Witzig, spritzig, unterhaltsam. Gleichzeitig aber auch zum Nachdenken anregend. All das ist das Erstlingswerk des bergsteigenden Burgenländers Hans Goger. In einsame Wildnis, eisige Gipfel" beschreibt der in bescheidenen Verhältnissen aufgewachsene Goger seine bemerkenswerten Expeditionen zum Cho Oyu, Mc. Kinley oder zum Mount Everest. Sowie seine einsamen Wochen fernab der Zivilisation in Kanada, Alaska oder Patagonien.
Interessant zu lesen, wie gut Goger mit der Einsamkeit zu recht kommt, mehr noch, sie geradezu immer wieder sucht. Welche Gedanken und Bilder sich dabei zwischen seinen Ohren tummeln. Wie er sich auf seine Abenteuer vorbereitet, sie meistert, vor dem Gipfel umdreht oder wie er mit dem Tod umgeht. Ist er mal mit Partnern unterwegs, kommen diese zumeist aus der Steiermark. Weil, wie es einer seiner Begleiter so schön begründet: "I hab im Frühjahr eh nix Besseres zu tun als mit an Burgenländer wandern zu gehen."
Das originelle Vorwort zu diesem Buch stammt übrigens von Gerlinde Kaltenbrunner, die Goger erstmals im Burgenland, danach allerdings schon in Kathmandu getroffen hat. Mittlerweile hat Hans Goger schon vier Achttausender bestiegen. Weitere sollten folgen. Und sein zweites Buch hoffentlich auch.