Das Leben hat dieser Frau wirklich allerhand Schweres gebracht.Bewundernswert ist ihre Stärke alles durch zu halten und aus allem etwas zu machen, um relativ gut zu leben. Jedoch ist dieses Buch vom Schreibstil nicht gut und sehr oberflächlich erzählt.
Sie erzählt sehr wenig von Ihrem Mann, der sie ja von der Straße aufgelesen hat und doch gut zu ihr war. Bis zum Schluss erwähnt sie nicht, dass ein Sohn geistig behindert ist und ihr Weggehen aus dem Land und das Im-Stich-lassen ihres behinderten Sohnes, kommt mir doch egoistisch vor. Auch wie sie noch im Land war, beschwert sie sich über ihren anderen Sohn, der sich zu wenig um den behinderten Sohn kümmert, wo sie ja selbst noch im Haus war und helfen konnte.
Am Schluss schreibt sie, sie habe große Sehnsucht nach den 2 Töchtern aus 1. Ehe, diese wurden aber während dieser 32 Jahre im Ausland nicht erwähnt. -
Und sie hatte sehr viele Freiheiten in diesem Dorf von wegen "Einmal frei sein".
Also mir kommt vor, dass diese Frau durch die Erlebnisse im Konzentrationslager so geprägt wurde nur auf das eigene Überleben zu schauen und wirkliche Gefühle anderen gegenüber, z.B. der großen Anzahl ihrer Kinder, nicht aufkommen.
Schade!