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Einmal Hans mit scharfer Soße: Leben in zwei Welten - Kindle Edition

3.8 von 5 Sternen 85 Kundenrezensionen

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Länge: 193 Seiten Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert

Produktbeschreibungen

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Zuschauer der NDR 3-Talkshow erlebten eine Kostprobe ihres Temperaments. Die quirlige junge Frau berichtete von ihrer Leidenschaft, dem Sammeln und Tragen hochhackiger Schuhe und demonstrierte sogleich vor versammelter Runde, wie es sich besonders sexy in ihnen geht. Die Journalistin Hatice Akyün, 1972 mit ihren türkischen Eltern nach Duisburg übergesiedelt, bezeichnet sich inmitten verhärteter Kulturfronten, Kopftuchdiskussionen und bärtig-grimmiger Koranlehrer, ironisch als „Paradebeispiel einer gelungenen Integration“. Wie gelungen, das treibt selbst ihren liberal gesonnenen islamischen Eltern den Schweiß auf die Stirn, wie wir noch erleben werden.

Es ist eine helle Freude, dieser selbstironischen Frau zu begegnen, die islamischen Konventionen den Garaus macht, Miniröcke trägt, sich ihres üppigen Dekolletés erfreut -- und dennoch ihre türkischen Wurzeln liebt. Ach ja, der merkwürdige Titel: „Hans und Helga“ gelten bei Türken als eine Art deutscher Prototyp. Hans, käsig, klemmig, ein „Brötchenholer“ mit Fahrradhelm. Helga trägt praktisches, flaches Schuhwerk und weiß nichts vom „perfekten Bogen einer gezupften Augenbraue“ (für jede türkische Frau eine Selbstverständlichkeit). Hans und Helga sind politisch korrekt -- aber garantiert feuerfrei. Was Hatice nicht daran hindert, einen blonden Hans zu suchen. Allerdings einen, gewürzt mit der scharfen Soße ihrer Heimat!

Flott und scharfzüngig werden wir durchs deutsch-türkische Kulturgestrüpp geleitet. Wir erleben eine vielköpfige Patchwork-Familie von beneidenswertem Wir-Gefühl. Zusammengehalten von einem Vater, dessen größte Sorge es ist, seine 35-jährige Tochter endlich unter die Haube zu bringen. Einer Kopftuch tragenden Mutter konservativen Zuschnitts, eine Art Supernanny, die riesige Mahlzeiten zubereitet und ihr Regiment mit eiserner Hand führt. Mit frivolem Ton gibt uns Hatice Kostproben der erotischen Anmachtechnik zweier Nationalitäten. Ihre Schilderung der Vertreibung eines arglosen Heiratskandidaten, den ihr die Eltern während eines Heimaturlaubs in der Türkei präsentierten, gerät zur regelrechten Klamotte. Prekäre Themen wie Islamismus und Zwangsheirat werden nur gestreift. Der Ton bleibt leicht. Hatice Akyün sucht das Verbindende -- vielleicht besser so!

Ach ja, ein Hans findet sich auch noch ein. Dass der allerdings als Erstes eine Beschneidung über sich ergehen lassen muss, befremdet schon ein wenig. --Ravi Unger

Pressestimmen

"Ein seltener Ton in der Debatte über Deutschtürkisches." (Tagesspiegel)

"Ihre Erzählungen sind unterhaltsam, anrührend und nachdenklich, und sie rufen auf zu einem toleranten Miteinander." (Kölnische Rundschau)

"Ein Spagat zwischen zwei Kulturen. Mit viel Humor schafft sie so Verständnis für beide Seiten." (Hamburger Morgenpost)

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 630 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 193 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (16. Juli 2014)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00LO76UGG
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen 85 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #62.351 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Format: Taschenbuch
Falls Hatice Akyün mit ihrem Buch Vorurteile abbauen wollte, so ist ihr das gründlich mißlungen. Ich finde es schon fast ärgerlich, wie sie die so genannten Deutsch-Türken darstellt und habe mich ein paar mal ernsthaft gefragt, ob ihre Familie eigentlich noch mit ihr redet. Die Figur des Vaters wird als gutmütig aber einfältig beschrieben (interessiert sich für nichts, außer den Sprüchen auf seinem Abreißkalender und seinen Mercedes) und auch die Mutter kommt nicht besser weg. Sie scheint nichts anderes zu tun als zu kochen, zu essen oder beleidigt auf ihrem Sofa vor sich hin zu schmollen. Der Bruder vercheckt entweder Handies, sitzt in türkischen Cafes herum oder ist damit beschäftigt, Blondinen abzuchecken. Frau Akyün, Sie haben die Goldkette vergessen! Auch über Deutsche werden alle möglichen Klischees bedient: nett aber eher langweilig, perfektionistisch und vor allem geschmacklos (schlecht gezupfte Augenbrauen!). Und Frau Akyüns wesentliches Problem scheint zu sein, dass deutsche Männer zwar optisch ihren Vorstellungen entsprechen (groß, blond, blauäugig, wie denn sonst ?!) aber leider eben viel zu temperamentarm für eine feurige (na klar!) Südländerin sind. Einfach nur zum Gähnen. Und wer der Meinung ist, dass Gleichberechtigung vor allem in High Heels und Miniröcken zum Ausdruck kommt, hat den Gong irgendwie nicht gehört.
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Format: Taschenbuch
Ich kann mich nur der Meinung von "Lola R. "Lo" " anschließen, die auch schon festgestellt hat, dass die Personen der eigenen Familie (und überhaupt die türkischen Personen) in diesem Roman als überaus liebenswert mit höchstens ein paar witzigen "Schrullen" und alle anderen (hauptsächlich die Deutschen) als ziemlich humorlos und wenig liebenswert dargestellt werden.
Selbst die Sitten und Gebräuche werden genauso behandelt (nämlich die türkischen sind allesamt witzig, herzlich und sinnvoll, während die deutschen Sitten natürlich kalt und sinnlos sind).
Hier mal ein kleines Beispiel dafür:
Es ging um eine türkische Hochzeit und daher wurden mal die Hochzeitsbräuche beider Nationen miteinander verglichen.
"Nehmen wir einmal das bereits erwähnte Baumstammsägen. Vor der Kirche liegt ein knorriger Stamm, den das Brautpaar mit einer rostigen, alten Säge zerteilen muss - ein Sinnbild dafür, dass sie von nun an gemeinsam alle Probleme lösen können, egal wie schwerwiegend sie auch seien. Und was machen die Gäste? Sie vermitteln den Eindruck, peinlich berührt zu sein und stehen verlegen herum.
Da ist die Sache mit dem roten Band, dreimal um die Taille der Braut inmitten der Gästeschar gewickelt, wie sie auf türkischen Hochzeiten praktiziert wird, doch wesentlich aufregender und ausgelassener.
Oder der Brauch, das Brautpaar nach der Trauung mit Reis zu bewerfen.
Dies soll Fruchtbarkeit symbolisieren.
Die Türken setzen einfach ein Kleinkind auf das Bett des Brautpaares, damit sie zahlreichen Nachwuchs bekommen - was ich entschieden plausibler finde.
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Format: Taschenbuch
Als Ferienlektüre war das Buch ganz nett und stellenweise auch witzig, aber ich war doch etwas enttäuscht: Es überwog die Selbstdarstellung , und je länger ich das Buch las, desto unsympathischer wurde mir die Erzählerin. Seitenweise lässt sie sich darüber aus, warum es unbedingt High Heels sein müssen, und warum sie ohne das 700Euro-Handy schlecht leben kann...Und was hat ihre ausführliche Schilderung, dass sich für sie sogar ein Mann hat beschneiden lassen, inhaltlich für einen Sinn, außer zu zeigen, wie die Männer ihr zu Füßen liegen? Meiner Meinung nach ist das Buch recht oberflächlich, aus vielen Themen hätte man/frau einfach mehr machen können. Wer mal ein richtig schönes, warmherziges Buch über eine deutsch-türkische Familie lesen will, in dem feine (!) Ironie überwiegt und man nebenbei noch viel über die Türkei erfährt, dem empfehle ich wärmstens die "Blaue Reise" von Iris Alanyali - das ist ein Buch, das ich wirklich ungerne aus der Hand gelegt habe.
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Format: Audio CD
Schade. Ein schönes Thema, viel Anrührendes und Witziges, vor allem, wenn es um die Familie der Autorin geht, aber leider darf über jeden, nur nicht über Frau Akyün selbst gelacht werden. Schon über ihre Witze, aber nicht über sie selbst. Alle Personen, die Frau Akyün nahe zu stehen scheinen, werden mit ihren Stärken und Schwächen liebevoll und humoristisch gezeichnet. Die übrigen Figuren - vor allem die deutschen Frauen, bekommen ihr Fett weg. Das ist ja grundsätzlich erlaubt, aber warum hat sie nicht die Größe auch so mit sich selbst zu verfahren? Eitel und scham-, ja charmelos kommt sie selbst daher, beschreibt sich selbst ausschließlich als schön, erfolgreich, erotisch, intelligent und wirkt auf diese Weise doch nur plump und langweilig. Nur ein einziges Geständnis macht sie uns: Dass sie bisher keine dauerhaft feste Beziehung hatte. Doch dies ist nur ein, übrigens wiederum schön beschriebenes Problem zwischen ihr und ihren Eltern und wird letztendlich kurzerhand den Männern angelastet. Ein wenig mehr Ehrlichkeit und Selbstironie hätten dem Buch gut getan und ihm die nötige Würze verliehen, die so leider fehlt.
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