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Inge Viett ist 1992 zu 13 Jahren Haft verurteilt worden. Sie sitzt im Gefängnis und kommuniziert auf die einzig mögliche Weise: durch Briefe. Von der Verhaftung in Magdeburg 1990 bis nach ihrer Verurteilung reflektieren sie die Geschehnisse innerhalb und außerhalb der Gefängnismauern: die »Vereinigungsorgie«, mögliche Perspektiven einer gesellschaftlichen Veränderung, die eigene Vergangenheit im »2.Juni« sowie der »RAF« und ihr Leben in der DDR; die Vorbereitung auf den Prozeß und das alltägliche Einzwängen in die »Box«, über der doch manchmal ein »zauberblauer Himmel« zu sehen ist.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
kein Gefängnisalltag sondern viel tiefer gehend,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Einsprüche!: Briefe aus dem Gefängnis (Broschiert)
Dafür, daß Inge Viett der Titel "Topterroristin mit besonders grausiger Handschrift" "verliehen" wurde, ist es erstaunlich, wie gefühlvoll und herzlich solch eine Person sein kann. Denn so sind ihre Briefe. Man begegnet einer Frau, die zwar äußerst konsequent und für manchen vielleicht erschreckend politisch lebt und schreibt, andererseits aber noch die Kraft findet, aus ihrer Zelle heraus Trost zu spenden, in der sie selbst jeden Tag um den Erhalt ihrer Identität kämpfen muß.
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