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Einsatz ohne Ziel?: Die Politikbedürftigkeit des Militärischen
 
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Einsatz ohne Ziel?: Die Politikbedürftigkeit des Militärischen (Gebundene Ausgabe)

von Klaus Naumann (Autor)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 138 Seiten
  • Verlag: Hamburger Edition; Auflage: 1., Aufl. (16. September 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3936096988
  • ISBN-13: 978-3936096989
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,4 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 216.503 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der Bundeswehreinsatz in Afghanistan gerät zum Offenbarungseid. Hier zeigen sich beispielhaft die Fehlleistungen und Strukturdefizite der deutschen Sicherheitspolitik - ihre Begründungsschwächen und die überzogenen Ansprüche, der geringe Mitteleinsatz und die kurzatmigen Mandate, die realitätsblinden Aufträge mit gravierenden Strategie- und Koordinationsmängeln, das Missverhältnis zwischen den militärischen und den zivilen Komponenten. Das Versagen hat System. Den Übergang von "Verteidigung" zu "Sicherheit" hat die politische Klasse nicht bewältigt, denn sie lebt noch aus dem Fundus der Bonner Republik. Weder die politischen Strukturen noch das politische Personal sind auf die neuen Bedingungen globaler Sicherheitsvorsorge eingerichtet. Auch die Militärelite hat die neuen politischen Lektionen noch nicht gelernt, sondern verharrt in professionalistischer Selbstbeschränkung. Beides zusammen begünstigt eine Vertiefung der Kluft zwischen der Sicherheitspolitik, dem Militär und einer Bürgergesellschaft, die sich aus militärischen Verpflichtungen weitgehend verabschiedet hat. Klaus Naumann liefert in diesem Band eine Bestandsaufnahme der fehllaufenden Entwicklungen. Er gibt Anstöße zu einer Neujustierung der sicherheitspolitischen Strukturen und formuliert die neuen Anforderungen an die Sicherheitseliten.


Über den Autor

Klaus Naumann, Historiker, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich »Die Gesellschaft der Bundesrepublik « des Hamburger Instituts für Sozialforschung. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Erinnerungspolitik, Nachkriegszeit und Militärgeschichte der alten Bundesrepublik.

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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Einsatz ohne Ziel - Eine notwendige Frage ohne entscheidende Antwort, 29. Januar 2009
Von Michael Huebner (Bühlertal/Baden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Wie viele meiner Kollegen, die das Buch aufgrund des Authors weiterempfohlen haben, sind wir alle gemeinsam einem Irrtum aufgesessen: es handelt sich nicht um den ehemaligen Generalinspekteur der Bundeswehr. Diesem hätte man die unklaren Schlüsse am Ende des Buches nicht verziehen( das "Politische" des militärischen Führers und militärstrategische Einsichten des Polikers bei der Definition scherheitspolischer Ziele), denn er muss es ja aus der Praxis heraus besser wissen.
Ich hätte mir aufgrund des Titels eine klare Aussage über Art und Umfang der Politikbedürfigkeit der Militärs gwünscht. Ebenso unklar bleibt die Rolle der Politik in diesem Kräftespiel, mit dem Ergebnis, dass es an dem Vorschlag mangelt, wie die Bundesrepublik Deutschland langfristige strategische Optionen entwickelt, an denen sich die Tagespolitik ausrichten kann.
Ein Buchtitel, der Interesse weckt, jedoch vom Ergebnis her enttäuscht.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Gute Lagefeststellung, 28. Januar 2009
Von M. Meyer "Voormas" (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Interessante und fesselnde Lagefeststellung der gegenwärtigen Sicherheitspolitischen Debatte in Deutschland durch den Politologen Klaus Naumann. Die Darstellung der gegenwärtigen Situation deutscher Streitkräfte in Afghnaistan und der dahinter liegenden Sicherheitsdebatte im ersten Kapitel ist umfassend und gibt einen guten ersten Einblick in diese Thematik.

Der Mangel an strategischem Denken in Deutschland und das Fehl einer sicherheitspolitischen Debatte über den Zweck von Streitkräften wird gut erörtert.

Nach einer sehr guten Darstellung der Lage werden gut nachvollziehbare Bewertungen getroffen. Danach fehlen jedoch Folgerungen. Die Vorschläge für Reservistenarbeit der Bundeswehr etc. bleiben hinter den geweckten Erwartungen zurück.

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4.0 von 5 Sternen Ohne Strategie politische Ziellosigkeit, 19. September 2009
Naumann verdeutlicht an der Ereignissen um den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan den Mangel politischen stratrgischen Denkens, denn ohne Zielsetzung war und ist das Handeln der Bundesregierung ein "muddling through". Dies stellt Naumann folgerichtig auch bei den militärischen Führungseleiten fest, die aus ihrer alten Position einer Funktionselite noch nicht den notwendigen Schritt in eine neue Rolle des postmodernen Militärs gemacht haben.
Wenn eine enge zivil-militärische Verzahnung von Handlungseliten für die heutigen sicherheitspolitischen Herausforderungen erforderlich ist, so wäre ein Eingehen auf die Defizite der Führungseliten anderer Ressorts ausserhalb des BMVg hilfreich und notwendig. Hier springt Naumann zu kurz. Denn wenn er berechtigt fehlendes strategisches Denken der Führungseliten der Bundesregierung bemängelt, muss diesem ressortübergreifend begegnet werden. Vielleicht ein Anreiz für ein weiteres kleines Buch.
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