Der Titel dieses Buches schien mir zwar etwas drastisch formuliert, versprach aber interessante Kritik. Tatsächlich findet man diese jedoch kaum. Stattdessen fast ausschließlich einen miesen Rundumschlag eines offensichtlich frustrierten Alt-Achtundsechzigers, der es wohl im Gegensatz zu vielen seiner Gesinnungsgenossen nicht geschafft hat, im politischen Establishment zu reussieren. Seine Feindbilder sind klar umrissen: Die Reichen, die Superreichen, die Blaublütigen, die Liberalen, die Konzernchefs, Mercedes. Allerdings kann auch ein Schrebergartenbetreiber, der dieses "Buch" liest, sich ganz unvermittelt als Ausbund an deutscher Doofheit erleben, besonders wenn er in seinem Garten auch noch grillt. Als stanadardmäßige Beweise deutscher Blödheit werden natürlich auch die Gartenzwerge und die Sandburgen nicht vergessen. - Fazit: Total doof und absolut entbehrlich.