Vom zuständigen Forstmann wird ein neuer Jäger ins Revier bestellt.
Michael ( Rudolf Lenz ), der neue Jäger, ist sehr ehrgeizig und engagiert.
Das Wohl des Waldes liegt ihm sehr am Herzen.
Doch nicht zu Herzen liegt ihm Oberjäger Bertl ( Jürg Holl ).
Der sieht in ihm einen Konkurrenten, einen Besserwisser.
Der Titel eines Oberjägers könnte ihm bald abhanden kommen.
Skepsis und Voreingenommenheit machen sich breit.
Als dann noch Försters Töchterlein Gerda ( Anita Gutwell ) Sympathien für den
neuen Jäger weckt, scheint es nur noch eine Frage der Zeit, aus anfänglichem
Neid bitterbösen Hass werden zu lassen.
<> Film-Jahrgang : Österreich 1958 " Einmal noch die Heimat sehn "
* Rudolf Lenz ( 1920-1987 ) : Michael, der liebliche Jägersmann
* Anita Gutwell ( geb. 1931 ) : Gerda, des Försters Töchterlein
B i l d : Format 4:3 in Farbe
* Die Bild- und Farbqualität bewegt sich im mittleren Bereich, was heißen mag,
sie geht soweit in Ordnung und wirkt im Verhältnis noch gut
* Mit kleinen Bildfehlern behaftet, aber nicht unbedingt störend
T o n :
* Nicht unbedingt Top, aber im Großen und Ganzen akzeptabel und verständlich
* Sprache : Deutsch - keine Untertitel für Hörgeschädigte
S t u d i o : Kinowelt GmbH - Als Extras liegen auf :
* Biografien verschiedener Filmschauspieler
* Bildergalerie mit Fotos zum Film
* Viele schöne Heimatfilm-Trailer
* Wendecover
<> Gesamt-Bewertung :
4 Sterne für einen für seiner Zeit unterhaltsamen Heimatfilm der etwas anderen Art
<> Eher selten bzw. unüblich im deutsch-österr. Heimatfilmsektor ist Afrika.
Ein Ausweich-Kontinent bezüglich einer Flucht.
Geblieben ist die Jagd, die Freiheit der Natur und die wilden Tiere,
geblieben ist aber auch Heimweh - " Sehnsucht nach Zuhause " -
ein Stück Heimat, das Afrika trotz aller Größe und Vielfalt nicht bieten kann.
<> Mit der Steppe Afrikas und der Bergwelt Österreichs als Zentralpunkt,
bestückt mit bekannten Tieren wie die eines Rothirsches und eines Geparden,
musiviziert mit afrikanischen Buschtrommeln und weihnachtlichen Weisen,
könnten die Gegensätze einer zu liebenden Heimat eigentlich gar nicht größer sein.
" Einmal noch die Heimat sehn " versprüht ein bißchen Romantik und Abenteuer,
ein bißchen Herzenswärme und Liebe und natürlich große gefühlte Heimatliebe.
Rez. H. G.