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Buchnotiz zu : Neue Zürcher Zeitung, 28.10.2000
Der aus den siebziger Jahren stammende Essay Enzensbergers bietet einen historischen Überblick über die Versuche, mittels formalisierter Textverfahren Dichtung zu produzieren, und schildert, wie der Dichter schließlich zum Souffleur des Apparates schrumpft. Ist Stephan Krass wirklich der Einladung des Autors gefolgt und hat ihn auf seinem Weg zum wartungsfreien Lyriker begleitet? Enzensberger, schreibt Krass, habe das Projekt eines Poesie-Automaten "im stringenten Kontext von Mathematik und Medientheorie, Literatur und Linguistik erneut erörtert". Ansonsten - nichts Wissenswertes zum Buch. Unsere Vermutung: Rezensions- Automat.
© Perlentaucher Medien GmbH
Der aus den siebziger Jahren stammende Essay Enzensbergers bietet einen historischen Überblick über die Versuche, mittels formalisierter Textverfahren Dichtung zu produzieren, und schildert, wie der Dichter schließlich zum Souffleur des Apparates schrumpft. Ist Stephan Krass wirklich der Einladung des Autors gefolgt und hat ihn auf seinem Weg zum wartungsfreien Lyriker begleitet? Enzensberger, schreibt Krass, habe das Projekt eines Poesie-Automaten "im stringenten Kontext von Mathematik und Medientheorie, Literatur und Linguistik erneut erörtert". Ansonsten - nichts Wissenswertes zum Buch. Unsere Vermutung: Rezensions- Automat.
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Kurzbeschreibung
Durchaus mit systematischer Gründlichkeit geht H. M. E. vor, legt die allgemeinen, mathematischen Grundlagen dar, betrachtet historische, linguistische, literarische und medientheoretische Gesichtspunkte, macht sich über die Grenzen seines Programms keine Illusionen und gibt einen Ausblick auf vielleicht perfektere Versionen, für die er Programmierern schon einmal sachdienliche Hinweise gibt.
Über den Autor
Hans Magnus Enzensberger, geb. 1929 in Kaufbeuren, lebt in München. 1963 erhielt Hans Magnus Enzensberger den Georg-Büchner-Preis.