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Einsam war ich nie: Schwule unter dem Hakenkreuz 1933-1945 Taschenbuch – 1. August 2003

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Das Motto "Einsam war ich nie" stammt von Gad Beck, einem von elf Männern, deren Leben in Einzelbeiträgen hier erzählt wird. Diese Männer, geboren zwischen 1895 und 1925, durchlebten aufgrund ihrer Homosexualität in der NS-Zeit, aber zum Teil auch noch danach, Diskriminierung und Verfolgung. Im Gegensatz zu anderen verfolgten Gruppen ist der Status homosexueller Opfer des Nationalsozialismus weiterhin prekär (hierzu liefert der Band zwei Dokumente im Anhang), ein Grund für das jahrzehntelange Schweigen vieler schwuler Männer. Der Mitherausgeber Günter Grau spricht in seinem informativen Nachwort von gerade mal einem guten Dutzend authentischer Zeugnisse diesbezüglich.

Vor Jahren wurde diese Sammlung erstmals veröffentlicht, nun liegt sie -- in aktualisierter und erweiterter Form -- endlich wieder vor. Nicht nur zeugt dieses Bändchen von einer besonders schrecklichen Phase der Menschheitsgeschichte, es führt implizit auch die vielerorts weiterhin anhaltende Stigmatisierung und Kriminalisierung von Homosexualität vor Augen. So gibt es den Angaben von amnesty international zufolge allein immer noch neun Staaten, die hierfür die Todesstrafe verhängen. Und doch erzählt z. B. der weltweite Erfolg von Gad Becks Autobiografie eine andere Geschichte: Es ist auch für ältere Schwule kein absolutes Tabu mehr, über ihre früheren homosexuellen Erfahrungen zu schreiben und damit in eine weithin sichtbare Öffentlichkeit zu treten.

Was die hier zusammengetragenen Porträts auszeichnet, sind -- neben der löblichen Pionierarbeit van Dijks und Graus und den sorgfältig recherchierten, detailreichen und mit weiterführenden Literaturhinweisen versehenen Beiträgen selbst -- die eingestreuten rückblickenden Selbstaussagen der Erinnernden. Die Art, wie sie von ihren ersten sexuellen Erfahrungen berichten und sich ihrer großen Jugendlieben besinnen, ist anrührend und erschütternd zugleich, zeugt dies doch von dem Willen, sich trotz erlittener Grausamkeiten ein Stück erlebten Glückes erhalten zu wollen. --RJ Poole

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Lutz van Dijk,
Dr. phil., geboren in Berlin, nach einigen Jahren als Lehrer in Hamburg Zweitstudium der Geschichte, 1992-1999 Mitarbeiter der Anne Frank Stiftung in Amsterdam. Seine Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt und mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Jugendliteraturpreis von Namibia 1997 und dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis 2001. Er lebt und arbeitet heute in Amsterdam und Kapstadt. Veröffentlichungen (Auswahl): Township Blues (2000), Homosexuelle. Zwischen Todesstrafe und Emanzipation (2000), Verdammt starke Liebe. Die wahre Geschichte von Stefan K. und Willi G. (2001), Überall auf der Welt. Coming-out-Geschichten (2002).

Günter Grau,
Dr. phil., Sexualwissenschaftler, 1991-1998 Mitarbeiter am Institut für Geschichte der Medizin der Charité/Berlin, bis 2002 Mitarbeiter am Institut für empirische und angewandte Soziologie der Universität Bremen. Lebt und arbeitet heute in Berlin. Veröffentlichungen (Auswahl): Aids. Krankheit oder Katastrophe (1990), Homosexualität in der NS-Zeit (1993), Schwulsein 2000. Perspektiven im vereinigten Deutschland (2001).


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Format: Taschenbuch
Bei Berichten über die Terroropfer der Nazis, werden gewöhnlich nur Zahlen genannten. Häufig beziehen sie sich auch ausschließlich auf die Hauptgruppe die der Juden. In diesem Buch kommt eine häufig verdrängte Minderheit, die der Homosexuellen zu Wort.
Diese erzählen Ihre eigenen Geschichte, wodurch man einen anderen Blickwinkel auf die Schicksale erhält. Es bleiben keine abstrakten Zahlen mehr. Außerdem ist es erschreckend, daß die Diskrieminirung für viele nach dem Krieg nicht beendet war.
Viele trauen sich bis heute nicht aus der Anonymität und daß in unserem mittlerweile so "tollerantem" Land.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
habe lange gebraucht es zu bestellen. nach den 3 anlauf habe ich es dann geholt. schwere kost , musste mehrfach anfangen zu lesen.musste es auch ein paarmal zuseite legen , es ist in diesen jahrhundert kaum zu glauben welches leid die männer ertragen mussten.ich weiß die homophonie gibt es immer noch , auch dort wo sie keiner vermutet. ich spreche aus den kliniksalltag!
danke van dijk für das buch. es tut gut zu wissen die männer hatten immer ein positive ziel vor augen .
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