Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Einkommen für alle: Der dm-Chef über die Machbarkeit des bedingungslosen Grundeinkommens
 
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Einkommen für alle: Der dm-Chef über die Machbarkeit des bedingungslosen Grundeinkommens [Gebundene Ausgabe]

Götz Werner
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


‹  Zurück zur Artikelübersicht

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der Gründer der dm-Drogeriemarktkette und Inhaber des Entrepreneurship-Lehrstuhls der Uni Karlsruhe Götz W. Werner ist einer der engagiertesten Verfechter eines radikalen Kurswechsels in der Sozial- und Steuerpolitik. Seit Jahren wirbt er für ein allgemeines Grundeinkommen und hat sogar eine bundesweite Anzeigenkampagne initiiert, um diesen neuen Ansatz publik zu machen. Dessen Grundidee ist einfach und radikal: Jeder Bürger erhält ein Grundeinkommen, das grundsätzlich und bedingungslos gezahlt wird. Es tritt an die Stelle aller bisherigen Transferleistungen und wird nicht mehr kontrolliert. Weil weder Anträge gestellt, noch Bedürftigkeiten kontrolliert werden müssen, macht diese Grundsicherung die Sozialbürokratie überflüssig. Ein Grundeinkommen würde laut Werner Sozialtransferleistungen in Höhe von 580 Milliarden Euro im Jahr ersetzen.

Werner geht aber noch einen Schritt weiter: Er verbindet den Umbau des Sozialsystems mit einer grundlegenden Steuerreform und schlägt vor, die einkommensbasierten Steuern zu senken und dafür die Konsumsteuern zu erhöhen. Nicht mehr Leistung soll besteuert werden, sondern nur noch der Konsum. Der Nutzen eines Grundeinkommens könnte vor allem in der Trennung zwischen dem Arbeitsmarkt und der Sozialpolitik liegen. Auf der individuellen Ebene eröffnet ein Grundeinkommen den Menschen die Chance, zu tun, was sie wirklich tun wollen. In einer Ökonomie, in der Wissen und Dienstleistungen eine zentrale Rolle spielen, hat dies laut Werner entscheidende Bedeutung für die Leistungsfähigkeit.

Werners Buch ist nützlich zu lesen, weil es einen ganzheitlichen Ansatz zur Reform unseres Sozialstaates darstellt. Der Begriff „Solidarität“ erhält in dieser Vision neue Glaubwürdigkeit. Globalisierung, Automatisierung und Digitalisierung werden nicht aus kurzfristigen Interessen heraus verteufelt. Und wichtige Erkenntnisse aus der Sicht der Arbeitgeber kommen darin zum Ausdruck: „Wir brauchen kein Recht auf Arbeit und keine Pflicht zur Arbeit - wir brauchen einen freien Willen zur Arbeit.“

-- Sigmar von Blanckenburg

Kurzbeschreibung

Er ist einer der erfolgreichsten Unternehmer der Gegenwart und zugleich ein provozierender Kritiker des Systems: Götz W. Werner, Gründer der florierenden Drogeriemarktkette "dm" und bekennender Anthroposoph, verblüfft mit revolutionären Ideen, die nur scheinbar im Widerspruch zum eigenen Erfolg stehen.

Werner fordert nichts weniger als eine radikale Umkehr vor allem in unseren sozialen Sicherungssystemen. Denn das Versprechen, den Bürgern zu einer menschenwürdigen Sicherung ihrer Existenz zu verhelfen, hat die Politik längst gebrochen. Stattdessen werden die Empfänger von Sozialleistungen gegängelt; Götz W. Werner scheut sich nicht, Hartz IV als "offenen Strafvollzug" zu bezeichnen.
Es ist sinnlos, an diesen maroden Systemen mit kosmetischen Korrekturen herumzubasteln. Und so denkt Werner über die zentralen Begriffe Arbeit, Einkommen und Steuern grundsätzlich neu nach: Wir müssen uns von Denk- und Wertstrukturen verabschieden, die noch aus der Zeit des Feudalismus stammen. Arbeit und Einkommen müssen getrennt werden. Die Zukunft des Sozialstaats liegt in einem Grundeinkommen, das jedem Bürger ohne irgendwelche Voraussetzungen oder Bedingungen zusteht, das seine Existenz sichert und sein Arbeitseinkommen teilweise ersetzt. Werner ist überzeugt: Das garantierte Grundeinkommen würde unsere Gesellschaft völlig verändern. Wir wären nicht mehr zur Arbeit gezwungen - hätten aber die Freiheit, für unsere Mitmenschen sinnvoll tätig zu sein.
Werner sagt auch, wer das alles bezahlen soll: wir selbst, die Bürger. Das derzeitige Steuersystem bremst unsere Produktivität und macht Arbeit unbezahlbar. Wenn wir hingegen nur noch den Konsum besteuern und das Dickicht verteilender und kontrollierender Ämter radikal lichten, dann kann Deutschland zum Steuer- und Arbeitsparadies werden. Und dass Werner kein Sonntagsredner ist, beweist er nicht zuletzt mit dem eigenen Unternehmen, das er als "soziale Skulptur" begreift und gestaltet.

Über den Autor

Götz W. Werner ist Gründer, Gesellschafter und Aufsichtsratmitglied der dm Drogeriemärkte, deren Geschäftsführer er 35 Jahre lang war. Seit 2003 leitet er das Interfakultative Institut für Entrepreneurship an der Universität Karlsruhe. Er ist Träger zahlreicher Auszeichnungen. Seit vielen Jahren setzt sich Werner öffentlich für ein bedingungsloses Grundeinkommen ein.
‹  Zurück zur Artikelübersicht