Klappentext
Durch das gesamte schriftstellerische Schaffen von Horst Bsetzky zieht sich ein roter Faden die Passion des Autors für die Berliner S-Bahn. So eindrücklich wie kein anderer Schriftsteller hat er der eigentümlichen Mischung aus Faszination und diffusen Ängsten, die viele Menschen mit diesem Verkehrsmittel verbinden, Ausdruck verliehen.Auf bewährte Weise, überwiegend humorvoll, oft nachdenklich, bisweilen kritisch, doch stets sehr unterhaltsam, erzählt Bosetzky über seine Erlebnisse mit anheimelnden S-Bahn Wagen und furchteinflößenden Bahnhöfen, mit phantasieanregenden Hinweisschildern und den täglichen Gefahren, denen der Fahrgast ausgesetzt ist. Von der frühesten Kindheit in den Kriegsjahren bis in die unmittelbare Gegenwart spannen sich die S-Bahnfahrten, auf denen der Leser den Autor begleiten darf.Natürlich fehlt ein Kapitel über den legendären S-Bahnmörder Paul Ogorzow nicht, ebensowenig eine nachtfahrt auf jener Strecker, die in der jüngsten Vergangenheit wiederholt in die Schlagzeilen der Presse geriet. Eine Typologie des S-Bahn Publikums aus der Sicht des Soziologen gehört zu den weiteren Höhepunkten des Bandes."Einsteigen bitte, Türen schließen!" ist eine gelungene Mischun aus unterhaltsamem Erinnerungsbruch und faktenreichen Sachbuch. Ein Werk, welches das Herz jedes Berlin- und erst recht jedes Schienenverkehrsfreundes höher schlagen lassen wird!Soziologieprofessor an der Hochschule für Verwaltung und Rechtspflege in Berlin, ist seit vielen Jahren einer der erfolgreichsten deutschen Krimiautoren. Er verfaßte auch Jugendbücher, Hörspiele und Fernsehspiele. In den letzten Jahren reüssierte er vor allem mit einem Roman über den Berliner S-Bahn Mörder und seinen Berliner Straßenbahnerinnerungen "Noch jemand ohne Fahrschein?" (Jaron Verlag, 1997)
Autorenportrait
Der 1938 in Berlin geborene Soziologe Prof. Horst Bosetzky veröffentlicht auch unter dem Pseydonym -ky seine Hörspiele, Drehbücher und berühmten Kriminalromane. Mit der für ihn typischen Mischung aus Action, unaufdringlicher Milieustudie und scharfer Figurenpsychologie ist es -ky gelungen, den deutschen Kriminalroman aus der Abhängigkeit der angelsächsischen Vorbilder zu befreien. 1991 wurde -ky zum Vorsitzenden der Krimiautorenvereinigung DAS SYNDIKAT gewählt, die ihm für seine Verdienste um den deutschen Kriminalroman 1992 den "Ehrenglauser" verlieh.