Buchrückseite
Die Ansprüche der Software an die Hardware wachsen stetig. Der jetzt topaktuelle Computer ist morgen schon veraltet. Möchte man nicht sofort ein komplett neues System kaufen, muß man den vorhandenen Rechner aufrüsten. Damit jeder dieser Arbeiten selbständig durchführen kann, ist dieses Buch geschrieben worden. Zunächst wird der Ansatzpunkt zum Aufrüsten gesucht. Eine Checkliste sagt Ihnen, wo der Schraubendreher angesetzt werden muß. Danach geht es an die Installation der neuen Komponenten. Ausführlich und leicht verständlich werden der Einbau des neuen Bauteils und die Einrichtung der Treiber beschrieben. Ein Glossar erklärt Ihnen alle wichtigen Fachbegriffe aus der Welt der PCs.
Die Schritte zum Erfolg - Ansatzpunkte: Entscheidungshilfen zum Aufrüsten
- Gehäuse: Beschreibung, Montage, Anschluß
- Mainboards: Mainboard-Typen, Aufbau, Austausch
- Prozessoren: Beschreibung, Upgrade-Möglichkeiten
- RAM: Typenbeschreibung, Aufrüstung
- Controller: Typen, Entscheidungshilfen, Einbau
- Festplatten: Geschwindigkeiten, Größen, Einrichtung
- Video: Grafikkarten und Monitore auswählen und installieren
- Multimedia-Komponenten: Soundkarten und CD-ROM-Laufwerke installieren und richtig konfigurieren
- Streamer und Wechselmedien: Beschreibungen von QIC-; Travan- und DAT-Streamern, SyQuest-, MO-, ZIP- und Jaz-Laufwerken
- Glossar: Ausführliche Erklärungen von Begriffen aus der Welt der Hardware
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Mehr Leistung für den eigenen Computer - das wünschen sich viele Anwender, denn die Programme stellen immer höhere Anforderungen an die Computer, auf denen sie laufen sollen. Das Fatale an einem Computer, der nicht genug leistet: Meist bemerken Sie das erst, wenn es zu spät ist. Sie haben sich dann schon ein paar Monate mit dem Gerät herumgequält. Kein Händler wird das Gerät jetzt zurücknehmen und gegen ein stärkeres tauschen wollen. Wenn der Computer zu dem Zeitpunkt das Beste war, was Sie sich leisten konnten, ist noch nicht einmal eine "schuldhafte Unterlassung" anzukreiden: Es gab halt kein System, das Ihren Anforderungen eher entsprach. Zum Glück können Sie jeden Computer nachträglich leistungsfähiger machen, denn der Computer ist nur eine Sammlung verschiedener Komponenten, die der Hersteller zu einem mehr oder weniger funktionstüchtigen System zusammengefügt hat. Jede dieser Komponenten kann nachträglich ausgetauscht oder durch eine weitere ergänzt werden. Das fängt schon beim "Herzstück" des Computers, dem Prozessor, an und geht über Grafikkarte, Arbeitsspeicher, Festplatte bis hin zu Soundkarte, CD-ROM-Laufwerk oder Erweiterungen, die extern angeschlossen werden - wie ein Scanner, mit dem Sie Fotos in den Computer einlesen können. Die Erweiterung von Computern wird auch Tuning genannt. Tuning heißt wörtlich übersetzt "Einstellung", ist aber bereits im Automobilbau dahingehend erweitert worden, dass Autos schneller, schöner und leistungsfähiger werden - durch Manipulationen am Motor, am Fahrgestell und am Äußeren. Anders als beim Auto brauchen Sie jedoch keine Fachkenntnisse, um Ihren Computer zu tunen. Zwei Hände, in der Regel drei Werkzeuge und etwas Geduld - und dieses Buch zeigt Ihnen, wie Sie Ihren Computer "tiefer legen". Dabei verletzen Sie auch keine Garantiebestimmungen, denn ähnlich wie Sie beim Auto auch die Zündkerzen wechseln oder einen Ölwechsel durchführen dürfen, ist das bei einem Computer ebenfalls so vorgesehen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Lesen und viel Erfolg beim Erweitern Ihres Computers.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.