Grund des Kaufs
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Jedes Jahr das Gleiche: weil im Winter das Auto (Vectra C, 1.8 Liter) nur alle 3 Tage für 5 Kilometer bewegt wird, macht irgendwann die Batterie schlapp. Vor zwei Jahren habe ich eine neue gekauft, doch bereits letztes Jahr sowie auch dieses Jahr musste ich das Auto (nachdem der Pannendienst das Auto zum Laufen gebracht hatte) zu meinem freundlichen Opel-Händler bringen, um die Batterie über Nacht aufladen zu lassen. Doch schon ein paar Wochen später tat sich das Auto beim Anlassen schwer.
Also entschloss ich mich, so einen "Starter-Koffer" zu kaufen; allerdings wollte ich nicht allzu viel Geld dafür ausgeben, da der Pannendienst, der ja eh schon bezahlt ist, günstiger ist trotz Trinkgeld, das ich noch zustecke.
Die Rezensionen zu diesem Artikel "Einhell Energiestation BT-PS 1000" bestärkten mich im Kauf.
Lieferung:
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Das ist schon der Hammer! An einem Donnerstag um 16:04 Uhr bestellt (in der geringen Hoffnung, die Lieferung am Samstag zu erhalten, weil ich dann ins Stadion musste und nicht wusste, ob die Batterie noch so lange hält) und am Freitag um 11:00 Uhr per Hermes geliefert! Keine 20 Stunden, und das mit Hermes, wo ich eigentlich immer in Wochen und nicht Tagen rechne. :-)
Laden der Station und Kundendienst von EINHELL
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Als erstes prüfte ich den Ladestand der Energiestation - der Zeiger war schon im grünen Bereich. Ob die Vorladung ab Lager schon so hoch war oder ob es ein Rückläufer ist, weiß ich nicht, interessierte mich auch nicht. Jedenfalls ging nach nicht einmal 2 Stunden die Ladeleuchte aus. Das erschien mir doch zu schnell.
Also rief ich die Hotline von EINHELL an und bekam einen Techniker an den Hörer, der meinte, dass die Ladeleuchte nie ausgehen dürfe. Doch dann fragte er mich nach der Ident-Nummer, die auf der Energiestation 'klebt' und konnte mir anschließend sagen, dass bei dieser Ident-Nummer die Ladeleuchte doch aus geht, wenn sie voll geladen ist. Es gibt da wohl unterschiedliche 'Typen'.
Einsatz als Starthilfe
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Es kam erst mal, wie es kommen musste: die folgenden Wochen sprang der Wagen immer ohne Hilfe an, wenn auch oft sehr 'kränkelnd'. Ich konnte die Energiestation also nicht im Ernstfall testen.... bis heute!
Ich ging vorsichtshalber zum Auto runter, um es zu starten (muss heute abend ja unbedingt zum Hamburger Stadtderby :-)), und nichts ging mehr. Was mich noch mehr wurmte: das Display, das die Uhrzeit anzeigt, blieb dunkel. Ich ging also davon aus, dass die Batterie zu leer war (wo ja laut Bedienungsanleitung die Energiestation auch nicht mehr helfen könne).
Ich stellte den Schalter auf "On", schloß die Kabel an (rot an Batterie-Plus und scwwarz an Karosserie), schaltete die Zündung an und wartete 2 Minuten. Die 2 Minuten kamen mir wie eine Ewigkeit vor, weil ich ja so gespannt war, was gleich passieren würde. Und dann kam der spannende Moment: Zündschlüssel gedreht..... WOW! Sofort sprang der Wagen an!
Ich habe die Energiestation abgestöpselt und bin erst einmal 20 Minuten gefahren. Das Display mit der Uhranzeige blieb die ganze Zeit dunkel. Als ich zurück kam, machte ich den Motor aus und wieder an - das Display blieb dunkel. Vielleicht eine Sicherung durchgehauen?
Ich nahm die Bedienungsanleitung des Autos zur Hand und verzweifelte als Laie schon beim Lesen: die Kiste hat gleich mehrere Sicherungskästen an diversen Orten im Auto. Ich versuchte, den ersten zu öffnen. Nach Minuten gelang mir das auch (der Deckel sitzt sowas von stramm drauf), half mir aber letztendlich nicht weiter. Ich beschloß, zunächst auf die Uhrzeit verzichten zu können. :-)
Noch einmal wollte ich das Auto starten, und siehe da: Uhrzeit wird wieder angezeigt!
Fazit:
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Für den Zweck, für den ich die Energiestation gekauft habe, war das genau die richtige Wahl! Den Kompressor werde ich wohl nie nutzen. Kann auch nichts zu dessen Funktionalität sagen.