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Einiges über den lieben Gott: Wie er erfunden wurde - und wohin das geführt hat
 
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Einiges über den lieben Gott: Wie er erfunden wurde - und wohin das geführt hat [Gebundene Ausgabe]

Walter Wippersberg
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 328 Seiten
  • Verlag: Müller (Otto), Salzburg; Auflage: 1., Aufl. (16. August 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3701311234
  • ISBN-13: 978-3701311231
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14,6 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 431.575 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Walter Wippersberg
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Wippersberg ist kein Wissenschaftler, sondern ein Erzähler, was nicht ausschließt, dass er sich akribisch durch Berge von Literatur (primär und sekundär) gewühlt hat, damit er seinen Göttern – denn der Jahwe ist ein ganz anderer Gott als die christliche Dreieinigkeit – eine nachvollziehbare Biografie geben kann. Er verzichtet auf Literaturhinweise und Anmerkungen, gibt aber im Text genau die Stellen der heiligen Schrift an, aus denen er seine Erkenntnisse gewinnt. Einen Essay nennt der Autor seine Philippika und gibt sich in der ersten Hälfte (wenn es um die hebräisch Bibel und ihren Bezug zu nachweisbaren historischen Fakten geht) als kühler Forscher und distanzierter Berichterstatter. Doch je näher die Chronologie dem Christengott kommt, desto weniger kann sich der Autor draußen halten. Wippersberg tritt selbst auf, berichtet von eigenen Erfahrungen und landet unweigerlich immer wieder beim Holocaust. Walter Wippersberg, das hat er schon längst in Filmen, Büchern und zahlreichen Wortmeldungen bewiesen, ist ein Aufklärer (nicht ohne Grund zählt der Skeptiker und Erfinder des Essays Michel de Montaigne zu seinen Lieblingsautoren), der die Gehirne der Menschen von Spinnweben befreien will, der wünscht, dass sie verstehen, statt zu glauben. Diesem Wunsch zur Erfüllung zu verhelfen, setzt er all seine stilistische Kraft ein. --Buchkultur Österreich Spezial, Herbst 2006

Kurzbeschreibung

Der biblische Gott, Schöpfer des Himmels und der Erde, ist vom Menschen geschaffen. Nach dem eigenen Bild und den eigenen Bedürfnissen. Wie sich diese im Laufe der Zeit wandelten, so hat sich auch Gott gewandelt. Immer wieder und radikal. Mit umfassender Kenntnis erläutert Walter Wippersberg, wie zwei große Religionen entstanden, die jüdische und die christliche. Er räumt Mystifikationen und Dogmen-Schutt beiseite und öffnet den Blick auf eine nachvollziehbare historische Entwicklung. Die Existenz von Gott Jahwe und Jesus verleugnet er keineswegs. Es gibt sie: in den heiligen Büchern als literarische Gestalten. Sie existieren in den Köpfen ihrer Anhängerschaft – und von dort wirken sie in die Welt hinaus. In seinem Essay zeigt Walter Wippersberg religionsgeschichtliche Zusammenhänge auf, die sich sonst nur dem erschließen, der eine unüberschaubare Menge an Fachliteratur zu studieren bereit ist. Für manche ist das Ergebnis eine Provokation. Aber vor allem ist dieses Buch für jene, die lieber verstehen wollen, als einfach zu glauben.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Aldus
Format:Gebundene Ausgabe
Der Schriftsteller Walter Wippersberg ist bekannt, aber nicht berühmt. Robert Menasse ging ja sogar so weit, irgendwann zu behaupten, es gäbe nur 40 oder 50 wichtige Künstler in Österreich - ihn eingeschlossen natürlich. Aber Menasse hat schon viel behauptet, was sich als unhaltbar erwiesen hat. Nach seiner Zählung wäre Wippersberg wohl nicht wichtig, und das ist ein großer Irrtum. Mit seiner Österreichischen Trilogie (Die Irren und die Mörder, Ein nützlicher Idiot, Die Geschichte eines lächerlichen Mannes) hat er mehr zur Erhellung Österreichs beigetragen, als andere in dutzenden Essays und in mit hochstaplerischer Geste geschriebenen Romanen. Wippersberg ist wichtig. sein Film "Das Fest des Huhns" sogar ziemlich berühmt. Der Mann ist halt einfach zu bescheiden und leise in einer Zeit, die es nach lautstarken Defraudanten dürstet.
Trotzdem erstaunlich, daß sein letztes Buch aus dem Jahr 2006 weder von der Kritik noch in der allgemeinen Rezeption so wahrgenommen worden ist, wie es eigentlich angebracht gewesen wäre. Es ist ein durchaus spektakuläres Buch. Diese Biographie Gottes, des Gottes der monotheistischen Religionen, ist die Summe der Forschungsarbeit eines Lebens. In vielen liebevollen Details entsteht das Bild eines Gottes, den der Mensch sich nach seinem Ebenbild und je nach den herrschenden Umständen selbst erschaffen hat. Ein Erziehungs- und Bildungsroman über Gott - wenn man so will. Und damit auch einer über die Menschen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Äußerst fundiert... 5. September 2011
Von nyamco
Format:Gebundene Ausgabe
...betrachtet Walter Wippersberg in diesem Werk die Etablierung und Wandlung des erdachten biblischen Gottes. Beeindruckend ist sein umfassendes und detailreiches Wissen, vor allem auch in Bezug auf das Alte Testament. Wippersberg mischt literarische, erzählerische und essayistische Mittel welche das Buch zu einem angenehmen und kurzweiligen Lesevergnügen machen. Wer wissen möchte von wem sich Heinz-Werner Kubitza im letzten Kapitel seines "Jesuswahns" inspirieren ließ, hier wird er fündig.
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Von qilin
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Der Autor schreibt sonst Belletristik und hat hier einen Ausflug in das Sachbuchgenre gemacht - recht erfolgreich wie mir scheint. Er erhebt nicht eigentlich einen wissenschaftlichen Anspruch, aber Wippersberg hat sich offensichtlich jahrelang intensiv mit religionswissenschaftlicher Fachliteratur beschäftigt, um diese 'Geschichte des jüdisch/ christlich/ islamischen Gottes' dann in lockerem, leicht lesbarem Stil zu schreiben - durchaus persönlich und humorvoll, sehr kritisch, aber ohne jene fanatische Verbissenheit, die im 'neuen Atheismus' so häufig zu finden ist. Etwas heftiger wird er allerdings bei den Abweichungen des 'ausentwickelten' Christentums von dem (vielleicht) 'ursprünglich gemeinten'... Eigentlich ist es ja die Geschichte mehrerer Götter - wie er gut nachvollziehbar aufzeigt, hat sich das Gottesbild über die Jahrtausende je nach den Ansichten und Bedürfnissen der jeweiligen Gläubigen mehrfach radikal gewandelt, so dass es eher schwerfällt, überhaupt von *einer* 'Person' zu sprechen.
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