Anders als in seinem Buch "Kreuzzug und Djihad" kommt Bassam Tibi in diesem Buch nicht vom Fleck. Sein Denken umkreist einen für Tibi als ignorant empfundenen Orientalismus, dessen wesentliches Merkmal es sei, einen wirklichen Dialog der Kulturen zu verhindern. Leider erschöpft sich aber das Buch mit diesem einen Problemhorizont und so ist von dem Brückenschlag der Kulturen, wie von Tibi anfangs angekündigt, kaum etwas zu finden. Für den interessierten Leser bietet sich in diesem Buch von Bassam Tibi nichts wirklich Vertiefendes, vielmehr bekommt man das Gefühl als Leser ein wenig zu kurz zu kommen.