärt wurde.

Für Intressierte der Physik ist dieses Buch ein wichtiger Lese-Tip. Für das Verständnis dieses Buches werden keine großen Vorkenntnisse gebraucht.

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