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Einmal [Taschenbuch]

Morris Gleitzman , Uwe-Michael Gutzschhahn
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 6,99 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

August 2013
Der 9-jährige Felix lebt seit über drei Jahren in einem Waisenhaus. Dabei sind seine Eltern gar nicht tot. Sie müssen nur die Probleme mit ihrem Laden lösen. Denn für jüdische Buchhändler ist es 1942 in Polen sehr schwierig. Wie schwierig, das begreift Felix erst, als Männer mit Armbinden im Waisenhaus jüdische Bücher verbrennen. Felix reißt aus, um seine Eltern zu warnen. Unterwegs rettet er die kleine Zelda, deren Familie ermordet wurde – und er beginnt zu ahnen, was die Nazis wirklich vorhaben.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: Carlsen (August 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551312486
  • ISBN-13: 978-3551312488
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 11 - 13 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 11,8 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 112.928 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Morris Gleitzman wurde 1953 in England geboren, 1969 wanderte seine Familie nach Australien aus. Er arbeitete als Drehbuchautor für Film und Fernsehen, bevor er 1985 sein erstes Kinderbuch schrieb. Heute ist er einer der erfolgreichsten Autoren Australiens und seine Bücher wurden vielfach ausgezeichnet.
Foto © Tim de Neef

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Morris Gleitzman wurde 1953 in England geboren, 1969 wanderte seine Familie nach Australien aus. Er arbeitete als Drehbuchautor für Film und Fernsehen, bevor er 1985 sein erstes Kinderbuch schrieb. Heute ist er einer der erfolgreichsten Autoren Australiens und seine Bücher wurden vielfach ausgezeichnet.


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Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
43 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einmal berührt den Leser im Innersten 24. Januar 2010
Von S. Leo TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Einmal bekam ich ein Buch, über einen Jungen namens Felix.
Einmal verpasste ich meine Haltestelle, weil ich in seiner Geschichte versunken war.
Einmal war ich den Tränen nahe, weil mich die Naivität und zugleich die Stärke eines 9-Jährigen Jungen zutiefst berührten.
Einmal mehr erfuhr ich, dass Geschichten Leben retten können.
Einmal von Morris Gleitzmann sollte jeder - egal welchen Alters - mindestens einmal gelesen haben.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bis ins Innerste erschütternd 18. September 2010
Von E. Meiler
Format:Taschenbuch
Schon mal vorneweg: ich bin keine 13 mehr und war nach der Lektüre mehr als erschüttert. Dass das Nazi-Regime unsagbar furchtbar, ja unmenschlich war, ist bekannt. Aber die Gräuel dieser Zeit aus der (naiven) Sicht eines Kindes erzählt, lässt sprachlos zurück. Als Bücherratte habe ich wirklich schon eine Menge Bücher gelesen - und wieder vergessen. Aber dieses werde ich sicherlich nie mehr vergessen. Was, denke ich, eines der größten Komplimente an einen Autoren ist.
Allerdings: der Altersempfehlung ab 13 Jahren kann ich als Mutter einer Tochter nur mit Einschränkung zustimmen: bei sehr zartbesaiteten Gemütern würde ich noch zwei bis drei Jährchen warten.

Ansonsten: uneingeschränkt empfehlenswert!
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unbeschreibliches Grauen 8. Mai 2010
Format:Taschenbuch
Schon das Titelbild ist sehr gelungen: ein Junge steht im Schatten, fast nicht sichtbar. Felix ist der 'Unsichtbare', der in Polen 1942 in einem Waisenhaus aufwächst, zunächst ist seine jüdische Herkunft verschwiegen, aber die Nazis finden auch das heraus.
Felix sucht seine Eltern, von denen er zunächst glaubt, sie lebten noch. Auf seinem Weg zurück in seine Heimatstadt sieht er unglaubliches Leid, das er sich nur nach und nach erklären kann. Er rettet die kleine Zelda, deren Eltern erschossen wurden, er muss feststellen, dass seine Wohnung von anderen besetzt ist, er wird gejagt, schließlich muss er sich dem Marsch nach Warschau ins Ghetto anschließen, überall Tod und Elend. In Warschau wird er zunächst von einem Mann gerettet und gelangt mit Zelda in einen Verschlag mit anderen jüdischen Kindern.

Morris Gleitzmann hat in seinem Tagebuchroman das tägliche Grauen aus der Sicht des kleinen Felix in einer kindlich-naiven Sprache eindrucksvoll aufgeschrieben. Die Einleitung jedes Kapitels mit 'Einmal..' erinnert an ein Märchen, in dem Leid und Tod unbeschreiblich sind, aber doch auch Hoffnung auf Menschlichkeit besteht.

Unbedingt empfehlenswert für Kinder ab 12(da muss man aber Gespräche führen)und Erwachsene.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Kind verliert seine Kindheit 21. November 2010
Von Villette TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
1939 wurde der polnische Junge Felix von seinen Eltern in ein Waisenhaus in den Bergen gebracht -- nur vorübergehend, wie sie ihm versichert haben, bis die Zeiten für Juden sich gebessert haben. 1942 ist Felix immer noch dort. Als er beobachtet, wie auf dem Hof des Waisenhauses von einigen Männern in Uniformen Bücher verbrannt werden, reißt er aus. Er will seine Eltern, die Buchhändler sind, warnen oder jedenfalls ihre Bücher retten. Als er nach einem langen Marsch zu ihrem Laden kommt, muss er jedoch feststellen, dass dort gar keine Bücher mehr verkauft werden und dass jetzt andere Leute in ihrem Haus wohnen. Leute, die ihn als Juden beschimpfen und verscheuchen. Felix hört, dass die Juden in die Stadt gebracht wurden und macht sich auf den Weg ...
Es ist erschütternd zu lesen, wie Felix auf seinem Weg der schrecklichen Wahrheit immer näher kommt. Es geht gar nicht gegen Bücher, sondern gegen die Juden. Er trifft auf immer mehr tote Menschen, beobachtet, wie Menschen erschossen werden, findet in einer Gruppe jüdischer Waisenkinder Unterschlupf, die im Untergrund leben und von denen jeder eine furchtbare Erinnerung mit sich herumträgt. Felix ist sich zwar sehr lange noch sicher, dass das nichts mit ihm zu tun hat, dass er seine Eltern bald wiederfinden wird, aber langsam verliert er seine Naivität. Das spiegelt sich darin wider, dass er, der große Geschichtenerfinder und -erzähler bald keine Geschichten mehr in sich findet. Seine Kindheit wird ihm von der grausamen Realität ausgetrieben. Was dieses Buch aber auszeichnet, ist, dass es trotz eines schlimmen Endes auch einen kleinen Hoffnungsschimmer hinterlässt, der sich gegen das scheinbar unabwindbare Greuel stämmt.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein eindringliches Buch! 20. November 2009
Von Vivian Ryck VINE-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Nach "Der Junge im gestreiften Pyjama" war das wieder ein Roman, der mich sprachlos zurückgelassen hat. Ich finde ihn sogar noch einen kleinen Deut besser. Der Autor erzählt sehr klar und zum Teil nüchtern die Geschichte des kleinen Felix und nur so macht er sie für den Leser erträglich. Und obwohl ich alles über die Gräuel dieser Zeit weiß und schon viel dazu gelesen habe, bin ich doch immer wieder erschüttert und wenn ein Roman das bewirken kann, dann muss er gut sein.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ergreifend und erstaunlich 9. Mai 2011
Von Tina
Format:Taschenbuch
Ich habe "Einmal" an einem Tag durchgelesen.

Eine packende Geschichte, die von Morris Gleitzmann in tollem Stil aufgeschrieben wurde (jedes Kapitel beginnt mit "Einmal..."). Der kindlich-naive Stil, der manchen Rezessenten hier nicht gefällt, macht meiner Meinung nach das Buch aus. Schließlich ist es aus der Sicht des kleinen Felix geschrieben und wäre viel unglaubwürdiger, wenn dies wegfallen würde.
Es hat mich tief bewegt und getroffen. Die ganzen Schrecken der NS-Zeit werden beschrieben von Felix, der keine Ahnung hat von der Welt und dem Holocaust in Polen, wo er lebt, und man selbst hat im Prinzip Angst FÜR Felix, denn er selbst hat keine - er dreht in seiner naiven Sichtweise alles noch so Schlechte ins Gute.

Habe das Buch gekauft ohne vorher zu lesen, dass der Verlag es für 11-13-Jährige empfiehlt und muss auch jetzt sagen, dass es absolut nicht nur für diese Altersgruppe geeignet ist. Denke sogar eher, dass bei einem 13-Jährigen sehr viele Fragen aufkommen würden, die er sich selbst noch nicht richtig beantworten kann. Das Buch sollte dann also mit Begleitung der Eltern oder großen Geschwister o.Ä. gelesen werden.

Absolut lesenswertes Buch gerade wegen dem kindlich-naiven Erzählstil, auch für Erwachsene!
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen danke ...
an den Autor für die besondere Sprache, die Sichtweise, den teilweise feinen Humor.
Das Leid so schwer für diesen Jungen zu erfassen, für mich sowieso... Lesen Sie weiter...
Vor 25 Tagen von Mimoula veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen trifft schnörkellos mitten ins Herz
Unser Sohn brauchte das Buch für die Schule /6. Klasse. Er hat es gleich gelesen und ich mit ihm. Wir haben viel darüber gesprochen. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Simone veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen War schwierig zu finden und trotzdem günstig
Das Buch gehört zu einer dreiteiligen Reihe und ist sehr empfehlenswert und wir waren froh, dass sie nun koimplett ist.
Vor 10 Monaten von Knut Willemer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Einmal
ein sehr wichtiges Buch. Muss man gelesen haben.Im Sinne dieses Buches sollte man mal darüber nachdenken,was für Leid die Menschen immer wieder erleben müssen,nur... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Angelika veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Spannendes Buch
Ein spannendes Buch. Meine Tochter (12 J.) mußte es für die Schule lesen. Ich, als Mutter, habe es
dann auch gelesen. Mir kamen oft die Tränen. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Rico veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen nicht empfehlenswert
Nein ich fand diese Geschichte nicht gut: (1) Hier wird aus dem Grauen ein spannender Abenteuerroman konstruiert - dies halte ich für nicht zulässig, (2) es stört... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Dezember 2011 von Strasser-Koehler, Ute
5.0 von 5 Sternen Tragisch und interessant
Ich fand das Buch sehr interessant geschrieben und es handelt ja auch von einer sehr schlimmen Zeit. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Dezember 2011 von Vrjrýk
5.0 von 5 Sternen Großartig
Ein wirklich großartiges Buch über die Greuel der Nazi-Zeit aus Sicht eines (fiktiven) polnisch-jüdischen Jungen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. November 2011 von Drops Olino
5.0 von 5 Sternen Zutiefst erschüttert und bewegt!
Ausgezeichnet mit dem deutschen Jugendliteraturpreis, ist dies ein Buch, welches ich als Deutsch- und Geschichtelehrer nicht vergessen werde! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Januar 2011 von gsiberg99
2.0 von 5 Sternen Kindlich-naiv
Aus der Sicht des neunjährigen Felix beschreibt Gleitzman den Holocaust im Polen des Jahres 1942. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. November 2010 von Rascal
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